Wacken Open Air 2022

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Take off: 04.08.2022 - Review (1493 mal gelesen)

Mittwoch, 03.08.22


Wackööön!!! Endlich wieder Wacken. Nach zwei Jahren Pause freue ich mich umso mehr, als Eddieson mich fragt, ob ich mal wieder mit zum Wacken Festival fahren möchte. Dann der erste kleine Wermutstropfen: Absage vom Lindemann. Die Pandemie hat die Branche arg gebeutelt, sodass ihm die helfenden Hände fehlen. Ich bin mir sicher, dass er ein absolut würdiger Headliner geworden wäre. Während der Hochzeit der Pandemie habe ich mir mehrfach das Konzert von LINDEMANN aus Moskau angesehen und musste feststellen, dass Till Lindemann immer wieder zu verstören weiß. Damals war er noch mit Peter Tägtgren unterwegs, der ja beim Wacken mit seiner Band HYPOCRYSY auftreten wird. (Bo)

Dann der zweite Dämpfer. William Frederick Durst ist erkrankt. Nun bin ich kein besonders großer Nu Metal Fan, aber Anfang der 2000er waren LIMP BIZKIT ne ganz große Nummer. Ich weiß noch, wie ich sie erstmalig bei den MTV Video Music Awards mit 'Nookie' gesehen habe. Auch von LIMP BIZKIT habe ich mir während der Pandemie einen Live Auftritt angesehen. Und obwohl ich die Band seit 2003 nicht mehr verfolge, kannte ich jeden Song. Als bemerkenswert erachte ich Fred Dursts Style (Was für ein Zungenbrecher). Ich glaube, dass man ihn Daddy Look nennen könnte, da er neuerdings recht bieder daher kommt. So, jetzt will ich mich aber auch nicht länger über den Ausfall der beiden Headliner beschweren, denn schließlich ist endlich wieder Wackööön!!! Endlich wieder Menschen, endlich wieder Musik, endlich wieder Bier trinken, grillen und zelten. Ich nehme es schon einmal vorweg. Die diesjährige Stimmung ist großartig! Bei der abschließenden Pressekonferenz berichtet Veranstalter Thomas Jensen, wie er eine Träne verdrückt hat, als er am ersten Abend über den Holy Ground gegangen ist und festgestellt hat, dass alles läuft. Der Polizeichef hat berichtet, dass die Kriminalitätsrate in diesem Jahr um 60% gesunken ist. Sein Kommentar: "Die Menschen wollten einfach lieber feiern." Diese Wacken ist schon sehr besonders, weil eine lange Zeit der Entbehrung hinter und eine ungewisse und unsichere Zeit vor uns allen liegt. Dementsprechend haben wir alle diese kleine Auszeit sehr genossen.(Bo)

Zwei Jahre war es ruhig auf dem Holy Wacken Land, doch seit Montag, dem 01.08.2022 schallen die erste "Wacken!"-Rufe wieder über die Campgrounds, Wackinger Dorf, Wasteland Area und Bullhead City. Für mich und meinen Kumpel Boddy startet das Festival am Mittwoch, als wir bedingt durch einen Stau in und um Hamburg und vor dem Check-In in Wacken später ankommen als geplant. Dann das Übliche, Bändchenausgabe, Zeltaufbau, grillen und Bier. Nach alldem geht es auch schon los Richtung Hauptarea, dahin wo das Leben tobt, denn auch heute starten schon die ersten interessanten Konzerte, doch erstmal Lage sondieren. Es gibt einige Neuerungen dieses Jahr. Die größte Veränderung ist wohl, dass die Louder Stage nicht mehr Teil des Infields ist, sondern nach Außen verlagert wurde, wo dann heute erstmalig der Wacken-Wednesday startet. Weitere Neuerung ist, dass die Zwillingsbühnen W:E:T Stage und Headbangers Stage nicht mehr im Zelt stehen, sondern auch unter freiem Himmel, was eventuell auch coronabedingt verändert wurde, aber das ist nur Spekulation. Für mich persönlich eine positive Veränderung, da mehr Platz und bessere Luft. Zudem gibt es mit dem Landgasthof eine neue, und zwar die neunte Bühne, auf der zum Beispiel THUNDERMOTHER und PHIL CAMPBELL ein Acoustic-Set spielen werden. Negative Veränderung gibt es auch. Anscheinend wurde am Personal gespart, denn die Schlange bei der Bändchenausgabe wird länger und länger, man wartet bis zu fünf Stunden in der prallen Sonne, es wird kein Wasser verteilt, man kann auch keines kaufen, da Cashless Payment. Und vor allem verpassen nicht wenige Fans den Wacken-Wednesday für die sie ein nicht gerade günstiges Extra-Ticket kaufen mussten und nun aufgrund der Wartezeit nicht nutzen können. Also da ist ein zwingend nötiger Änderungsbedarf an, sonst schießen sie sich damit ins eigene Knie. (Ed)

