Tribunal - In Penitence And Ruin | |
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| Review von Paddel vom 08.05.2025 (5395 mal gelesen) | |
Frühlingsgefühle? Fehlanzeige! Letzte Woche habe ich noch ein paar Bratwürste auf den Grill geschmissen, aber TRIBUNAL hüllen mich wieder in melancholische Herbstgefühle ein. TRIBUNAL vereinen die Schwermut von MY DYING BRIDE und PARADISE LOST mit CANDLEMASS-Doom. TRIBUNAL präsentieren ihre größte Stärke schon direkt im Opener 'Incarnadine': die Dualität des Gesangs. Der opernhafte und erhabene Klargesang von Soren Mourne trifft auf den tiefen, gutturalen Gesang von Etienne Flynn. Flynn verleiht dem Stück 'The Sword Of The Slain' sogar einen leichten Black Metal-Anstrich. Ich liebe sein Gekeife. TRIBUNAL erzeugen auf "In Penitence And Ruin" eine morbide-dunkelromantische Atmosphäre. Der Einsatz des Cellos (gespielt von Sängerin Soren Mourne) verleiht den Songs eine gewisse Traurigkeit. Kennt ihr den Film "Crimson Peak" von Guillermo del Toro? Eine Gothic-Romanze, welche (gefühlt) im viktorianischen England angesiedelt ist. Der Film ist schon 10 Jahre alt, aber TRIBUNAL haben in meinen Ohren den inoffiziellen Soundtrack dafür geschrieben.Songs wie zum Beispiel 'A Wound Unhealing' punkten mit tief gestimmten, aber trotzdem eingängigen Riffs. Handwerklich (Songwriting, Produktion) habe ich ohnehin nichts an "In Penitence And Ruin" auszusetzen. Fazit: Die Punktzahl musste eine Weile in mir reifen, weil es genug Argumente (Songwriting, Atmosphäre) für die Höchstwertung gäbe. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden, weil ich den Eindruck gewonnen habe, dass es tagesformabhängig (Stimmung, Gemütszustand) ist, ob ich Zugang zu dieser Platte bekomme. Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Incarnadine 02. A Wound Unhealing 03. Angel Of Mercy 04. The Sword Of The Slain 05. Ruin 06. The Penitent 07. Armoured In Shadow 08. ...And The Thorn-Choked Flowers Grow 09. Between The Sea And Stars | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 48:20 Minuten VÖ: 18.04.2025 |
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Frühlingsgefühle? Fehlanzeige! Letzte Woche habe ich noch ein paar Bratwürste auf den Grill geschmissen, aber TRIBUNAL hüllen mich wieder in melancholische Herbstgefühle ein. TRIBUNAL vereinen die Schwermut von MY DYING BRIDE und PARADISE LOST mit CANDLEMASS-Doom. TRIBUNAL präsentieren ihre größte Stärke schon direkt im Opener 'Incarnadine': die Dualität des Gesangs. Der opernhafte und erhabene Klargesang von Soren Mourne trifft auf den tiefen, gutturalen Gesang von Etienne Flynn. Flynn verleiht dem Stück 'The Sword Of The Slain' sogar einen leichten Black Metal-Anstrich. Ich liebe sein Gekeife. TRIBUNAL erzeugen auf "In Penitence And Ruin" eine morbide-dunkelromantische Atmosphäre. Der Einsatz des Cellos (gespielt von Sängerin Soren Mourne) verleiht den Songs eine gewisse Traurigkeit. Kennt ihr den Film "Crimson Peak" von Guillermo del Toro? Eine Gothic-Romanze, welche (gefühlt) im viktorianischen England angesiedelt ist. Der Film ist schon 10 Jahre alt, aber TRIBUNAL haben in meinen Ohren den inoffiziellen Soundtrack dafür geschrieben.
