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Dragonsfire - Speed Demon

Review von EpicEric vom 28.04.2013 (3218 mal gelesen)
Dragonsfire - Speed Demon DRAGONSFIRE treten richtig fett Arsch. Mit einem Kofferraum voller Apfelwein, einer Setlist voller Stahl und einer mannshohen Pommesgabel erspielt sich der Vierer aus Hessen seit 2005 nicht nur einen Ruf als exzellente Livekombo, sondern legt auch regelmäßig spitzenmäßige Alben vor. So auch das taufrische "Speed Demon" - Langrille Nummer drei - das erstmals über TTH Media erscheint.

Los geht's mit dem Titeltrack. Wer DRAGONSFIRE kennt, stellt früh fest, dass alles beim Alten geblieben ist. Wer sie nicht kannte, stellt fest, dass das ein Fehler war. Vergleiche zu RAGE dürften sich hartnäckig halten, so beginnen die Parallelen beim kahlen Basser/Sänger mit Whiskeystimme und machen vor der Mukke selbst nicht Halt. Der häufig zitierte Power Metal hält sich hier eigentlich ziemlich im Hintergrund, der Schwerpunkt liegt vielmehr auf prägnanten Riffs, die mit dem rauen Gesang harmonieren und nur mit den nötigsten Leads aufgelockert werden. Zumindest im Schnitt, der Opener bricht da nämlich ein wenig aus und hat 'nen heftigen Fokus auf der Erstklampfe. Drumherum gibt's dann noch die gewohnte DRAGONSFIRE-Vollbedienung mit mitsingbaren, prägnanten Hooks und gut Power.
'Savior' und 'The Prophet' liegen mehr im Riffquerschnitt, schwenken im Chorus dabei aber eine Nuance in leicht angeepischtes DIO-Fahrwasser. Dazwischen der ureigene Stephen King-Kniefall 'The Gunslinger's Fate'.
'Allied Force' könnte im cleanen Intro noch die alterwürdigen MAIDEN zitieren, avanciert aber noch zur unnachgiebigen Hochtemponummer mit hymnischem Chorus, in dem sich ein dezentes HAMMERFALL-Echo erahnen lässt. 'Ask For More' indes hält sich geradliniger.

Rausschmeißer macht eine Liveaufnahme der wuchtigen Halbballade 'The Warrior' von der "Burning For Metal"-EP von 2005. Und dann gibt es noch die IRON FATE-Kollaboration 'Steel Eel', die über 1:45 davor warnt, sich mit dem Stahlaal anzulegen. Sex Award.

Mit "Speed Demon" ist DRAGONSFIRE mal wieder ein schwerst geiles (wenn auch mit 34 Minuten recht kurzes) Stück Heavy Metal geglückt. Kompromisslos, schnell, hart, und auch (oder gerade) mit fortgeschrittenem Pegel noch 1a feierbar.

Bei etwas mehr Spielzeit und ohne den direkten Vergleich zum grandiosen Vorgänger "Metal Service" ziehend wäre hier ohne Weiteres noch ein Punkt mehr drin gewesen. DRAGONSFIRE rockxxx!

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Speed Demon
02. Savior
03. The Gunslinger's Fate
04. The Prophet
05. Allied Force
06. Ask for More
07. Steel Eel
08. The Warrior (Live)
Band Website: www.dragonsfire.de
Medium: CD
Spieldauer: 34 Minuten
VÖ: 13.04.2013

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