Daughtry - Shock To The System (Part Two) | |
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| Review von derkleinekolibri vom 15.09.2025 (1668 mal gelesen) | |
Billboard's most played artist in der Kategorie Active Rock waren im vergangenen Jahr DAUGHTRY, die bestehend aus Frontmann Chris Daughtry und vier weiteren Mitgliedern 2006 einen Vertrag bei RCA unterschrieben. Chris war im Jahr zuvor bei der US-Casting-Show "American Idol" als Viertplatzierter ausgeschieden. Unter anderem hatte man für das selbstbetitelte Debütalbum "Daughtry" Slash als Gastmusiker gewonnen. Das Album kam so gut an, dass man nach fünf Wochen für eine Million verkaufter Exemplare Platin erhielt. In den Jahren 2010 und 2012 tourten die US-Amerikaner als Vorband von NICKELBACK auch durch Deutschland.Nach der EP "Shock To The System (Part One)" im Jahre 2024 ging nun am 12. September 2025 die Folge-EP "Shock To The System (Part Two)" an den Start, mit etlichen Vorschusslorbeeren versehen. In diesem Fall versprechen die vorab verfassten Zeilen nicht zu viel. DAUGHTRY treten den Beweis an, dass man sie im Vorfeld keinesfalls überschätzt hat. Die sieben Titel der etwas weniger als 25 Minuten langen EP machen aus selbiger fast schon ein vollwertiges Rockalbum. "All killer, no filler", wie Volkesmund zu sagen pflegt. 'The Seeds', das Intro, führt direkt in das heftig rumpelnde 'Divided', dem Chris Daughtry mit seiner charismatischen Stimme zu einem Wohlklang verhilft, den man trotz des vielen Lobes so doch nicht erwartet hätte. Wie Balsam legt sich der Gesang auf die Stimmung der Zuhörer. Man findet ein wenig Frieden mit sich selbst, so übertrieben das auch klingen mag. Dem rumpelnden zweiten Track folgt das einer Stampede ähnelnde, stampfende 'The Day I Die', in welchem man dem Sänger durchaus abnimmt, dass er eine Vorahnung von seinem Todestag hat. Der leicht poprockige Anstrich macht 'The Bottom' zu einem massentauglichen Song, den man unbedingt häufig im Radio für jene Menschen laufenlassen sollte, die Metal-Shirts tragen, ohne aber überhaupt zu wissen, was es mit der Band auf dem Shirt auf sich hat. Ich nenne diesen mir fast täglich begegnenden Menschentyp mal vorsichtig Pseudo-Metaller. Nach dem Riffmonster 'Terrified' schält sich ein besonders feines Stück aus der Dunkelheit: 'Razor' besticht durch geniales, sehr feines Gitarrenspiel. Und Chris Daughtrys wunderschöne Töne produzierenden Stimmbänder heben die Musik auf das höchste Level dieser EP. Sanft lassen DAUGHTRY die EP ausklingen - die mit spritziger Heavyness ausgestattete Ballade passt haargenau ans Ende des Tonträgers und entlässt den Hörer in ein Reich der Träume, wenn auch nur für kurze Zeit. "Shock To The System (Part Two)" verliert nach mehrmaligem Hören nichts an Spannung. Im Gegenteil, man möchte unbedingt noch tiefer eintauchen. Schade, dass es sich nur um eine nicht einmal halbstündige EP handelt. Vier, fünf Songs von dieser Güte mehr und auf der Liste meiner Alben des Jahres würde auch dieses Werk landen. Neun Millionen verkaufte Alben von DAUGHTRY und fast dreimal so viele Singles sprechen Bände: Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr, sondern ist die verdiente Belohnung für die exzellente, qualitativ hochwertige Arbeit der letzten 20 Jahre. Wer DAUGHTRY live erleben möchte, schaut am besten in die folgende Übersicht, welcher Ort am nächsten gelegen wäre: 15.01.2026: Hamburg (Sporthalle) 25.01.2026: Berlin (Columbiahalle) 30.01.2026: Wien (Gasometer) 05.02.2026: Zürich (The Hall) 17.02.2026: Oberhausen (Turbinenhalle) 20.02.2026: München (Zenith) Gesamtwertung: 9.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. The Seeds 02. Divided 03. The Day I Die 04. The Bottom 05. Terrified 06. Razor 07. Antidote | Band Website: www.daughtryofficial.com Medium: CD, EP Spieldauer: 24:27 Minuten VÖ: 12.09.2025 |
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Billboard's most played artist in der Kategorie Active Rock waren im vergangenen Jahr DAUGHTRY, die bestehend aus Frontmann Chris Daughtry und vier weiteren Mitgliedern 2006 einen Vertrag bei RCA unterschrieben. Chris war im Jahr zuvor bei der US-Casting-Show "American Idol" als Viertplatzierter ausgeschieden. Unter anderem hatte man für das selbstbetitelte Debütalbum "Daughtry" Slash als Gastmusiker gewonnen. Das Album kam so gut an, dass man nach fünf Wochen für eine Million verkaufter Exemplare Platin erhielt. In den Jahren 2010 und 2012 tourten die US-Amerikaner als Vorband von NICKELBACK auch durch Deutschland.
