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Wolfpakk - Cry Wolf

Review von RJ vom 26.08.2013 (2871 mal gelesen)
Wolfpakk - Cry Wolf Als ich den Namen WOLFPAKK gelesen habe, war ich auf Anhieb interessiert, was aus diesem Projekt geworden ist. Auch wenn die Bezeichnung nicht so recht passend ist, da die beiden Hauptakteure Mark Sweeney und Michael Voss das Thema WOLFPAKK zwei Jahre nach dem selbstbetitelten Debüt weiter nach vorne treiben, arbeiten die Jungs wieder mit einigen namhaften Musikern zusammen. Die Gästeliste liest sich mit Amanda Somerville, Ralf Scheepers, Doogie White, Blaze Bayley oder Piet Sielck, um nur einige Sänger zu nennen, schon ganz ansehnlich. Mit Kee Marcello, Mandy Meyer und Roland Grapow setzt sich die namhafte Liste der Gastmusiker auch bei der Gitarrenfraktion fort. Abgeschlossen wird das große Stelldichein von Don Airey und Tony Carey, den man extra für das RAINBOW-Cover 'Run With The Wolf' gewonnen hat, um eine gewisse Originalität zu gewinnen. Bei so vielen bekannten Musikern ist "Cry Wolf" sicher ein tolles Album geworden, oder?

Bei dieser Frage habe ich so etwas wie ein Déjà-vu, denn die gleiche Frage stellte ich mir auch schon beim Debüt, bei dem so große Namen wie Paul Di'Anno, Ripper Owens, Jeff Scott Soto oder Rob Rock mitgewirkt haben und ich unter dem Strich nur Stückwerk erkennen konnte. Als ob mir die beiden Jungs das Gegenteil beweisen wollen, kommt "Cry Wolf" mit recht anständigen Nummern daher und scheint eine Rakete nach der anderen abzufeuern. Im Vergleich zum Debüt funktioniert auch schon der Opener und alle beteiligten Musiker sprühen vor Engagement, so dass das erste Albumdrittel als absolut gelungen bezeichnet werden kann. Danach sorgen die folgenden Nummern für einen Bruch, weil sie das Niveau der ersten Tracks nicht mehr erreichen können. 'Pressure Down' nervt beispielsweise mit der ständigen Refrain-Wiederholung. Das bereits angesprochene RAINBOW-Cover ist ganz ordentlich geworden und verhindert die weitere Abwärtsspirale des Materials. Der Titeltrack ist ein episches, über zehn Minuten gehendes Stück, das so etwas wie den krönenden Abschluss darstellt, wenn da nicht noch ein Bonus Track wäre, der den Käufern der Erstauflage vorbehalten bleibt. Wer sich einen eigenen Eindruck verschaffen möchte, findet im Netz die Videos zu 'Dark Revelations' und der Ballade 'Cold Winter', die ebenfalls auf der Erstauflage enthalten sind.

Unter dem Strich kann "Cry Wolf" zwar nicht durchgehend das Niveau halten, ist aber mit einigen guten Stücken gesegnet und hat sich im Vergleich zum Debüt doch um einiges gesteigert. Die typischen Trademarks sind gegeben, so dass jeder Heavy Metal-Fan hier angesprochen wird. Der bereits damals gerne zitierte Vergleich mit AVANTASIA gibt auch hier die Richtung vor.


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Moonlight
02. A Matter Of Time
03. Dark Revelation
04. Cold Winter
05. Palace Of Gold
06. The Beast In Me
07. Wakken
08. Pressure Down
09. Run With The Wolf
10. Cry Wolf
11. Kid Raw (Bonus Track)
Band Website: www.wolfpakk.net
Medium: CD
Spieldauer: 55:09 Minuten
VÖ: 30.08.2013

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