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Elm Street - Barbed Wire Metal

Review von Wulfgar vom 19.11.2011 (2663 mal gelesen)
Elm Street - Barbed Wire Metal Nu sieh mal einer guck. Aus Australien kommt nicht nur jede Menge großartiger Hard-Rock (siehe AC/DC und AIRBOURNE), nein, seit kurzem kommt von dort auch die amtliche Mucke einer halbfrischen Heavy/Thrash Kombo mit Namen ELM STREET. 2003 unter dem Namen RAID (hatten 2007 mal eine EP am Start) gegründet, haben die 4 Down Unders nun unter neuem Synonym ihr erstes komplettes Album in der Pipeline.

Bei der Zusammenstellung ihrer musikalischen Komposition habe die 4 ohrenscheinlich ordentlich 80er Spirit geatmet, denn die Riffs und die leicht selbstverliebten Flitzefinger-Soli schreien förmlich nach Leggins, Turnschuhen und einer Kutte. Worauf aber (zu meiner Freude) vollkommen verzichtet wurde, sind Screams, für die sich unsereins die Kronjuwelen würde abklemmen müssen. Beim Gesang geht's eher derb/dreckig zu, denn die Stimme hört sich in der Lage am ehesten nach Schnaps und einem vollen Aschenbecher, und in der Variabilität ein wenig nach Hardcore, an. Außerdem merkt man, das sich die Gitarristen wohl nur oberhalb einer bestimmten bpm-Grenze wirklich zu Hause fühlen. Das große Problem, an dem die Musik von ELM STREET leidet, findet man in diesem Genre leider sehr häufig, denn die hohe Qualität und auch das irre Tempo des Titel-/ersten Tracks, wird nicht aufrecht erhalten. Schon beim 2. Song sackt das ganze Gebilde merklich in Richtung Mittelmaß ab. Das Album schwankt in der Folge immer zwischen oberer Mittelmäßigkeit und einigen echt coolen Passagen hin und her. So recht komme ich aber nicht mehr in Kinnladen-Klapp-Laune, so wie beim ersten Hören des bereits erwähnten Titeltracks. Zu den Lichtblicken des Albums gehört z.B. 'Leatherface' und 'Elm St's Children' wobei man bei Letzterem sehr schön das Schwanken zwischen cool und "ismiregal" raushört.

In der Summe haben wir es hier, denke ich, mit einer coolen Combo zu tun, die aber noch viel Luft für qualitative Adjustements hat. Eins davon wäre z.B., bei den Gesangspassagen etwas mehr Mühe auf die Variabilität zu verwenden. Immerhin ist hier nicht Hopfen und Malz verloren, und man kann sich vorstellen dass ELM STREET noch richtig gut werden können. Das war's dann für heute Metalheads. Einen allzeit guten Mosh wünscht euch euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 5.5 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Barbed wire Metal
2. The Devil's Servants
3. Elm St's Cildren
4. Heavy Metal Power
5. King of Kings
6. Leatherface
7. Mercieless Soldier
8. Metal is the Way
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 39:10 Minuten
VÖ: 18.11.2011

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