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Dictator Ship - Your Favorites

Review von Rockmaster vom 19.04.2020 (2224 mal gelesen)
Dictator Ship - Your Favorites Schon wenn das Drum-Intro von 'In The Heat Of The Night' aus den Boxen klappert, ist klar: Hier kommt etwas, was man so heute kaum noch zu hören bekommt. Der Gitarrensound bestätigt die entstandene Erwartungshaltung, und um das Herz des Alt-Rockers wird es gleich warm. DICTATOR SHIP klingen auf ihrem Debüt "Your Favorites" als hätten sie die Aufnahmetechnik aus einem BEATLES-Museum geklaut und bestenfalls minimal modernisiert (ein klitzekleines bisschen mehr akustisches Spektrum bekommen wir doch auf unseren Silberling konserviert). Die Band selber freut sich diebisch über den "lo-fi"-Sound, der ihnen gelungen ist. Dazu noch eine Portion Rohheit von MOTÖRHEAD und den Drive von AC/DC, und die Sache ist perfekt. Stilistisch wildern die Jungs aus Schweden genüsslich im Dunstkreis des gitarrenlastigen Rock 'n' Roll, variieren die klassischen Motive aber ein aufs andere Mal. Zwei Gitarren (Petter Heinemann und John Sijbren Leonard), Bass (David Ericsson) und Schlagzeug (Viktor Henriksson), was braucht man mehr? Ach ja, einen Sänger. Einen? Nein, vier! Hier singt jeder mal. Macht es schwer, den richtigen Sänger zu loben. Die Stimmen, mal klar, mal rauchig, und die Chorusse passen auf jeden Fall zum Stil. 'Savage' punktet mit Tempo und herrlichen Schrammel-Riffs, mein Highlight auf dem Album ist das coole 'Good Thing Gone Bad', den 'Gunner Man' wiederum sieht man im Geiste seinen Revolver zum Gitarrensolo wirbeln.

DICTATOR SHIP haben ihr Handwerk in zahllosen Bars und Pubs erlernt, und die Titel auf "Your Favorites" wurden alle "live im Studio" eingespielt (laut Promo-Beipackzettel in einer Blockhütte? Oder einem Wochenendhaus?), und das lässt die Musik so ehrlich klingen. Fast hört man noch die Biergläser der Bars und Pubs klimpern - wenn ich mich jetzt rumdrehe, würde es mich nicht wundern, wenn da eine Crowd aus "beer drinkers and hell raisers" hinter mir stehen und saufen und gröhlen würde.

Auf die leider recht kurze Länge des Albums gibt's dann auch ein bis zwei Titel, die einen weniger mitreißen, aber unterm Strich haben die Jungs einen gelungenen Erstling abgeliefert.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. In The Heat Of The Night (2:56)
02. Savage (2:46)
03. Good Thing Gone Bad (4:26)
04. Just For Fun (3:41)
05. Eat The Poor (4:25)
06. Gunner Man (3:38)
07. From The Womb To The Tomb (5:18)
Band Website: www.facebook.com/dictatorship
Medium: CD
Spieldauer: 27:11 Minuten
VÖ: 17.04.2020

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19.04.2020 Your Favorites(7.0/10) von Rockmaster

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