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The Quill - The Quill

Review von Stormrider vom 22.02.2019 (1684 mal gelesen)
The Quill - The Quill Dass THE QUILL im Bereich des klassischen Hard Rock (mit leicht psychedelischem Einschlag) sträflichst unterbewertet sind, das ist mehr so ein offenes Geheimnis, aber leider ist es ja nicht die erste Band im Musikbusiness, die nie die Anerkennung erhalten hat, welche die Qualität der Musik widerspiegelt. Vielleicht lag es aber auch am Zeitpunkt, an dem man die Bühne betreten hat. Die 90er waren einfach nicht gerade das beste Jahrzehnt für diese Art Musik. Umso wichtiger, dass die alten, längst komplett vergriffenen Releases der Schweden nun wiederveröffentlicht werden. Sowohl das selbstbetitelte Debüt, als auch der Zweitling "Silver Haze" sind als Re-Releases in Digipacks mit Originalartwork dieser Tage wieder zurück in den CD-Regalen.

Das Debüt der Skandinavier hat dabei eine noch deutlichere DEEP PURPLE-Schlagseite, was daran liegt, dass man noch mit einem Organisten gearbeitet hat und die Hammond ihren Platz im Sound der Band kraftvoll vertritt. Hier gibt es vom ersten bis zum letzten Takt geballten 70er Jahre Sound. Kaum zu glauben, dass das Album wirklich 1995 erschienen ist und nicht 1975. Doch neben der authentischen Instrumentierung ist es vor allem Ausnahmesänger Magnus Ekwall, der den Songs seinen Stempel aufdrückt. Seine Stimme klingt wie eine Mischung aus Chris Cornell und Ray Gillan, und die Tatsache, dass Arjen Lucassen dem Stimmakrobaten eine Rolle auf seinem AYREON-Album "The Human Equation" gegeben hat, spricht sowieso für sich und darf als Ritterschlag gesehen werden. Die geneigten Fans des 70er Classic Rock werden "The Quill" vermutlich sowieso wahlweise schon im Schrank stehen haben oder aber zumindest auf dem Einkaufszettel. Wer das Album schon hat, für den gibt es leider nur einen echten neuen Track. 'Shovel Coal' ist allerdings ein wirklich starker Song, der mit psychedelischen Jams in Form von Gitarren- und Orgelsolo punkten kann und nicht wie ein Bonussong wirkt, der nur auf das Album gepackt wurde, um einen Bonussong zu haben. Anders verhält es sich mit dem Hidden Track. Der ist extrem nichtssagend und hat vielleicht auch deshalb nicht mal eine Nummer auf dem Cover bekommen. So gut 'Shovel Coal', so verzichtbar der Hidden Track.

Musikalisch gibt es an der Sinnhaftigkeit der Wiederveröffentlichung von "The Quill" keinen Zweifel. Leider muss man sagen, dass das Digipack nicht besonders liebevoll daherkommt, klar gibt es ein paar Linernotes und auch alle Texte, dennoch wirkt das Paket haptisch und optisch nur bedingt wertig. Aber seien wir ehrlich, am Ende ist die Verpackung zwar gerade im Bereich des Hard Rock kein unwichtiger Teil, aber wenn die Musik so unangreifbar ist, wie die von THE QUILL auf "The Quill", dann darf man auch glücklich sein, dass sie einfach wieder als physischer Tonträger zu haben ist.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Jet Of Water
02. Dry
03. Lodestar
04. Homespun
05. From Where I Am
06. The Flood
07. In My Shed
08. Gleam
09. Not A Single Soul
10. In The Sunlight I Drown
11. I Lost A World Today
12. Sweetly

Bonus Tracks
13. Shovel Coal
14. ?
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 62:15 Minuten
VÖ: 22.02.2019

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