Seasons In Black - Deadtime Stories | |
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| Review von Eddieson vom 24.11.2025 (564 mal gelesen) | |
Nachdem es die Jahre zwischen den Alben "The Swansong Diearies" von 2013 und dem diesjährigen Longplayer "Anthropocene" lange still war, melden sich SEASONS IN BLACK schon wieder. Diesmal allerdings nur mit einem Rerelease des ersten Albums "Deadtime Stories". Im direkten Vergleich zwischen diesem Album und dem aktuellen "Anthropocene" wird natürlich deutlich, dass sich SEASONS IN BLACK deutlich entwickelt haben. Auf "Deadtime Stories" hakt es hier und da noch etwas, das Songwriting ist noch nicht ganz so ausgereift, teileweise sind die Songs etwas zu sehr in die Länge gezogen worden. Der Mix aus Gothic, Death und Thrash ist stellenweise zu wild ausgefallen. Die CREMATORY-Gedächtniskeyboards sind vor allem bei 'Hiroshima Sun' deutlich zu sehr im Vordergrund.Dafür kann man dem Album aber auch einiges an positiven Dingen abgewinnen. Hier ist eine Menge Abwechslung zu hören, die Band setzt auf einen bunten Genremix, was natürlich sehr löblich ist und im Großen und Ganzen auch gut funktioniert, allerdings dann ab und zu auch etwas überambitioniert klingt. Das tiefe Organ von Sänger Ludwig Maurer klingt kraftvoll; auch die cleanen Vocals sind gut platziert. 'Happy Doomsday To You' ist ein nettes Zwischenspiel. Letztendlich, kann man sagen, ist dieses Rerelease des ersten Albums jedenfalls eine lohnenswerte Sache. - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. 4our (Intro) 02. End After, There's Nothing 03. Hiroshima Sun 04. Borderline My Sunshine 05. Sweet Armageddon 06. Look Toward The Sky 07. Happy Doomsday To You 08. Pain Is Truth 09. Hello Hallowed Hell 10. Bloody Tears 11. Chroming Rain 12. Gotten (Outro) 13. Redoomed-Redress 14. Hiroshima Sun (Remix) 15. Bloody Tears Soul In Sadness (Remix) | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 52:01 Minuten VÖ: 21.11.2025 |
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Nachdem es die Jahre zwischen den Alben "The Swansong Diearies" von 2013 und dem diesjährigen Longplayer "Anthropocene" lange still war, melden sich SEASONS IN BLACK schon wieder. Diesmal allerdings nur mit einem Rerelease des ersten Albums "Deadtime Stories". Im direkten Vergleich zwischen diesem Album und dem aktuellen "Anthropocene" wird natürlich deutlich, dass sich SEASONS IN BLACK deutlich entwickelt haben. Auf "Deadtime Stories" hakt es hier und da noch etwas, das Songwriting ist noch nicht ganz so ausgereift, teileweise sind die Songs etwas zu sehr in die Länge gezogen worden. Der Mix aus Gothic, Death und Thrash ist stellenweise zu wild ausgefallen. Die CREMATORY-Gedächtniskeyboards sind vor allem bei 'Hiroshima Sun' deutlich zu sehr im Vordergrund.