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Artizan - Ancestral Energy

Review von Dweezil vom 12.05.2013 (2540 mal gelesen)
Artizan - Ancestral Energy ARTIZAN kredenzen uns mit "Ancestral Energy" ihr zweites Full Length-Album und tischen uns klassischen, melodischen U.S. Metal ohne moderne Spielereien oder Soundexperimente auf. Das Songmaterial weist großes Potential auf, doch fehlt dem Ganzen oft ein wenig Power, das letzte Quentchen Überzeugung. Das mag am (vermutlich bewusst) schlicht und retro gehaltenen Sound liegen oder an welchen Gründen auch immer (Motivationsprobleme wollen wir, vor allem dem Sänger, mal nicht unterstellen), nimmt eigentlich guten Songs wie 'I Am The Storm' oder
'Death Of Me' aber einfach ein gutes Stück Kraft. Das erinnert mich daran, wenn man vergessene Perlen aus den 80ern auftreibt und blind kauft, sie dann zu Hause auf den Plattenteller schmeißt und sich dann denkt: "Ja, gutes Songmaterial, vielleicht nicht ganz ausgereift aber hat Potential und leider ist der Sound etwas schwachbrüstig, aber das war halt damals so". So mir bei NIGHTMAREs zweiter Scheibe, LEGEND oder ARTCH passiert und mir bei ARTIZAN wieder in den Sinn gekommen. Einen höheren Authentizitätsgrad kann man wahrscheinlich schwerlich erreichen als nostalgisch ausgerichtete Band, aktiv im Jahre 2013. Falls dies die Absicht der Herren aus Florida war, Hut ab! So bleibt dem geneigten Fan eine sehr klassische Heavy Metal Platte mit guten Songs, deren Potential leider nicht völlig ausgeschöpft wird.

Genug über den Sound geredet, besonders der (zehn minütige) Titelsong ist nämlich ein wahres Meisterstück, der alleine einen Kauf quasi rechtfertigt. Ex-ICED EARTH Fronthühne Matt Barlowe hat hier einen Gastauftritt förmlich auf den Leib geschneidert bekommen, seine tiefe Stimme eignet sich perfekt, um die schaurige Geschichte über Menschenopfer und übernatürliche Mächte zu illustrieren. ARTIZAN Frontmann Tom Braden (ex-LEVIATHAN) selbst rangiert hauptsächlich irgendwo zwischen Bruce Dickinson und Michael Kiske. Stimmlich überragend, aber manchmal fehlt (wie schon erwähnt bei 'I Am The Storm') das nötige bisschen Eier und Rotz um den Hörer wirklich mitzureißen. Fans von klassichem (U.S.) Metal können bei diesem Album unterm Strich wenig falsch machen, wenn man die Produktion mal bei Seite lässt, aber es muss auch gesagt werden, dass im old school Metal Bereich momentan deutlich stärkere Kandidaten darauf warten in eure Sammlungen aufgenommen zu werden.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. I Am The Storm
02. The Raven Queen
03. The Guardian
04. The Death Of Me
05. Deep Ocean Dreams
06. You Can't Take The Metal
07. Ancestral Energy
Band Website: www.artizanmetal.com
Medium: CD
Spieldauer: 40 Minuten
VÖ: 10.05.2013

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