Gorod - The Ember Gone | |
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| Review von Paddel vom 26.09.2026 (479 mal gelesen) | |
Technical Death Metal-Bands neigen manchmal dazu, sich beim Songwriting zu sehr auf ihre technischen Fähigkeiten zu verlassen. Sie verlieben sich nahezu in ihre Riffs und in die vertrackten Rhythmen. Das Ergebnis? Ein steriler, sperriger und nur schwer zugänglicher Musikbrocken. GOROD haben für ihren achten Langspieler einen anderen Ansatz gewählt: Weniger Tech Death-Gefrickel, mehr Atmosphäre und Midtempo-Groove. "Ember Gone" wurde sogar in ein erzählerisches Konzept eingebettet: Die Glut ist erloschen. Kann das Feuer je wieder entfacht werden? Gegen Albummitte entfaltet die Platte ihre ganze Größe. Auf 'Foregiveness' verändert die Band mehrmals die Dramaturgie, das Tempo und die Intensität des Songs. In diesem Fall tut das technische Gefrickel dem Song sogar richtig gut. Frontmann Julian Deyres darf dann auf 'Regret' richtig glänzen. Sphärische Clean-Passagen und harsche, wütende Growls wechseln sich hier stimmungsvoll ab. Das instrumentale 'Ember' leitet den finalen Akt ein. Eine verträumte, fast schon cineastische Atempause. Diese Atempause habe ich auch dankend angenommen, weil GOROD ihren tödlichsten Pfeil 'Remains' erst ganz zum Schluss abfeuern. Was für eine Nummer! Ein letztes Aufbäumen, bevor die Glut endgültig erlischt. Im Mittelteil driftet der Song plötzlich in eine psychedelische Prog-Nummer ab. Ein Song, der durch den Einsatz von Keyboards und atmosphärischen Details maximale epische Breite erreicht.Fazit: "Ember Gone" fordert eure volle Aufmerksamkeit ein. Das Album eignet sich nicht als Hintergrundbeschallung, aber hin hören lohnt sich. Versprochen! Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Signs 02. Devise 03. Forgiveness 04. Regret 05. Crimson 06. Ignite 07. Ember 08. Remans | Band Website: gorod.free.fr/ Medium: CD Spieldauer: 43:55 Minuten VÖ: 28.08.2026 |
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Technical Death Metal-Bands neigen manchmal dazu, sich beim Songwriting zu sehr auf ihre technischen Fähigkeiten zu verlassen. Sie verlieben sich nahezu in ihre Riffs und in die vertrackten Rhythmen. Das Ergebnis? Ein steriler, sperriger und nur schwer zugänglicher Musikbrocken. GOROD haben für ihren achten Langspieler einen anderen Ansatz gewählt: Weniger Tech Death-Gefrickel, mehr Atmosphäre und Midtempo-Groove. "Ember Gone" wurde sogar in ein erzählerisches Konzept eingebettet: Die Glut ist erloschen. Kann das Feuer je wieder entfacht werden? Gegen Albummitte entfaltet die Platte ihre ganze Größe. Auf 'Foregiveness' verändert die Band mehrmals die Dramaturgie, das Tempo und die Intensität des Songs. In diesem Fall tut das technische Gefrickel dem Song sogar richtig gut. Frontmann Julian Deyres darf dann auf 'Regret' richtig glänzen. Sphärische Clean-Passagen und harsche, wütende Growls wechseln sich hier stimmungsvoll ab. Das instrumentale 'Ember' leitet den finalen Akt ein. Eine verträumte, fast schon cineastische Atempause. Diese Atempause habe ich auch dankend angenommen, weil GOROD ihren tödlichsten Pfeil 'Remains' erst ganz zum Schluss abfeuern. Was für eine Nummer! Ein letztes Aufbäumen, bevor die Glut endgültig erlischt. Im Mittelteil driftet der Song plötzlich in eine psychedelische Prog-Nummer ab. Ein Song, der durch den Einsatz von Keyboards und atmosphärischen Details maximale epische Breite erreicht.
