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Assailant - Wicked Dream

Review von Mandragora vom 29.03.2008 (3837 mal gelesen)
Assailant - Wicked Dream Powerdeathmetal, könnte man es nennen, was die Schweden von ASSAILANT hier mit ihrem zweiten Album “Wicked Dream“ abliefern. Beide Stile, sowohl Powermetal als auch ganz typischer schwedischer DeathMetal werden hier zusammengefügt und zwar so, dass tatsächlich ein einheitliches Album entsteht. Dabei erinnern die cleanen Vocals abwechselnd an CLOUDSCAPE und an RAGE. Die aggressiveren Death Parts finden Anleihen in IN FLAMES und andern.

Vor allem ’A Day Tomorrow’ und der darauf folgende ’Wicked Dream’ geben einen guten Einblick in das Können des Schweden Sechsers. Die Songs sind der absolute Hammer und durch ihre melodiösen Passagen und die Songstrukturen, die sich eher im PowerMetalbereich bewegen, kommen sie absolut gut an.

Dann geht es jedoch nicht ganz so überzeugend weiter: in ’The Sin’ ist, könnte man sagen, ein Einbruch zu verzeichnen und obwohl Fronter Peder Sundquist hier die große Überraschungstüte auspackt und zeigt dass er problemlos zwischen Screams und Clean Vocals und einfachem Gebrülle wechseln kann ist der Song eher mittelmäßig. Die Melodien bleiben weiter eingängig und werden vor allem durch Peder Sandströms Keys getragen. Riffing und Drumming kommen härter werden jedoch von den weicheren Keys dominiert. Leider passen dadurch Keys, Gitarren und Drumming nicht so gut zusammen und die starke Betonung der Keys wirkt etwas unpassend.

Auch bei ’Fade Away’ wird im Intro verstärkt auf die Keys gesetzt. Dann wird sich jedoch abgenabelt und es geht dann passiger weiter. Riffing und Rhythmusfraktion fügen sich sehr gut ineinander. Aber der gemeinsame Refrain droht dann etwas ins Übertriebene und Ruhige abzurutschen und überzeugt nicht. Zeitweise kommt der Eindruck von Gegenläufigkeit der Vocals und der Instrumentallinie auf.

Leider zieht sich der in den letztgenannten Songs erworbene Eindruck durch das gesamte Album. Die Vocals sind zwar gut. Die Rhythmussektion um Drummer Patrick Larsson und Basser Joakim Jonsson haben es auch drauf, das Keyboard wird gut gespielt und auch die Gitarrenfraktion bestehend aus Oskar Norberg und Marcus Sundbom, kann überzeugen. Allerdings gelingt die Kombination nicht uneingeschränkt gut.

Der Ansatz überzeugt ohne Frage und gerade die ersten beiden Songs zeigen, dass es auch funktioniert, aber an der Umsetzung muss noch etwas gearbeitet werden. Die Kombination von aggressiven male Vocals mit Keys ist nicht immer zum Scheitern verurteilt, aber wenn die Betonung der Keys etwas zurück genommen würde wäre, denke ich, nichts verloren. Aus dem Rahmen fällt dann der vorletzte Song ’Eternal’, der als einzige Akustiknummer daher kommt. Im letzten Song wird dann noch mal die Keule ausgepackt und der Deatheinschlag verstärkt. Besonderheiten fallen hier nicht auf. Aber es zeigt den Abwechslungsreichtum der Band. Insgesamt keine schlechte Leistung, die aber noch ausgebaut werden muss!

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. A Day Tomorrow
02. Wicked Dream
03. The Sin
04. Fade Away
05. ...From The Hour Of Birth
06. Catch 22
07. Soul Degenerate
08. Evolution Of The Wind
09. The Cell
10. Eternal (acoustic)
11. Instincts
Band Website: www.assailant.se
Medium: CD
Spieldauer: 50:14 Minuten
VÖ: 21.03.2008

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