Edge Of Sanity - Cryptic (Remaster 2026) | |
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| Review von Eddieson vom 02.04.2026 (377 mal gelesen) | |
Die Geschichte um "Cryptic" ist schon etwas skurril. Es brodelte innerhalb der Band schon beim Vorgängeralbum "Infernal" immens. Swanö wurde ohne sein Wissen aus der Band geworfen, Gitarrist Dread heuerte Robban Karlsson als neuen Sänger an, der ja bekanntlich mit Swanö bei PAN.THY.MONIUM musizierte, weil er meinte, dadurch die Band am Leben halten zu können. Nach den Aufnahmen beziehungsweise der Veröffentlichung von "Cryptic" verließen alle Mitglieder EDGE OF SANITY und Dan Swanö führte die Band alleine weiter. Nach dieser Geschichte ist es doch irgendwie umso bemerkenswerter, dass Swanö sich nun auch "Cryptic" widmete, um im Rahmen seiner Re-Release-Reihe auch diesem Album einen neuen Sound zu verpassen.Musikalisch ging es auf "Cryptic" wieder einen Schritt Richtung der Wurzeln von EDGE OF SANITY. Man hat sich entschlossen, die progressiven Parts aus der Musik rauszulassen, um sich dem rauen und etwas schnörkelloseren Death Metal zu widmen, der lediglich hier und da etwas Death 'n' Roll-iger rüberkommt. Gut zu hören bei 'Uncontrol Me'. Auch die cleanen Vocals, die Swanö eingeführt hat, wurden hier komplett gestrichen. Zwar hat Karlsson hier einen wirklich guten Job gemacht, doch hatte Swanö natürlich eine besondere Stimme, die EDGE OF SANITY prägte. "Cryptic" ist wahrlich kein schlechtes Album, doch durch die Umstände ist es wohl nicht ganz so gut weggekommen wie die vorherigen Veröffentlichungen. Zwar fehlen hier die großen Hits, aber in Gänze ist es ein wirklich gutes Death Metal-Album. Auch Soundtechnisch ist das Original nicht schlecht, aber natürlich hat Meister Swanö hier noch einiges rausgeholt, sodass das Re-Release etwas kraftvoller und voluminöser klingt. Die zweite CD beinhaltet neben DANZIGs 'Mother' noch einen Livemitschnitt aus dem Jahre 1999, welcher in Motala aufgenommen wurde und der schon eher Bootleg-Qualität hat. Das macht aber wirklich nichts, denn allein dafür, dass "Cryptic" im Zuge des Re-Releases nun auch erstmals auf Vinyl erhältlich ist, rechtfertigt alles und schließt die Lücke, die bis Dato einfach bestanden hat. - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| CD 1: Remaster 2026 (35:39) 01. Hell Written (Remaster 2026) (04:33) 02. Uncontroll Me (Remaster 2026) (05:53) 03. No Destiny (Remaster 2026) (03:38) 04. Demon I (Remaster 2026) (04:16) 05. Not of this World (Remaster 2026) (03:50) 06. Dead I Walk (Remaster 2026) (03:26) 07. Born, Breed, Bleeding (Remaster 2026) (04:32) 08. Bleed You Dry (Remaster 2026) (05:25) CD 2: Bonus CD (44:01) 01. Mother (Remaster 2026) (03:07) *** Danzig Cover Version 02. Uncontroll Me (Alternate Mix 1997) (05:53) 03. Demon I (Alternate Mix 1997) (03:52) 04. Darkday (Live in Motala 1999) (04:13) 05. Incipience to the Butchery (Live in Motala 1999) (01:48) 06. Uncontroll Me (Live in Motala 1999) (05:15) 07. Enigma (Live in Motala 1999) (06:29) 08. Black Tears (Live in Motala 1999) (03:05) 09. Twilight (Live in Motala 1999) (05:36) 10. Of Darksome Origin (Live in Motala 1999) (04:37) | Band Website: Medium: 2 CDs, LP Spieldauer: 79:43 Minuten VÖ: 03.04.2026 |
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