Oromet - The Sinking Isle | |
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| Review von Metal Guru vom 30.11.2025 (282 mal gelesen) | |
OROMET sind Gitarrist/Sänger Dan Aguilar und Multiinstrumentalist Patrick Hills. Seit Band-, Gruppen- oder Projektgründung im Jahre 2022 fabrizieren die beiden Kracher aus Sacramento einen Lärm, den der Beipackzettel wie folgt beschreibt (Zitat No. 1) "... transcendent guitar harmonies soar over immense, swirling soundscapes while agonizing vocals howl from cavernous depths". DEM habe ich weder viel hinzuzufügen noch wenig abzuziehen und nutze diese Fremdbeschreibung als Grundlage nachfolgender Eigenrezension:"The Sinking Isle" lautet der Titel des zweiten OROMED-Albums, das im Vergleich zum Vorgänger (Zitat No. 2) "... represents a natural progression from our debut. The foundational elements remain, but a lot of new territory is explored that was only briefly glimpsed before. The instrumentation is denser and more intricate, while the climactic moments resonate with greater power and grandeur. Thematically, the album focuses on the inevitability of collapse and the cycles of ruin and rebirth. These patterns exist on both macro/global and micro/personal levels, with each song examining them in different ways". Gerade mal drei Stücke in immerhin 43 Minuten und 17 Sekunden versprechen erst mal gaaar nix - deuten aber auf Doom/Funeral/Slow Motion Metal hin. Was sie zwar nicht versprechen, dennoch andeuten, halten die drei ausladenden/bleiernen/mittelmäßig monotonen Songs wiederholt: Tiefergestimmte Streitäxte (Bass oder/und diverse Gitarren - who can tell?) fräsen sich ihren zähflüssigen Weg aus den (aktiven oder von mir aus auch passiven, auf jeden Fall maximal aufgerissenen) Boxen durch die hochtonschwerhörigen Lauscher in den schummerigen Schädel, und ein Zeitlupenschlachzeuch zerlegt langsam aber sicher jedes "natürliche" Zeitempfinden. Dazu das weiter oben erwähnte leidende, variationsarme Bellen/Grunzen/Krächzen aus kellerigen Tiefen - that's the sound of OROMET! Spielten Band/Gruppe/Projekt in "normaler" Metalgeschwindigkeit (however fast or slow THAT is), wäre "The Sinking Isle" mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit 'ne mittellange EP, dann aber auch kein Doom/Funeral/Slow Motion Metal mehr ... Hm, obwohl der Name des Duos (plus Anhang) für mich wie der eines Mittels gegen Ohrenschmerzen klingt, handelt es sich bei "The Sinking Isle" eher um das Gegenteil (adäquate Metal-Lautstärke und vor allem wiederholter Konsum vorausgesetzt): Wer trotz regelmäßiger B4M-Berieselung noch immer keinen Tinnitus HAT, zieht sich einfach OROMETs "The Sinking Isle" rein - früher oder später wandelt sich selbst solch schwermetallische Mucke in eine Art durchgängiges Brummen/Dröhnen/Heulen/Krachen/Pfeifen/Rauschen/Rumpeln. Well, I like it! Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Hollow Dominion (20:50) 02. Marathon (11:06) 03. Forsaken Tarn (11:21) | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 43:17 Minuten VÖ: 07.11.2025 |
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OROMET sind Gitarrist/Sänger Dan Aguilar und Multiinstrumentalist Patrick Hills. Seit Band-, Gruppen- oder Projektgründung im Jahre 2022 fabrizieren die beiden Kracher aus Sacramento einen Lärm, den der Beipackzettel wie folgt beschreibt (Zitat No. 1) "... transcendent guitar harmonies soar over immense, swirling soundscapes while agonizing vocals howl from cavernous depths". DEM habe ich weder viel hinzuzufügen noch wenig abzuziehen und nutze diese Fremdbeschreibung als Grundlage nachfolgender Eigenrezension:

