Revocation - New Gods, New Masters | |
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| Review von Paddel vom 01.10.2025 (1598 mal gelesen) | |
REVOCATION und ich - das war keine Liebe auf den ersten Blick. Ich bin mit "Netherheaven" (2022) eingestiegen und ich habe die Jungs im Rahmen von CARNIFEX- und SHADOW OF INTENT-Shows als Support-Act gesehen. Die Bostoner überzeugen auf der einen Seite mit der (wohlmöglich) besten Gitarrenarbeit im Technical Death Metal, auf der anderen Seite hat mir persönlich eine emotionale Bindung zu den Songs gefehlt. "New Gods, New Masters" hat meine Sicht komplett verändert. David Davidson gehört zu den besten Gitarristen seiner Generation und er setzt seine herausragenden Fähigkeiten stets songdienlich ein. Die neuen Songs haben mich sofort gepackt. Fangen wir mal mit den Gästen an: Jonny Davy (JOB FOR A COWBOY) verstärkt die Vocals auf 'Cronenberged' (die erste Single-Auskopplung). Ein grooviges (Technical-) Death Metal Brett mit vertrackten Rhythmen. Travis Ryan (CATTLE DECAPITATION) rundet 'Confines Of Infinity' perfekt mit seinen unbehaglichen Goblin Vocals ab. Jazz-Gitarrist Gilad Hekselman haucht dem instrumentalen Stück 'The All Seeing' eine gewisse Jazz-Magie ein. Ich halte fest: REVOCATION und ihre Gäste zocken auf "New Gods, New Masters" ihr absolutes A-Game runter. Die Vollblutmusiker spielen ganz groß auf und mein Verständnis vom handwerklichen Aspekt (Songwriting usw.) reicht kaum aus, um diese Genialität zu erfassen. Die Lyrics wurden in ein SciFi-Konzept, welches von Davidson erdacht wurde, eingebettet. Die lyrischen Konzepte von David Davidson werden in Kürze auch noch als Graphic Novel adaptiert. Das abschließende 'Buried Epoch' entfaltet in sieben Minuten noch mal seine ganze Macht... Riffs, Riffs, Riffs. Ihr seid Fans von harter Musik mit Feinsinn, Spielfreude UND Riffs? Dann müsst ihr hier zugreifen! Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. New Gods, New Masters 02. Sarcophagi of the Soul 03. Confines of Infinity (feat. Travis Ryan of Cattle Decapitation) 04. Dystopian Vermin 05. Despiritualized 06. The All Seeing (feat. Gilad Hekselman) 07. Data Corpse 08. Cronenberged (feat. Jonny Davy of Job for a Cowboy) 09. Buried Epoch (feat. Luc Lemay) | Band Website: www.facebook.com/Revocation Medium: CD Spieldauer: 45:31 Minuten VÖ: 26.09.2025 |
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REVOCATION und ich - das war keine Liebe auf den ersten Blick. Ich bin mit "Netherheaven" (2022) eingestiegen und ich habe die Jungs im Rahmen von CARNIFEX- und SHADOW OF INTENT-Shows als Support-Act gesehen. Die Bostoner überzeugen auf der einen Seite mit der (wohlmöglich) besten Gitarrenarbeit im Technical Death Metal, auf der anderen Seite hat mir persönlich eine emotionale Bindung zu den Songs gefehlt. "New Gods, New Masters" hat meine Sicht komplett verändert. David Davidson gehört zu den besten Gitarristen seiner Generation und er setzt seine herausragenden Fähigkeiten stets songdienlich ein. Die neuen Songs haben mich sofort gepackt. Fangen wir mal mit den Gästen an: Jonny Davy (JOB FOR A COWBOY) verstärkt die Vocals auf 'Cronenberged' (die erste Single-Auskopplung). Ein grooviges (Technical-) Death Metal Brett mit vertrackten Rhythmen. Travis Ryan (CATTLE DECAPITATION) rundet 'Confines Of Infinity' perfekt mit seinen unbehaglichen Goblin Vocals ab. Jazz-Gitarrist Gilad Hekselman haucht dem instrumentalen Stück 'The All Seeing' eine gewisse Jazz-Magie ein. Ich halte fest: REVOCATION und ihre Gäste zocken auf "New Gods, New Masters" ihr absolutes A-Game runter. Die Vollblutmusiker spielen ganz groß auf und mein Verständnis vom handwerklichen Aspekt (Songwriting usw.) reicht kaum aus, um diese Genialität zu erfassen. Die Lyrics wurden in ein SciFi-Konzept, welches von Davidson erdacht wurde, eingebettet. Die lyrischen Konzepte von David Davidson werden in Kürze auch noch als Graphic Novel adaptiert. Das abschließende 'Buried Epoch' entfaltet in sieben Minuten noch mal seine ganze Macht... Riffs, Riffs, Riffs.
