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Eminenz - Diabolical Warfare

Review von Eddieson vom 13.01.2022 (489 mal gelesen)
Eminenz - Diabolical Warfare Es muss so Mitte der Neunziger gewesen sein, als der Schreiber dieser Zeilen in einem Osnabrücker Second Hand-Laden zwischen Schlager-, Volksmusik- und Euro Dance-CDs von der lieblichen Fratze des "Exorials"-Cover angelächelt wurde. Sofort nahm ich sie mit und warf sie Zuhause in den Player, ohne zu wissen, was mich erwarten würde. Schon mit dem Intro und dem folgenden 'Jesus Wept Nevermore' hat es mich gepackt. Seitdem begleiten mich EMINENZ mal mehr, mal weniger durch mein musikalisches Leben.

Jetzt knapp 26 Jahre nach dem Ersteinstieg in die Band legen EMINENZ mit "Diablical Warfare" ihr siebtes Album vor. Klar, dass sich eine Band in dieser Zeit entwickelt, was man zweifelsohne auch in der Diskografie hören kann und ich kann jetzt schon sagen, dass die Band mit dem aktuellen Album neben "Exorial" und dem grandiosen "The Heretic" ihr bestes Werk abliefern. EMINENZ wollten nie nur in die Black Metal-Schublade gesteckt werden, was sie nicht nur in Interviews immer wieder betonten, sondern auch musikalisch deutlich machten. Das ist auch auf dem aktuellen Output so. Natürlich klingt das alles sehr düster und schwarz angehaucht, doch fließen hier vermehrt Anteile aus dem Death Metal mit in die Songs.

Eröffnet wird "Diabolical Warfare" durch ein akustisches Kampfszenario, unterlegt mit Choral-Gesang, bevor der Titeltrack dann ordentlich losknallt. Doublebass-Attacke, straighte Gitarren, das allgegenwärtige Keyboard und Leviathans düsterer Krächz-Gesang. Die typischen Trademarks der Band, gleich im ersten Song vereint. Doch mit 'Lucifer's Awakening' legen sie tempomäßig noch eine Schippe drauf, bevor es im Mittelteil zu einem starken Gitarrensolo kommt und der Song dann etwas gedrosselt zu Ende geht. 'First Renegade' ist dann ein Nackenbrecher vor dem Gehörnten, und der Beweis dafür, warum eben EMINENZ nicht nur im Black Metal anzusiedeln sind. Neben der treibenden Doublebass und den scharfen Gitarren kann vor allem das Solo wieder punkten. Jeder Song wird düster eingeleitet. So auch 'Something Beyong', welcher sich mit dicken Riffs und dunklen Keys zu einem echten Highlight mausert. Knapp über zwei Minuten dauert das Intro zu 'Replica Satani', das ist natürlich schon etwas lang, doch bekommt man dann mit dem Song ebenfalls einen echten Nackenbrecher, der wohl den eingängigsten Song des Albums darstellt. Auch 'The Myth Of Non-Existence' und 'Frozen Shadows', der wohl melodischste Song des Albums, wildern wieder tief im Midtempo und Death Metal. Und mit dem abschließenden 'Doom Dominator' gibt es vor allem in Sachen Gitarren nochmal ein echtes Highlight.

Doch - ich muss sagen, dass mich "Diabolical Warfare" echt gepackt hat. Die bratenden Gitarren, die dicken Riffs, das atmosphärische Keybord und der Krächz-Gesang bilden eine Einheit, die das Album in einem wirkungsvollen düsteren Licht erscheinen lassen. Möge die diabolische Kriegsführung beginnen.



Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Diabolical Warfare
02. Lucifer's Awakening
03. First Renegade
04. Something Beyond
05. Replica Satani
06. The Myth Of Non-Existence
07. Frozen Shadows
08. Doom Dominator
Band Website:
Medium: CD, LP
Spieldauer: 49:12 Minuten
VÖ: 10.12.2021

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13.01.2022 Diabolical Warfare(8.5/10) von Eddieson

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