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Arduinna's Dawn - Saturnine Moon

Review von Tailgunner vom 23.01.2021 (1633 mal gelesen)
Arduinna's Dawn - Saturnine Moon Das Großherzogtum Luxemburg im Herzen Europas ist die Heimat von ARDUINNA´S DAWN, welche sich stilistisch einwandfrei dem Symphonic Metal zuordnen lassen. Gegründet 2016, haben wir nun die Debüt-EP vorliegen. Grundsätzlich fällt sofort auf, dass der Symphonic-Anteil angenehm reduziert ist und darüber hinaus Vergleiche zu früheren NIGHTWISH-Werken bis "Once" vermutlich nicht nur dem Zufall entspringen, sondern auch so gewollt sind. Zugegebenermaßen bin ich absolut keine Kompetenz auf dem Gebiet des Symphonic Metal und wollte es ehrlich gesagt auch niemals sein. Jedoch läuft mir die EP relativ angenehm rein, da die schwermetallischen Komponenten die symphonischen größtenteils in Schach halten und die vier Songs der EP bei mir gar nicht mal den gefürchteten "Skip-Effekt" auslösen. Die Eigenproduktion aus dem Hause ARDUINNA´S DAWN klingt zudem ordentlich abgemischt, wenngleich es etwas an den Tiefen mangelt und der Gesang von Natascha Schmit vermutlich nicht dem Standard einer ausgebildeten Opernsängerin entspricht - wer bin ich zudem, das beurteilen zu können - , jedoch insgesamt überzeugend und vor allen Dingen angenehm klingt, ohne mit allzu hohem "Trällern" die Nerven zu strapazieren. Natascha weiß offensichtlich über die Möglichkeiten Ihrer Stimme und mutet uns keine Ausflüge in Stimmlagen zu, die sie nicht beherrscht.

'The Beast Within' und 'Shadows Of Yourself' sind zwei Stücke, die einen angemessenen Härtegrad aufweisen und die EP insgesamt ins Mittelfeld heben. 'Frozen' ist ein eher ruhiges Stück, welches primär von Nataschas Gesang getragen wird. Für mich persönlich hätte bei nur vier Stücken auf der EP hier gerne ein schnelleres stehen dürfen, denn auch 'Dreamworld' ist eher gemäßigt und stellt für mich persönlich ein echtes Problem dar. Weniger Aufgrund der Tatsache, dass die EP mit den beiden etwas getrageneren Stücken in der zweiten Hälfe gefühlt abfällt, sondern vielmehr, weil der einleitende und danach immer wieder verwurstete "Oh-Oh-Oh"-Stakkato-Gesang dermaßen frech von NIGHTWISH´s 'Ghost Love Score' geklaut ist, dass mir da echt die Spucke wegbleibt. Das wäre in etwa vergleichbar, als wenn eine Newcomerband das Eröffnungsriff von 'The Trooper' oder 'Two Minutes To Midnight' als ihr eigenes ausgeben würde. Das macht mich tatsächlich schon etwas sprachlos. Vielleicht wollte man es als eine Art Tribut verstanden wissen, aber dann hätte man den Part vielleicht einmal verwenden und ihn nicht zum Leitmotiv dieses Songs ausbauen sollen. Das konterkariert den grundsätzlich guten Eindruck, welche die ersten beiden Stücke hinterlassen haben massiv und verwehrt im Zusammenhang mit dem ideenlosen 'Frozen' die höheren Weihen für dieses Werk. Am Ende bleibt ein doch solider Eindruck, bei dem ich aber auch klar - im positiv gemeinten Sinn - ein Verbesserungspotential erkenne, denn wenn sich ARDUINNA´S DAWN noch steigern, werden sie innerhalb des von ihnen bespielten Genres ganz sicher ihre Fans finden, da wir hier mitunter schon gute Melodieführungen erleben und die Gesamtqualität für ein in Eigenregie herausgebrachtes Debüt doch ordentlich ist.



Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. The Beast Within
02. Shadows Of Yourself
03. Frozen
04. Dream World
Band Website: www.arduinnasdawn.com
Medium: EP
Spieldauer: 17:31 Minuten
VÖ: 19.09.2020

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23.01.2021 Saturnine Moon(6.5/10) von Tailgunner

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