Aspen Sanctum - To Withhold The Need To Conquer | |
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| Review von Froosti vom 01.09.2026 (325 mal gelesen) | |
Seit ein paar Jahren schon sorgt eine neue Strömung für frischen Wind im Black Metal. Musiker, die ursprünglich tief im Hardcore verwurzelt waren, haben Gefallen am extremen Metal gefunden. Je nachdem, wen man fragt, schwanken die Reaktionen von absoluter Gleichgültigkeit über blanken Hass bis hin zu purer Begeisterung. Das lässt ASPEN SANCTUM allerdings völlig kalt und sie verbinden auf ihrem Debütalbum "To Withhold The Need To Conquer" atmosphärischen Black Metal mit Post-Hardcore. Da ich beiden Bereichen auch für sich genommen viel abgewinnen kann, stehen die Chancen gut, dass mir die Platte gefallen könnte.Mit 'Without Illumination' beginnen sie aber erst einmal tief im klassischen Bereich des Black Metal. Im Midtempo fahren kalte Gitarren auf, begleitet von einem flotten, aber unaufgeregten Schlagzeugspiel. Darüber legt sich ein rohes Gekeife, wie man es kennt. Nicht unglaublich innovativ, aber ungemein effektiv. Etwas im Hintergrund verstecken sich noch die melodischen Spielereien, die zunächst nur leicht die Atmosphäre unterstreichen, im Mittelteil dann aber in den Vordergrund rücken. Auch das Wechselspiel zwischen ruhigen, emotionalen Momenten und Geballer lässt den Opener wie einen typischen Atmospheric Black Metal-Song wirken. Im weiteren Verlauf des Albums wandelt sich der zunächst generische Ansatz und ASPEN SANCTUM tauchen immer tiefer in den Post-Bereich hinein. Die kalten Gitarren tauen stetig auf und die verträumten Melodien werden weiter in den Vordergrund gestellt. Es kommt fast das Gefühl auf, als würde die Gruppe positive, ja fast schon freundliche Musik machen. Eine ganze Weile kann ich mich der Atmosphäre gut hingeben, bis mich einige Parts immer mehr stören. Neben der immer kitschiger werdenden Stimmung kommen auch vereinzelte Prog-Elemente hinzu. Den Höhepunkt erreicht dies im Titel 'The Mortal Trap', wo sich mir der Sinn dieses Gefrickels einfach nicht erschließt und der Fluss des Songs für mich komplett zerstört wird. Im Grunde haben ASPEN SANCTUM mit "To Withhold The Need To Conquer" ein solides Debüt abgeliefert, das mit einer warmen, intensiven Atmosphäre und starken Vocals punkten kann. Allerdings bewegen sie sich stark im generischen Bereich und haben ihre vorhandenen Trademarks noch nicht vollkommen ausgearbeitet. Wer Fan von Post Black Metal ist und nicht dauernd grimmig dreinschaut, sollte hier ein Ohr riskieren. Gesamtwertung: 5.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Without Illumination 02. Poisoned Life 03. Pillars 04. The Plains Grown From The Hide 05. The Mortal Trap 06. Ancient Sentience | Band Website: facebook.com/aspensanctum Medium: CD, Tape Spieldauer: 37:28 Minuten VÖ: 07.08.2026 |
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Seit ein paar Jahren schon sorgt eine neue Strömung für frischen Wind im Black Metal. Musiker, die ursprünglich tief im Hardcore verwurzelt waren, haben Gefallen am extremen Metal gefunden. Je nachdem, wen man fragt, schwanken die Reaktionen von absoluter Gleichgültigkeit über blanken Hass bis hin zu purer Begeisterung. Das lässt ASPEN SANCTUM allerdings völlig kalt und sie verbinden auf ihrem Debütalbum "To Withhold The Need To Conquer" atmosphärischen Black Metal mit Post-Hardcore. Da ich beiden Bereichen auch für sich genommen viel abgewinnen kann, stehen die Chancen gut, dass mir die Platte gefallen könnte.
