Crusade Of Bards - Tales Of Distant Worlds | |
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| Review von Rage vom 31.07.2026 (447 mal gelesen) | |
Mit ihrem dritten Album schließt die Symphonic Folk Metal-Combo CRUSADE OF BARDS ihre wilde Reise durch diverse Mythenwelten wunderbar ab. Als Projekt 2016 gestartet, liefert die Band kontinuierlich hochqualitativen, orchestralen Bombast ab. Man kann das gar nicht so richtig beschreiben, aber ich versuch es mal: Sperrt AMARANTHE, AMON AMARTH und ein Symphonieorchester zusammen, fügt noch ein paar exotische Instrumente wie - checks notes - Kemenche und Duduk hinzu, hebt das alles auf eine wahnsinnig talentierte Ebene und voilà, schon habt ihr eine Vorstellung von dem, was euch erwartet.Das Album beginnt mit einem instrumentalen Intro, doch schon ab Track zwei sind alle Trademarks da: Melodic Death Metal-Anleihen, ein beinah opernhafter Frauengesang, als Gegenpart das männliche Growlen, dazu Bombast im besten Sinn. Aber lasst euch nicht täuschen: die Sängerin Eleanor Tenebre hat einiges mehr drauf. In 'Curator's Liar' überrascht sie in einer Passage mit fast schon poppigem Sprechgesang, nur um sich Sekunden später ein feines Growling-Battle mit ihrem Kollegen zu liefern. Richtig cool! In 'November's Ode', einem A-Cappella-Kanon, zeigt sie ihr erstaunliches Können auf ganz ungewöhnliche Art. Und auch Growlmaschine Eduardo Guilló beschränkt sich nicht nur aufs gekonnte Rumgeknurre. Der Mann kann fantastisch singen, immer mal zwischendurch, aber besonders unter die Haut gehend in den letzten beiden Songs. 'Alba Livida' startet beinah groovig, wird dann eher balladesk und man muss richtig wach sein beim Zuhören, um die ganzen feinen Nuancen nicht zu verpassen. 'Ten Steps To The Gallows' schlussendlich ist eine düstere Ballade, die mit dem Knistern von Flammen beginnt und einen dann so richtig einsaugt in melancholische Dunkelheit. Diese Band ist so vielschichtig und begabt, dass ich euch nur empfehlen kann, sie a) anzuchecken und b) euch Ruhe dafür zu nehmen. Es lohn sich, versprochen! Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Dea Tacita 02. The Silent Goddess 03. Sorginak 04. The Great Unknown 05. Curator's Liar 06. Her Scarlet Bouquet 07. November's Ode 08. Petroglyph 09. Laniakea 10. Waterdeep 11. Alba Livida 12. Ten Steps to The Gallows | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 48:30 Minuten VÖ: 24.07.2026 |
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Mit ihrem dritten Album schließt die Symphonic Folk Metal-Combo CRUSADE OF BARDS ihre wilde Reise durch diverse Mythenwelten wunderbar ab. Als Projekt 2016 gestartet, liefert die Band kontinuierlich hochqualitativen, orchestralen Bombast ab. Man kann das gar nicht so richtig beschreiben, aber ich versuch es mal: Sperrt AMARANTHE, AMON AMARTH und ein Symphonieorchester zusammen, fügt noch ein paar exotische Instrumente wie - checks notes - Kemenche und Duduk hinzu, hebt das alles auf eine wahnsinnig talentierte Ebene und voilà, schon habt ihr eine Vorstellung von dem, was euch erwartet.
