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Living Death - Worlds Neuroses

Review von Opa Steve vom 15.02.2022 (764 mal gelesen)
Living Death - Worlds Neuroses 1989 erschien mit "Worlds Neuroses" die letzte LIVING DEATH-Scheibe mit Toto am Mikro und Atomic Steif an den Fellen. Die Band, die von 1985 bis 1987 zur Speerspitze des deutschen Extreme Metals gehörte, widmete sich auf jenem Album zwei Jahre nach der legendären "Protected From Reality" wieder eher dem traditionellen German Heavy Metal, ohne aber den einen oder anderen Thrash- und Speed-Einfluss komplett über Bord zu werfen. Diese Scheibe ist nun über Golden Core/ZYX wieder als Neuveröffentlichung zu haben. Der Titelsong gibt zum Start gut Gas und auch 'Bastard (At The Busstop)' erinnert stark an die heftigere Aufbruchsphase ab "Metal Revolution" und hat auch im Refrain irgendwie die Coolness eines 'Eisbein'-Tracks. 'Sacred Chao' gehört zu den ganz feinen, aber auch straighten Speedern der Jungs aus Velbert. Insofern markiert "Worlds Neuroses" ein breites Potpourri der vergangenen fünf Jahre, aber auch irgendwie das letzte Verglühen der Band. Ich persönlich halte ja "Protected From Reality" für ein wegweisendes Werk der damaligen Epoche, und nicht umsonst hatten Teile der Band danach bei den Extreme Proggern MEKONG DELTA mitgemischt. Auch "Back To The Weapons" ist aufgrund seiner Kompromisslosigkeit ein legendärer Kracher, der unvergessen bleibt, auch wenn Totos Gekreische einem die Schuhe auszieht. Dass er auf "Worlds Neuroses" eher wieder im Heavy-Stil und halbmelodisch singt, auch den einen oder anderen Sleaze-Schlenker reinbringt, ist nur konsequent, denn das Werk hat von der Kompromisslosigkeit der beiden Vorgänger nichts mehr. Daher ist die Scheibe auch geeignet, die Fans zu spalten, denn in der kurzen und heftigen Lebensdauer von LIVING DEATH war schlussendlich keine konsequente stilistische Linie erkennbar. Positiv hingegen ist, dass "Worlds Neuroses" zusammen mit "Protected From Reality" zu den besser klingenden Scheiben der Band gehört und die Instrumente viel Raum für ihr Spiel bekommen, ohne dauerhaft die Schallwand zu durchbrechen. Der Remaster hierfür beachtet den Sound für seine Epoche ordentlich, ohne die Scheibe zu retro klingen zu lassen.

- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Last Birthday
02. Die Young
03. Shizophrenia
04. On The 17th Floor
05. Down
06. World Neuroses
07. Bastard (As The Busstop)
08. The Testament Of Mr. George
09. Sacred Chao
10. Tuesday
Band Website:
Medium: LP, CD
Spieldauer: 40:43 Minuten
VÖ: 28.01.2022

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Recycling der schlechtesten Alben von Bands die damals schon Recycling, noch dazu mit unfassbar schlechtem Sänger, waren, das ist der golden core, besser wäre doch shower!
(15.02.2022 von Gurkengandalf)

gibts eigentlich einen Remix der Protected from Reality? Die Scheibe ist mir abhanden gekommen und ich hab den Rezensenten beim Wort genommen und wieder richtig bock auf den alten Katalog. Die Worlds Neuroses ist musikalisch leider nicht the yellow of the egg, aber den Vorgänger feier ich ab.
(15.02.2022 von Hosenmonster)

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15.02.2022 Worlds Neurosesvon Opa Steve

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