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Divine Heresy - Bringer Of Plagues

Review von Firestorm vom 14.09.2009 (4365 mal gelesen)
Divine Heresy - Bringer Of Plagues DIVINE HERESY gehören zu den Bands, die einen interessanten Namen haben, hinter dem sich mehr verbirgt als nur eine coole Übersetzung. Was zu deutsch in etwa "Göttliche Ketzerei" bedeutet, bringt auf der aktuellen Scheibe "Bringer Of Plagues" einen mehr als akzeptablen Death Metal zur Geltung.

Die Band, die eine typische, wenn auch noch kurze (gegr. 2006), Biographie hat, in der lediglich ein Abgang in Sachen Sänger zu verzeichnen ist, schreibt sich ein relativ breites Spektrum von Stilmitteln aus verschiedenen Genres auf die Fahne. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich von Anfang an ein gewisser Mix aus dem dominanten Death Metal, einigen bedeutenden Anteilen Metalcore und etwas Industrial ergibt. Dennoch schaffen es DIVINE HERESY um den ehemaligen FEAR-FACTORY-Gitarristen Dino Cazares nicht sich von anderen Bands des US-Death abzusetzen.

Das Tempo, das alle paar Sekunden vom Drummer Tim Yeung mit ein äußerst schnellen Schlägen eingestreut wird ist dabei aber allemal beachtlich, zumal sich trotz festem Rhythmus, das dieser einarbeitet, die anderen Instrumente nicht ganz so hervortun, er in meinen Ohren also eine gehobene Rolle einnimmt. Das ein oder andere gute Riff und gute Melodien sind natürlich trotzdem gegeben und verleihen der Sache eine angenehme Abrundung, aber wirklich im Fokus scheint wirklich mehr der Schlagzeuger zu stehen.

Neben ihm gibt es da aber auch noch Sänger Travis Neal, der im vergangenen Jahr erst zur Band stieß und den abtrünnigen Tommy Vext ersetzte. Dass der Wechsel erfolgreich vollzogen werden konnte, merkt man an sehr gutem Gesang zum einen, zum anderen an dem sonstigen Facettenreichtum. So ergeben sich für Neal offenbar keine größeren Probleme seine Ausdrucksweise anders zu gestalten, etwa mehr in Energie in einen Shout oder eine höhere Tonlage in ein scream-verwandtes Segment zu legen.

Auch klarer Gesang und somit auch softere Songs im Allgemeinen scheinen die Jungs nicht abzuschrecken. Im Gegenteil. Manchmal sind die Tracks, wie zum Beispiel 'Darkness Embedded', fast nur so aufgebaut. Etwas mehr Melodie und weniger Härte sind angesagt. Nur Yeung bekommt hier seine normalen Anteile.

Insgesamt ist "Bringer Of Plagues" schon eine Empfehlung wert. Wer auf straighten, nicht zu eintönigen Death Metal steht, der kann sich hier nicht vergreifen. 7,5 Punkte sind das allemal.



Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Facebreaker
02. The Battle Of J. Casey
03. Undivine Prophecies [Intro]
04. Bringer Of Plagues
05. Redefine
06. Anarchaos
07. Monolithic Doomsday Devices
08. Letter To Mother
09. Enemy Kill
10. Darkness Embedded
11. The End Begins
12. Forever The Failure
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 42:01 Minuten
VÖ: 01.09.2009

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