Erste Amtshandlung am heutigen Abend ist der Kirchgang, denn dort präsentieren die Kroaten von METAKLAPA ihr A-Capella-Set von MAIDEN-Tracks und Songs aus ihrer Heimat. Das Ambiente könnte nicht besser und angemessener sein. Boddy berichtet.

Den Gottesdienst habe ich verpasst, aber immerhin habe ich es pünktlich zu METAKLAPA geschafft. Nach einem interessanten Gang durch die Ortschaft Wacken kommen wir an dem Friedhof an. Direkt daneben befindet sich die Kirche von Wacken. Das Gotteshaus ist voll, als sich die sechs Kroaten im Raum vor der Kanzel versammeln. Zunächst herrscht absolute Stille. Schließlich befinden wir uns ja auch in einer Kirche. Los geht es mit `Aces High`. "Schade, dass IRON MAIDEN in diesem Jahr nicht auftreten", denke ich mir und ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, der das denkt. Direkt nach dem ersten Song herrscht tosender Applaus. Die A Capella Musik passt richtig gut in die Kirche. Allerdings bin ich skeptisch, ob die Musik auch auf einer großen Bühne funktioniert. Nach vier MAIDEN Songs geht die Band auf die Empore und die Jungs singen ein paar kroatische Volkslieder. Einige wenige Zuschauer gehen und verpassen, wie die Band in der Mitte der Kirche 'Blood Brothers' zum Besten gibt. Meines Erachtens die beste Nummer von ihnen. Viele schauen gespannt und wirken gar ergriffen. Im Anschluss gibt es Standing Ovation. Die Zuschauer sind berechtigterweise begeistert. Das Konzert war als mein persönlicher Auftakt sehr passend, allerdings freue ich mich jetzt auch auf ein paar E-Gitarren. (Bo)
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Ich mache mich derweil auf den Weg zur W:E:T Stage, denn dort werden ebenfalls MAIDEN geboten, und zwar von den amerikanischen Mädels von THE IRON MAIDENS. Zwar zeigen sich die fünf Mädels auf der Bühne nicht ganz so agil wie das Original, aber immerhin spielen sie mit 'Stranger In A Strange Land' mal einen anderen Song der "Somewhere In Time" als 'Wasted Years', was das Original ja konsequent verweigert. Apropos 'Wasted Years': Zu diesem Song kommt dann auch ihr eigener Eddie im "Somewhere In Time"-Look auf die Bühne. Ich bin kein großer Fan von Coverbands, aber THE IRON MAIDENS machen das schon wirklich gut und vor allem MAIDEN gehen halt immer. Direkt im Anschluss spielen die Norweger von CADAVER das Kontrastprogramm auf der Wasteland Stage, die ebenfalls einen neuen Platz gefunden hat und nun etwas weiter draußen steht. Die Band um Neddo & Verbeuren kann mich aber heute irgendwie nicht packen und deshalb mache ich es mir erstmal im Biergarten bequem, wo LOUDNESS und später dann ONSLAUGHT die Zwillingsbühnen zerlegen. Der Wacken-Wednesday ist mittlerweile auch im vollen Gange und nach BROTHERS OF METAL und GLORYHAMMER sind die Symphonic Metaller von EPICA gerade auf der Louder Stage aktiv.



