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:Nodfyr: - Eigenheid

Review von Andre Friebel vom 17.05.2021 (1540 mal gelesen)
:Nodfyr: - Eigenheid Das niederländische Pagan Trio :NODFYR: aus Gelderland haben am 5.März ihr Full-Length-Album "Eigenheid" raus gehauen. Sicherlich voller Stolz, denn das Werk hat es in sich. Gegründet hat sich die Band bereits 2011. Unter dem Label Ván Records erschien dieses Klangerlebnis, welches das Resultat ist nach einer in sich gekehrten Reise auf der Suche nach dem, was ein jeden ausmacht. Sänger Joris van Gelre dürfte zudem vielen noch aus älteren Tagen von HEIDEVOLK bekannt sein.

Jeder der sieben Songs repräsentiert ein Kernstück/Kernelement, welches uns formte und zu dem macht was wir sind. Die Jungs orientieren und inspirieren sich an der Geschichte, der Kultur sowie der Natur aus der Region Gelderlands. Das findet sich natürlich auch in ihren Texten wieder und dieses nicht zu knapp. Vom Konzept her also schon mal sehr viel versprechend, zudem das Coverartwork auch sehr beeindruckt.
Die knapp 41 Minuten Laufzeit von "Eigenheid" beweisen in bester Art und Weise dass guter Pagan Metal bis heute Bestand hat und so leicht nicht tot zu kriegen ist.

Neben typischen Einflüssen kommen auch viele Elemente aus dem Folkbereich zum Vorschein. Sei es durch Streicheinlagen, Flötenspiele, Chorgesänge und so weiter. Interessant und lobenswert ist zudem, dass hier gänzlich cleane Vocals zum Besten gegeben werden. Auf Gekreische sowie Gegröle wird also gänzlich verzichtet. Weiter bewegen sich die Lieder oft im Midtempobereich, bis oft der Bann bricht und die Flut preisgibt. Untermalt wird vieles, besonders oft längere Einleitungen der Songs, mit Melodien die atmosphärisch und nahezu majestätisch sind.

Den Anfang auf "Eigenheid" macht 'Mijn Oude Volk'. Nach einer oben beschriebenen ruhigen Anfangsphase kommt das Stück bei etwa 50 Sekunden gut in Fahrt. Bei knappen drei Minuten folgt ein gutes Schlagzeuggewitter, was nicht nur an dieser Stelle im Lied zu hören ist. So knallt es dann doch mal ordentlich in dem eigentlich doch ruhigeren Lied, gerade durch die Tempowechsel. 'Gelre, Gelre' beginnt vom Stil her ähnlich. Gerade dieser Track ist als die besagte Huldigung für Gelderland zu sehen. Besonders fallen hier die ruhigen Chorgesänge in den Refrains auf.

Ein weiteres Highlight ist wohl 'Driekusman'. Hier handelt es sich um ein traditionelles Lied, wo es auch einen Tanz zu gibt. Anfangs mit Arkordeon und stimmungsaufhellenden Instrumenten kommt hier beste Stimmung auf. Gerade nachdem es nicht lange dauert und :NODFYR: dem Instrumental ihren persönlichen Schliff gibt. 'Zelf' wiederum ist laut Information einer der ersten Songs der Kapelle. Ebenfalls ein ziemlicher Hammer. Es ist wohl so zu verstehen wie ein persönlicher Bericht auf dem Weg durch das Leben. 'Nagedachtenis' bildet leider schon das Schlusslicht auf dem Silberling. Aber zur Freude fahren die drei Jungs nochmal viele Geschütze auf und vereinen so ziemlich alles in den acht Minuten, was gerade "Eigenheid" hier zu einem ganz besonderem Album macht.

Größere Schwächen kann ich bei dem Album hier nicht sehen. Im Gegenteil. Ich bin somit mal gespannt wie es mit der Band weiter geht.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01.Mijn Oude Volk
02.Gelre, Gelre
03.Wording
04.Driekusman
05.Bloedlijn
06.Zelf
07.Nagedachtenis
Band Website: www.facebook.com/nodfyr
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 05.03.2021

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17.05.2021 Eigenheid(9.0/10) von Andre Friebel

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