Caliban - Back From Hell | |
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| Review von Eddieson vom 19.04.2025 (11212 mal gelesen) | |
Mit ihrem 13. Studioalbum legen CALIBAN die Messlatte für die eigenen kommenden Veröffentlichungen wieder mal etwas höher. Die Ruhrpottler haben sich für "Back From Hell" wieder ordentlich Gedanken gemacht und letztendlich ist ein Album dabei rausgekommen, welches sogar die eigenen Standards etwas in die Höhe schraubt. Mit dem düsteren Intro 'Resurgence' steigt man in das Album ein, bevor man mit 'Guilt Trip' - unter der Mithilfe von MENTAL CRUELTY - den ersten Hassbatzen vorgesetzt bekommt. CALIBAN hatten schon immer einen Hang zur Dunkelheit, doch auf "Back From Hell" zeigen sie dieses noch ein Stück deutlicher. Wie Andy mir im Interview verraten hat, wurde vor dem Album viel aufgearbeitet, so dass das Album für die Band auch als Selbsttherapie dient. Eine neue Klangfarbe bringt Iain Duncan (ex- WE BUTTER THE BREAD THE BUTTER) in die Songs. Er übernimmt nicht nur den Bass, sondern auch den Klargesang. Seine Stimme ist etwas düsterer und rauer als die von Denis und bringt somit natürlich auch nochmal eine andere Atmosphäre in die Songs. Duncan schafft es aber auch Gesangsmelodien einzubauen, die sofort im Ohr hängen bleiben.Der brachiale Titeltrack zeigt die äußerst aggressive Seite CALIBANs auf diesem Album, während 'Insomnia' so ein klein wenig der Ruhepol des Albums ist. Immer mal wieder streuen CALIBAN auch deutsche Songs in ein Album ein. Hier ist es 'Alte Seele', der mit einer starken Dynamik und Energie auffährt. 'Dear Suffering' entstand mit Hilfe von FIT FOR AN AUTOPSY und legt ebenfalls eine starke dunkle Atmosphäre an den Tag. "Back From Hell" wirkt als ein sehr fokussiertes Album. CALIBAN scheinen sich hier auf das Wesentliche konzentriert zu haben und so knallt auch mal ein Song aus den Boxen, der keine drei Minuten Spielzeit hat ('Overdrive'). CALIBAN kommen mit "Back From Hell" ohne große Umschweife direkt auf den Punkt, verlieren sich nicht in irgendwelchen überflüssigen Breakdowns, sondern balancieren gekonnt zwischen Härte, Aggression, Dunkelheit und doch irgendwie hoffnunggebenden Melodien und so wird "Back From Hell" zu einem der stärksten Alben in der CALIBAN-Diskografie. Lest dazu auch mein Interview mit Sänger Andy. Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Resurgence (Intro) 02. Guilt Trip (feat. Mental Cruelty) 03. I Was A Happy Kid Once 04. Back From Hell (feat. The Browning) 05. Insomnia 06. Dear Suffering (feat. Joe Bad von Fit For An Autopsy) 07. Alte Seele 08. Overdrive 09. Infection 10. Glass Cage 11. Solace In Suffer 12. Till Death Do Us Part 13. Echoes | Band Website: www.calibanmetal.com Medium: CD, LP Spieldauer: 41:43 Minuten VÖ: 25.04.2025 |
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Mit ihrem 13. Studioalbum legen CALIBAN die Messlatte für die eigenen kommenden Veröffentlichungen wieder mal etwas höher. Die Ruhrpottler haben sich für "Back From Hell" wieder ordentlich Gedanken gemacht und letztendlich ist ein Album dabei rausgekommen, welches sogar die eigenen Standards etwas in die Höhe schraubt. Mit dem düsteren Intro 'Resurgence' steigt man in das Album ein, bevor man mit 'Guilt Trip' - unter der Mithilfe von MENTAL CRUELTY - den ersten Hassbatzen vorgesetzt bekommt. CALIBAN hatten schon immer einen Hang zur Dunkelheit, doch auf "Back From Hell" zeigen sie dieses noch ein Stück deutlicher. Wie Andy mir im Interview verraten hat, wurde vor dem Album viel aufgearbeitet, so dass das Album für die Band auch als Selbsttherapie dient. Eine neue Klangfarbe bringt Iain Duncan (ex- WE BUTTER THE BREAD THE BUTTER) in die Songs. Er übernimmt nicht nur den Bass, sondern auch den Klargesang. Seine Stimme ist etwas düsterer und rauer als die von Denis und bringt somit natürlich auch nochmal eine andere Atmosphäre in die Songs. Duncan schafft es aber auch Gesangsmelodien einzubauen, die sofort im Ohr hängen bleiben.