Der Headliner des Wacken-Wednesday ist Tobias Sammet mit seinen AVANTASIA. Man mag ja von ihm halten, was man will, aber er ist ein guter Entertainer und gibt hier 2 Stunden Vollgas. Den Opener 'Twisted Mind' macht er noch alleine, doch dann kommt zu 'Reach Out For The Light' und der neuen Single 'The Wicked Rule The Night' Ralf Scheepers dazu. Und ab da geben sich, wie gewohnt, die Gastmusiker die Klinke in die Hand. Jørn Lande, Ronnie Atkins, Eric Martin, Bob Catley und Adrienne Cowan hat der Sammet heute Abend mitgebracht. Alle gut bei Stimme und bei Stimmung. Die einzige kommerzielle Hitsingle 'Lost In Space' macht er dann wieder alleine, bevor zu 'Sign Of The Cross / The Seven Angels' nochmal abschließend alle Sänger auf die Bühne kommen. Das war es auch dann schon mit dem ersten Tag. Sollte die Stimmung so bleiben, wie eben jetzt, dann werden es noch drei fantastische Tage. (Ed)

Donnerstag, 04.08.22


Nicht nur wettertechnisch soll der Donnerstag ein heißer Tag werden, auch musikalisch. Heute entern nicht nur eine Menge guter Bands die verschiedensten Bühnen des Festivals, sondern auch das Infield wird heute traditionsgemäß eröffnet und sowohl die Faster als auch die Harder Stage erwarten an diesem Donnerstag ihre Fans. Doch erstmal geht es um 11 Uhr vor der Louder Stage los, wo TORFROCK schon ein stattliches Publikum versammeln können. Natürlich darf dabei dann auch 'Beinhart' und 'Volle Granate Renate' nicht fehlen. Doch für mich und meinen Kumpel Boddy stehen erstmal andere Dinge an. Kaffee und grillen stehen auf dem morgendlichen Plan und dann pünktlich zur Eröffnung des Infields vor den Bühnen stehen. Und so ist es auch, nach einer kurzen Ansprache der beiden Veranstalter Jensen & Hübner öffnen sich mit einem lauten "open the gates" die Tore und die Massen stürmen vor die Bühnen. Es fließen Freudentränen, Besucher liegen sich in den Armen, man fällt auf die Knie und küsst den Boden. Klingt kitschig? Kann sein, aber die letzten zwei Jahre des Entbehrens müssen nun mal raus und das macht jeder eben auf seine Weise. (Ed)
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Parallel zur Eröffnung treten METAKLAPA erneut auf. Die Wackinger Stage ist gut besucht. Die Jungs wirken auf der viertgrößten Bühne sehr dankbar, sympathisch und bodenständig. Sie genießen es, auf der Bühne zu sein. Die Bühne ist schlicht schwarz. Genauso wie die Outfits der Musiker. Meines Erachtens wirkt die Musik auf einer größeren Bühne nicht so gut. Die Stimmung wird von der Musik der anderen Bühnen gestört. Doch das Publikum scheint es kaum zu stören. Sie singen bei Hymnen wie 'Fear Of The Dark' und 'Hallowed Be Thy Name' kräftig mit. [Bo)

