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Shadows' Grey - Bonjour Tristesse

Review von Stormrider vom 24.01.2011 (4127 mal gelesen)
Shadows' Grey - Bonjour Tristesse An Selbstbewusstsein mangelt es SHADOWS' GREY nicht. Schreiben sie doch auf ihrer MySpace Seite, dass Fans des Melancholic Gothic Metal mit progressivem Einfluss nicht an ihnen vorbei kommen werden. Und in der Tat bietet das Debütalbum "Bonjour Tristesse" der österreichischen Band SHADOWS' GREY Gothic-Metal, der sich an den bekannten Größen des Genres wie TRISTANIA, LACUNA COIL, THEATRE OF TRAGEDY etc. orientiert. Aber reicht das Gebotene schon aus um in der ersten Liga mithalten zu können?

Sicher ist Martina Penzenauer eine gute Sängerin deren Stimme nicht die allerhöchsten Opernsphären erreicht und damit angenehm unaufdringlich und über die gesamte Albumdistanz wenig nervtötend ist. Leider kann ihr männliches Pendant ihr Level nicht halten. Und so macht Gastsänger Robert Bogner von IN SLUMBER (zu hören auf 'Cold' und dem starken 'Hurt') als Duettpartner von Frau Penzenauer eine viel bessere Figur als Albert Gruber dessen Vocals zu nasal klingen, denen es an Power fehlt und die oft wie ein Fremdkörper in den Songs wirken.

Das Songmaterial bietet das gesamte Gothic-Spektrum, also die typischen weiblich geprägten Balladen, orchestrale Parts, Growls und Male-Female-Duette als auch eine formidable Leistung von Dominik Sebastian (EDENBRIDGE) an der Gitarre der mit seinem Riffing und Soli einige Akzente setzen kann.

Im Großen und Ganzen wirkt das Album aber sehr bemüht da man zu viel unterbringen möchte um dem, selbst auferlegtem, progressiven Anspruch gerecht zu werden. Hier seien beispielsweise 'Gone' (mit Kinderchor & Stakkato-Riff) und das, mit teilweise deutschem Text vorgetragene, in der Gitarrenarbeit und den männlichen Gesangsparts stark an RAMMSTEIN erinnernde 'Lust' genannt, die beide nicht so recht in den Albumkontext passen wollen.

Die Highlights sind das bereits erwähnte 'Hurt' und 'Farewell'. Bei Letzterem handelt es sich um eine bedrückende Ballade die hauptsächlich von Piano und den weiblichen Vocals getragen wird. 'Broken' und 'Worlds Collapse' können als weitere Anspieltipps genannt werden.

Die Produktion ist für ein Debüt in Ordnung, könnte aber in den vorhandenen Metal-Parts etwas mehr drücken, da hier viel, der in den Riffs vorhandenen, Power verloren geht.

Fazit: Die Befürchtung, dass der Albumtitel Programm sein könnte hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Das Album bietet einige gute Ansätze und die Band bemüht sich redlich um Abwechslung. Weniger ist manchmal aber doch mehr und so strandet manch gute Idee am eigenen (progressiven) Anspruch und am begrenzten Stimmvolumen in den männlichen Gesangsparts. Um in der Liga der eingangs genannten Referenzbands mitspielen zu können müssen SHADOWS' GREY auf jeden Fall noch eine gewaltige Schippe zulegen, sowohl was die, häufig sehr simpel gehaltenen, Texte als auch das, oft nicht auf den Punkt kommende, Songwriting angeht.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Cold
02. I Search For Your Hand
03. Hurt
04. Gone
05. Worlds Collapse
06. Promise
07. Broken
08. Lust
09. Love Is Suicide
10. Farewell
11. Unlike
12. Scargod
Band Website: www.myspace.com/shadowsgreyband
Medium: CD
Spieldauer: 60:13 Minuten
VÖ: 21.01.2011

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