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Tenebrum Infectus - Same

Review von Opa Steve vom 12.12.2004 (3813 mal gelesen)
Tenebrum Infectus - Same Menschen, Sex, und Schweine. Klar, das Konzept is völlich normaaal, wa? Tenebrum Infectus schocken mit ihrem Sodomie/Ekel-Image dermaßen, dass man den Eindruck gewinnt, die Musik allein erscheine ihnen nicht abschreckend genug. Allein das Cover ist nicht gerade von der Sorte, die man - ähhhh - hier ins Regal stellen dürfte. Die Texte sind glücklicherweise nicht abgedruckt.

Versuchen wir mal, nicht ans Fressen oder Ficken zu denken. Death Metal mit Grind-Elementen ballern uns die Jungs auf die Ohren, aber leider bietet der Stoff bis auf wenige Glanzmomente nur Durchschnittskost. Zu langatmig stampfen die Riffs von "Raped in the house of god" auf der Stelle, zu berechenbar sind die Knüppelausbrüche. Shouter Mi Köz röchelt sich zwar perfekt durch die irren Lyrics, aber seit Barnes ist man diese Maßstäbe eigentlich auch schon lange gewöhnt. Streckenweise wird das Material dann arg rumpelig ("Humans Regression") und bietet immer weniger Spass. Sehr merkwürdig sind planlose Titel wie "Pig's sodomy at the Herta's farm" ohne richtigen Text, oder das Titelstück mit gerade mal 4 Sekunden Spieldauer.

Zu den wenigen Glanzlichtern gehört "Vomit your soul", welches zum ersten mal überzeugende Hooks bietet, an denen man den Song packen kann und die Rübe schüttelt. "My eternal last anguish" kriecht fies und langsam aus den Bassmembranen und bietet ebenfalls viel mehr Substanz als das billige Rumgepolter.

Der Rest der merkwürdigen CD wird dann von Live-Versionen dreier Songs geprägt, die keinen Deut besser als ihre Studio-Originale sind. Und damit die CD auch noch bis zum letzten Bit gefüllt ist, wird man noch von einem langweiligen und schlecht gemachten Live-Clip sowie einem sehr obskuren "Pig's Sodomy..."-Video genervt, welches noch billiger gedreht zwei textilfreie Damen im Schweinestall nebst Schwein bei lustigen Spielchen zeigt. Eventuelle hierzulande verbotene Einsichten wurden sicherheitshalber rausgeschnitten, und ich werde den Verdacht nicht los, dass es mit "Hertas Farm" noch mehr auf sich hat, als wir - ganz knapp noch jugendfrei - zu sehen bekommen...

Komische Bande - und die Mentors fand ich auch nie witzig. Wer's braucht.... Noch schlimmer ist aber, dass die Musik bei aller Skandallust genau das Gegenteil ist: nämlich nicht der Rede wert.

Gesamtwertung: 5.0 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
Sutcefni murbenet
Infernal bewitchment
Blood, Flesh and Darkness
Raped in the house of god
Vagina sickning pussy
Human's regression
Pig's sodomy at the Herta's farm
The blooding cannibal feast
Tenebrum Infectus
Vomit your soul
Gays fuck like christians
My eternal last anguish
Spermatoid punishment
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 32:00 Minuten
VÖ: 01.10.2004

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12.12.2004 Same(5.0/10) von Opa Steve

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