Traditionsgemäß sind SKYLINE immer die Ersten, die das Infield bespielen, so natürlich auch dieses Jahr. Davon bekommen die Massen vor der Louder Stage jedoch nix mit, denn die Schwedinnen von THUNDERMOTHER sind dort schon im vollen Gange. THUNDERMOTHER befinden sich gerade im Höhenflug, spielen sich den Arsch ab und werden auch hier gefeiert ohne Ende. Das natürlich nicht zu Unrecht. Die vier Frauen bieten eine energiegeladene Show und stehen da so manchen Kollegen absolut in nichts nach. Vor allem nehmen sie ihr Motto, welches auch auf dem Backdrop prankt "We Fight For Rock 'n' Roll" absolut wörtlich und stimmen das Publikum auf den Rest des noch langen Donnerstag perfekt ein. Währenddessen geben sich nun auch auf der Faster und Harder Stage die Bands die Klinke in die Hand, nach SKYLINE sind nun die legendären CIRITH UNGOL dran, die mich aber nicht so interessieren, deshalb mache ich mich fertig für GRAVE DIGGER. Auf dem Rock Hard Festival haben sie mir tatsächlich nicht wirklich gefallen, was vor allem an der doch schwachen Gesangsleistung von Chris gelegen hat. Doch es wird schon beim Opener 'The Dark Of The Sun' deutlich, dass er heute einen guten Tag erwischt hat. Natürlich steht die Band nicht alleine auf der Bühne, sondern haben wieder Baul Muluy Pipes & Drums And Friends eingeladen sie zu begleiten, dazu Andreas Von Lipinski (WARWOLF) als Backgroundsänger. Zwischen GRAVE DIGGER und dem Wacken besteht ja schon eine enge und lange Freundschaft und schon alleine deswegen kann es wohl keinen schlechten Auftrit der Band hier geben. So auch heute nicht. Egal, ob jetzt alte Klassiker, wie 'Excalibur', neuere Tracks der Fields Of Blood, wie zum Beispiel 'Lions Of The Sea' oder ganz neue Songs vom kommenden Album "Symbol Of Eternity". Die Fans feiern es mit massig Singalongs oder Circe Pits. Den abschließenden Klassiker 'Heavy Metal Breakdown' kann ich mir leider nicht mehr geben, da VOMITORY schon auf der Headbanger Stage auf mich warten. (Ed)
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Die Wege sind nicht kürzer geworden in den letzten Jahren, diese muss man immer mit einplanen, wenn man eine Band von Beginn an sehen will. Für Puristen bieten die Schweden heute genau das richtige Programm. Keine große Bühnendeko und auch sonst keinen Schnickschnack, just pure fucking Death Metal der schwedischen Sorte. Egal ob es der Brecher 'Terrorize Brutalize Sodomize' ist oder das rasende 'Rotting Hill', die haben Spaß und ballern die Tracks präzise ins Publikum. Die Kommunikation mit dem Publikum ist super und so ist es nicht verwunderlich, dass die Band sich nach dem Gig für ein Pläuschen oder Fotos zu den Fans gesellt. Ein fantastischer Auftritt. Und weil ich von Death Metal nie genug bekommen kann, geht es direkt im Anschluss auf der W:E:T Stage mit PESTILENCE weiter. Ja, der Marmeli hat sich in den letzten zwei Jahren auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, doch das soll jetzt hier nicht Thema sein. Die Band legt einen super Auftritt hin und die Setlist kann sich sehen lassen. Fast die komplette "Testimony Of The Ancients" hauen die Niederländer raus, dazu 'Dehydrated' und 'Out Of The Body' von der "Consuming Impulse" und zwei Songs des aktuellen "Exitivm". (Ed)
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"Das ist doch ein Lied von Amon Amarth" spekulieren wir, als wir am Mittwoch den Merchandise-Stand inspizieren und uns das GUARDIANS OF ASGAARD Bandshirt auffällt. Am Donnerstag dann die Gewissheit. Es wird einen geheimen Gig von AMON AMARTH geben. Und um 19:45 Uhr ist es dann soweit. Zwischen den beiden Hauptbühnen, in ca. 10 Meter Höhe, treten die GUARDIANS OF ASGAARD aka. AMON AMARTH auf. Die Band passt aufgrund ihrer Texte über Wikinger und die nordische Mythologie perfekt zum Wacken. Dementsprechend werden Johann Hegg und Co. auch gefeiert. Leider endet der Gig schon nach einer halben Stunde. AMON AMARTH haben in der Zeit Klassiker wie 'The Pursuit Of Vikings' und 'Twilight Of The Thunder God' gespielt. Aber mit 'The Great Heathen Army' und 'Get In The Ring' fanden auch zwei neue Songs ihr Live Debüt. Der Opener war allerdings, wie konnte es auch anders sein, 'Guardians Of Asgaard'! (Bo)

40 Jahre Bobby Blitz! 40 Jahre gute Laune. Bobby ist einfach ein sympathischer, netter und witziger Kerl. Als wir damals, im Anschluss an ein Interview, mit ihm die obligatorischen Fotos machten, zeigte er den Mittelfinger und sagte "That's how we say hello in New York!" OVER KILL spielen eine solide Show mit all ihren Hits. Bei `In Union` bekomme ich sogar eine leichte Gänsepelle. Bobby "Blitz" Ellsworth ist mittlerweile 63 und das Publikum ist im Schnitt auch bestimmt schon um die 50. Doch Bobby scheint topfit: "You are making me feel like I'm 60 years old again." Und sein Deutsch ist auch großartig: "Eine mehr? Zwei? Fickt euch, ihr Luschen!" (Bo)



Als 2019 MERCYFUL FATE für 2020 angekündigt wurden, war der Jubel groß. Zum Glück ist es den Veranstaltern gelungen, die Band auch im Line-Up von 2022 zu halten und so starten die Dänen um 20:30 Uhr auf der Harder Stage. Beginnend mit 'The Oath' und 'A Corpse Without Soul' zeigt sich der King nicht nur in einer schwarzen Ziegenmaske, sondern auch gut bei Stimme. Mit 'The Jackal Of Salzburg' präsentieren sie erst noch einen neuen Song und konzentrieren sich dann allerdings auf die Songs der "Melissa" und "Don't Break The Oath" Alben, sowie der "Mercyful Fate" EP. Ich konnte mich aber nie so wirklich für MERCYFUL FATE begeistern, ohne ihnen ihre Qualitäten und Einflüsse abzusprechen und mache mich deshalb auf den Weg zur Wasteland Stage, denn jetzt wird es stressig. Um 21:30 Uhr starten die BUTCHER BABIES und um 21:45 Uhr muss ich dann unbedingt ROTTING CHRIST sehen. Mit leichter Verspätung starten die BUTCHER BABIES und so bleibt mir nur der Eindruck, dass die hier ein ordentliches Metal-Feuerwerk abliefern, was vom gelegentlichen Feuer auf und um die Wasteland Stage herum unterstützt wird. Im Jogginglauf geht es zur W:E:T Stage, denn ROTTING CHRIST starten schon mit '666' und ich hab schon direkt eine meterdicke Gänsehaut. Die Griechen geben sich äußerst sympathisch auf der Bühne und versprühen eine große Spielfreude. Im Laufe der Jahre haben sie sich innerhalb des Black Metals grandios entwickelt und so bieten sie mittlerweile etwas unkonventionellen, fast schon cineastischen Black Metal. Dass sie aber ihre Vergangenheit nicht vergessen haben, zeigen sie heute mit 'Fgmenth, Thy Gift' vom "Thy Mighty Contract" und 'King Of Stellar War' vom dritten Album "Triarchy Of The Lost Lovers". Insgesamt legen ROTTING CHRIST einen respektablen Auftritt hin und werden somit zum Tagessieger am Donnerstag, obwohl BELPHEGOR ja auch noch kommen.(Ed)
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Ich stehe bei der Headbangers Stage, wo sich die Securities gerade ihre Regencapes übergezogen haben. Nach großer Verwunderung und Nachfrage, wird mir gesagt, dass BELPHEGOR beim letzten Wacken-Auftritt mit Schweineblut und Gedärmen geworfen haben und sie sich so schützen wollen. Dieses Mal halten sich die Österreicher diesbezüglich aber zurück, so viel sei schon mal gesagt. Sie legen auch so eine fette Show hin. Überall kommt Feuer aus der Bühne, auf der zentral ein umgedrehtes Kreuz steht, das auch öfter mal in Flammen aufgeht. Erst vor kurzem haben sie mit "The Devils" ein bockstarkes Album veröffentlicht, welches natürlich auch auf der jetzigen Setlist berücksichtigt wird. Der brachiale Black/Death findet hier großen Anklang und BELPHEGOR spielen sich und das anwesende Publikum an diesem Abend in einen echten Rausch. Schade, dass die Spielzeit auf so kurze Zeit begrenzt ist. Noch schnell mal bei DOYLE vorbeischauen, der gerade auf der Wasteland Stage spielt und die letzten Reste von JUDAS PRIEST genießen. (Ed)
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Boddy hat mehr von PRIEST gesehen. "The Priest is back!", sagt Rob Halford. Jetzt steht die eine Band auf der Bühne, die Metal Geschichte geschrieben hat. Sie waren mit verantwortlich für die New Wave of British Heavy Metal. Unvergessen auch die Szene, wie die Band vor Gericht steht und sich ihre Platten rückwärts anhören musste. Heute steht ein Metal-Opa mit Nasenring, Glatze und grauem Vollbart auf der Bühne. Die Kostüme werden mehrfach gewechselt und bei den Zugaben kommt Rob Halford dann natürlich auch mit der Harley auf die Bühnen. Mein persönliches Highlight ist, als Drummer Scott Travis nach einem Liedwunsch fragt und dann eines der prägnanteste Metal-Drum-Intros anspielt. Allerdings gefällt mir der Stimmverzerrer beim Refrain von `Painkiller` dann nicht mehr ganz so gut. (Bo)

