Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2021
Headbangers Open Air 2021 (Corona Edition)

Ironhammer Festival 2021

Doomshine - The Piper At The Gates Of Doom

Review von des vom 13.07.2010 (3256 mal gelesen)
Doomshine - The Piper At The Gates Of Doom Für den frechen Plattentitel "The Piper At The Gates Of Doom", der sich am Titel des Debüt-Albums von PINK FLOYD orientiert, müsste man DOOMSHINE eigentlich mit einem fliegenden Plastikschwein züchtigen, vor allem auch, weil bis auf den Hang zu auslandenden komplexen Epen keine musikalischen Querverweise zu PINK FLOYD vorhanden sind.

Vielmehr orientiert sich der Doom Metal der Ludwigsburger sehr an Bands wie SOLITUDE AETERNUS oder CANDLEMASS. Vor allem der geschult klingende und absolut trittsichere Gesang weist gewisse Ähnlichkeiten mit Messiah Marcolin auf. Kompositorisch wissen DOOMSHINE ebenso zu überzeugen: auch wenn kaum ein Song unter 7 Minuten liegt, gelingt es dennoch, den Spannungslevel hoch zu halten. Klar, hauptsächlich tönen zäh-fließende Riffs aus den Boxen, aber ausladende Solopassagen oder gesprochene Anteile sorgen für Abwechslung. Mit 'River Of January' findet sich zum Beispiel ein Song, bei dem das Tempo leicht in Midtemporegionen angezogen wird, 'Doomshine Serenade' dagegen beginnt mit einschmeichelnd ruhigem und doch bedrohlichem Gesang, bis sich die Riffwand aufbaut. 'The Crow Pilot' bietet im Gegensatz dazu Doublebassgewitter und ein mitreißendes, sich steigerndes Solo-Finale. Dieses Song-Triple im Mittelteil der Platte ist übrigens auch jene Stelle, bei der ich immer hängengeblieben bin. Abgeschlossen wird die Platte mit dem 9:30 langen Opus 'Godhunter', zusätzlich findet sich mit 'Vanished' noch eine Coverversion des MIRROR OF DECEPTION-Songs auf der CD.

"The Piper At The Gates Of Doom" ist somit keine Platte zum schnell mal nebenher Weghören, sie fordert vielmehr Aufmerksamkeit, bietet dafür aber langanhaltendes Hörvergnügen. Hervorzuheben wäre noch, dass Mix, Aufnahmen und Corverartwork sämtlich in der Verantwortung von DOOMSHINE-Bassist Carsten Fisch lagen.

des

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Sanctuary Demon
02. Actors of the Storm
03. Hark! The Absurd Angels Fall
04. River Of January
05. Doomshine Serenade
06. The Crow Pilot
07. Cold Cypher Ceven
08. Vanished
09. Waltzhalla
10. Godhunter
Band Website: www.doomshine.de
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 02.07.2010

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

13.07.2010 The Piper At The Gates Of Doom(8.0/10) von des

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!