Thron - Vurias | |
|---|---|
| Review von Paddel vom 13.12.2025 (662 mal gelesen) | |
THRON ist ein nicht gerade gut gehüteter Geheimtipp aus dem Schwarzwald. Im deutschen Black Metal-Untergrund sind die Baden-Württembeger bereits eine gefestigte Institution. "Vurias" heißt die neue Langrille und das Cover-Artwork von Daniele Valeriani ist ein echter Hingucker. Das Artwork erinnert an eine Illustration aus einem alten Buch über germanische Fabelwesen und mythische Überlieferungen. 'The Serpent's Path' ist ein traditionelles Melodic Black/Death Metal-Zwischending mit schwedischer Einfärbung und triumphierenden Riffs. 'Ungemach (Stilles Ende)' kommt dagegen recht sperrig und schwer zugänglich daher. Musikalisch wird hier ein wenig mit dem Occult Rock-Genre geflirtet. Ein kleiner Geniestreich. Die Band hat aber auch ein paar klassische Black Metal-Pfeile im Köcher: 'One Truth, One Light' und 'Griefbearer'. Da läuft der Drummer "J" noch mal zur Höchstform auf. Die Platte neigt sich langsam dem Ende zu, aber auf 'The Hunter und The Prey' werden noch mal alle Register gezogen. Das Saxofon-Solo schießt den Vogel im positiven Sinne ab. Ein Saxofon im Black/Death Metal?! Das habe ich zuletzt auf 'Where Owls Know My Name' von RIVERS OF NIHIL gehört. Da hat es dem Song eine melancholische Note verliehen. "Vurias" profitiert auch von seinen progressiven Elementen, weil diese stets gezielt und songdienlich eingesetzt werden. Starkes Album! Gesamtwertung: 8.0 Punkte
| |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. The Serpent's Path 02. Astral Materia 03. Hubris' Crown 04. A Paradox 05. Ungemach (Stilles Ende) 06. One Truth, One Light 07. Griefbearer 08. The Hunter And The Prey 09. The Metamorph's Curse | Band Website: Medium: CD, digital Spieldauer: 46:59 Minuten VÖ: 31.10.2025 |
Alle Artikel
THRON ist ein nicht gerade gut gehüteter Geheimtipp aus dem Schwarzwald. Im deutschen Black Metal-Untergrund sind die Baden-Württembeger bereits eine gefestigte Institution. "Vurias" heißt die neue Langrille und das Cover-Artwork von Daniele Valeriani ist ein echter Hingucker. Das Artwork erinnert an eine Illustration aus einem alten Buch über germanische Fabelwesen und mythische Überlieferungen. 'The Serpent's Path' ist ein traditionelles Melodic Black/Death Metal-Zwischending mit schwedischer Einfärbung und triumphierenden Riffs. 'Ungemach (Stilles Ende)' kommt dagegen recht sperrig und schwer zugänglich daher. Musikalisch wird hier ein wenig mit dem Occult Rock-Genre geflirtet. Ein kleiner Geniestreich. Die Band hat aber auch ein paar klassische Black Metal-Pfeile im Köcher: 'One Truth, One Light' und 'Griefbearer'. Da läuft der Drummer "J" noch mal zur Höchstform auf. Die Platte neigt sich langsam dem Ende zu, aber auf 'The Hunter und The Prey' werden noch mal alle Register gezogen. Das Saxofon-Solo schießt den Vogel im positiven Sinne ab. Ein Saxofon im Black/Death Metal?! Das habe ich zuletzt auf 'Where Owls Know My Name' von RIVERS OF NIHIL gehört. Da hat es dem Song eine melancholische Note verliehen.