Danach dann ab zum Zelt und bei einem Bier den ersten Festivaltag Revue passieren lassen und in der Ferne die Feuershow im Wasteland sehen.

Freitag, 05.08.2022


Den Auftakt für den heutigen Festival-Freitag bilden für mich CRYPTA. Die brasilianische Band, die nach dem Ausscheiden von Fernanda bei NERVOSA gegründet wurde, haben sich dem brachialen Death Metal gewidmet, mit dem sie nun dem Publikum die letzte Müdigkeit aus dem Körper prügeln. Sichtlich Spaß haben die Mädels auf der Bühne ob der frenetischen Reaktionen des Publikums. Klar, ein gewisser Exotenbonus schwingt da bestimmt auch mit. Da die Band bisher mit "Echoes Of The Soul" nur ein Album am Start hat, gibt es hier jetzt das komplette Full-Length. Fantastisch, was die vier hier abliefern. Technisch alles mehr als einwandfrei, vor allem Drummerin Luana, und Fernanda gefällt mir stimmlich besser als noch bei NERVOSA. (Ed)
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So, und wer den NERGAL von BEHEMOTH nur mit Corpsepaint und verkleidet von der großen Bühne kennt, dem sei mal unbedingt ME & THAT MAN live empfohlen. Da bekommt man ein komplett anderen Nergal. Nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich. Es macht richtig Spaß, ihn mal so zu sehen, und der Blues/Southern Rock, den er hier mit seinen Kollegen spielt, tut da sein Übriges. Die Band hat sichtlich Spaß, macht Faxen auf der Bühne, bezieht das Publikum mit ein und überträgt ihre gute Laune auf die Menschen vor der Bühne. Und dass es auf dem weltgrößten Metal Festival auch einen Platz für eine Ballade gibt zeigen ME & THAT MAN mit 'Surrender'. Nergal berichtet auch noch, dass er in den letzten 30 Jahren nie gedacht hätte auch mal einen Shanty-Song zu singen, aber so lange es ein satanischer Shanty-Song ist, kann er ihn auch bringen, und so kommt 'Burning Churches'. Doch, der Auftritt ist rundum gelungen und auch musikalisch mal eine echte Abwechslung. Ach, und weil die Band hier natürlich nicht - wie auf den Alben - mit massig Gastmusikern arbeiten kann, übernimmt Nergal selbst zusammen mit Bassist Matteo Bassoli den Gesang. Insgesamt ein sehr sympathischer Auftritt von ME & THAT MAN um Fronter Nergal. (Ed)
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Die beiden Zwillingsbühnen leben von ihren musikalischen Gegensätzen. Nachdem es auf der W:E:T Stage gerade noch rockig/bluesig zuging, wird nun auf der Headbangers geprügelt, als gäbe es kein Morgen. Im Rahmen ihrer "Death ... At Last - Across Europe and UK Tour" zum 2019er-Album "Death Atlas" machen CATTLE DECAPITATION auch Halt in Wacken, um mal eben in unter einer Stunde alles niederzuprügeln, was sich ihnen in den Weg stellt. Absolut präzise und glasklar knallt es aus den Boxen und Stimmwunder Travis Ryan setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Doch leider kann ich mir das nicht bis zum Ende anschauen, denn im Infield steht gleich ein großartiges Doppelpack an, auf das ich mich schon seit Tagen freue. AT THE GATES machen den Anfang und sind heute hier, um ihr komplettes Album "Slaughter Of The Soul" zu spielen. