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Blaze Bayley - Soundtrack Of My Life

Review von Stormrider vom 23.11.2013 (3682 mal gelesen)
Blaze Bayley - Soundtrack Of My Life Muss man BLAZE BAYLEY noch vorstellen? Wohl kaum, jeder der sich ernsthaft mit harter Musik beschäftigt, wird sich irgendwann mit IRON MAIDEN auseinandergesetzt haben und daher auch mal mit diesem Namen konfrontiert worden sein. Die zugehörige Geschichte muss an dieser Stelle nicht nochmal erzählt werden. Natürlich hätte sich BLAZE BAYLEY einfach auf den Lorbeeren ausruhen und die Tantiemen seines mehrjährigen Engagements genießen können. Hätte er tun können, hat er aber nicht, vielmehr war er sogar sehr umtriebig und hat jede Menge Solo-Platten veröffentlicht. Dennoch darf man getrost feststellen, dass er auch heute noch von diesem Engagement zehrt und ihm seine Bekanntheit verdankt (auch wenn er mit WOLFSBANE vorher bereits Platten veröffentlichte hat). Direkt nach seinem Rauswurf hat er seine Solokarriere gestartet und besonders der Erstling ist damals ja sehr positiv aufgenommen worden. Knapp 14 Jahre nach Veröffentlichung von "Silicon Messiah" und weitere sechs Studioalben später kommt nun eine umfangreiche Best-Of-Werkschau in Form einer Doppel-CD auf den Markt. Die karriereumspannende Songsammlung umfasst 30 Stücke und ist passenderweise mit "The Soundtracks Of My Life" betitelt.

Löst man sich also mal von der vergleichsweise kurzen Spanne bei einer der größten Metalbands der Welt, lässt den sowieso hinkenden Vergleich zur Air Raid Siren ebenfalls in der Schachtel und betrachtet das Soloschaffen, dann zeigen die beiden CDs einen Künstler, der integer seinen Weg und seine musikalische Passion umsetzt und lebt. Hier gibt es puren Metal in all seinen Facetten. Von Double-Bass-getriebenen Riffmonstern über stampfende Headbanger bis hin zur rein akustisch (neu) intonierten Version von 'The Clansman' wird das gesamte Spektrum geboten, das sich unter dem Begriff (True) Heavy Metal subsumieren lässt. Dabei zeigt Blaze, dass ihm der schwarze Peter der Mittneunziger-MAIDEN zu Unrecht zugeschoben wird und das songwriterische Tief von Steve Harris und Co. nicht ihm anzulasten ist. Die Songs waren damals eben auch einfach eine Nummer schlechter als auf den großen Klassikern und dass er ein tiefer gefärbtes Timbre mit geringerem Volumen hat, das sollte vorher bekannt gewesen sein. Die Qualität der vorliegenden Songs hingegen ist durchweg hoch bis sehr hoch und dürfte den meisten Metallern gut in die Gehörgänge gehen, so sie sich denn erlauben BLAZE BAYLEY zu entdecken, ohne ihn vorzuverurteilen. Genau dafür eignet sich dieser Doppeldecker hervorragend, denn wer kann denn aus dem Stegreif sagen, was Blaze die letzten Jahre musikalisch geliefert hat? Vermutlich die Wenigsten, dabei lohnt es sich wirklich BLAZE BAYLEY zu entdecken.

Blutstropfen gibt es bei einer Compilation natürlich keine, sondern nur die Empfehlung die Chance zu nutzen, euch mal von dem alten, vielleicht sogar liebgewonnenem Zopf, zu lösen, das BLAZE BAYLEY nur der Ex-MAIDEN-Sänger ist. Der Mann hat echtes Headbangerfutter zu bieten!

- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
CD 1:
01. Man Who Would Not Die
02. Ghost In The Machine
03. Stare At The Sun
04. Robot
05. Kill & Destroy
06. Silicon Messiah
07. The Brave
08. The Launch
09. King Of Metal (Remixed by Rick Plester)
10. Rainbow Fades To Black
11. Samurai
12. Blackmailer
13. Watching The Night Sky
14. Speed Of Light
15. Soundtrack Of My Life

CD 2:
16. Russian Holiday (Acoustic feat. Thomas Zwijsen)
17. The Clansman (Acoustic feat. Thomas Zwijsen)
18. Voices From The Past
19. Tenth Dimension
20. Blood And Belief
21. 10 Seconds
22. Leap Of Faith
23. Tough As Steel
24. Comfortable In Darkness
25. Living Someone Elses Life
26. The Day I Fell To Earth
27. Motherfuckers R Us
28. Wonderful Life
29. Hatred (New song)
30. Eating Children (New Song)
Band Website:
Medium: DoCD
Spieldauer: ca. 150 Minuten
VÖ: 01.11.2013

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