Mantar - Post Apocalyptic Depression | |
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| Review von Paddel vom 15.02.2025 (24132 mal gelesen) | |
Die zerstörungswütigen Nordlichter sind zurück. Erinç und Hanno bilden MANTAR und knallen uns mit "Post Apocalyptic Depression" ihr fünftes Studio-Album vor den Latz. Die angepisste Grundhaltung musste auch auf "Post Apocalyptic Depression" nicht weichen, aber dafür ist das Album im Vergleich zum Vorgänger "Pain Is Forever And This Is The End" deutlich zugänglicher ausgefallen. Die 35 Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug und ermuntern mich zur Betätigung der Repeat-Taste. Der Opener 'Absolute Ghost' kommt mit einem gewissen MARILYN MANSON-Industrial-Anstrich daher. Dieser Anstrich zieht sich durch die ganze Platte. Ein 90er-Alternativ-Rock-Geruch haftet an diesem Album. In erster Linie werden uns hier aber gallige und giftige Punk-Songs geboten, welche die Drei- oder Vier-Minuten-Marke nur selten überschreiten. MANTAR vereinen hier Punk Rock und Black Metal-Elemente. Beim Songwriting haben die Jungs großen Wert auf Livetauglichkeit gelegt. Das ist nicht weiter verwunderlich. Letztes Jahr hat die Band den Opener-Slot auf der MESHUGGAH-Tour bespielt. Sie durften in ihrer Rolle als Opener natürlich nur ein kurzes Set spielen, aber bei der Gelegenheit haben sie alles in Schutt und Asche gelegt. So sieht blinde Zerstörungswut aus! Die neue Platte hat auch ein paar Live-Pfeile im Köcher. Die Vorab-Single 'Halsgericht' hat zum Beispiel diesen einen Mitgröl-Moment ... WIR SIND DAS HALSGERICHT! 'Axe Death Scenario' hält das, was der Songtitel verspricht: Ein Schlachtfest. Ich kann den Schweiß im Moshpit schon riechen. In "Post Apocalyptic Depression" wohnt eine destruktive Naturgewalt. Das Jahr ist noch jung, aber ich habe schon einen Schmierzettel für meinen Jahresrückblick. Diese Platte findet darauf auf jeden Fall Erwähnung. Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Absolute Ghost 02. Rex Perverso 03. Principle of Command 04. Dogma Down 05. Morbid Vocation 06. Halsgericht 07. Pit Of Guilt 08. Church Of Suck 09. Two Choices of Eternity 10. Face of Torture 11. Axe Death Scenario 12. Cosmic Abortion | Band Website: www.mantarband.com Medium: CD, LP Spieldauer: 35:29 Minuten VÖ: 14.02.2025 |
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Die zerstörungswütigen Nordlichter sind zurück. Erinç und Hanno bilden MANTAR und knallen uns mit "Post Apocalyptic Depression" ihr fünftes Studio-Album vor den Latz. Die angepisste Grundhaltung musste auch auf "Post Apocalyptic Depression" nicht weichen, aber dafür ist das Album im Vergleich zum Vorgänger "Pain Is Forever And This Is The End" deutlich zugänglicher ausgefallen. Die 35 Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug und ermuntern mich zur Betätigung der Repeat-Taste. Der Opener 'Absolute Ghost' kommt mit einem gewissen MARILYN MANSON-Industrial-Anstrich daher. Dieser Anstrich zieht sich durch die ganze Platte. Ein 90er-Alternativ-Rock-Geruch haftet an diesem Album. In erster Linie werden uns hier aber gallige und giftige Punk-Songs geboten, welche die Drei- oder Vier-Minuten-Marke nur selten überschreiten. MANTAR vereinen hier Punk Rock und Black Metal-Elemente. Beim Songwriting haben die Jungs großen Wert auf Livetauglichkeit gelegt. Das ist nicht weiter verwunderlich. Letztes Jahr hat die Band den Opener-Slot auf der MESHUGGAH-Tour bespielt. Sie durften in ihrer Rolle als Opener natürlich nur ein kurzes Set spielen, aber bei der Gelegenheit haben sie alles in Schutt und Asche gelegt. So sieht blinde Zerstörungswut aus! Die neue Platte hat auch ein paar Live-Pfeile im Köcher. Die Vorab-Single 'Halsgericht' hat zum Beispiel diesen einen Mitgröl-Moment ... WIR SIND DAS HALSGERICHT! 'Axe Death Scenario' hält das, was der Songtitel verspricht: Ein Schlachtfest. Ich kann den Schweiß im Moshpit schon riechen.
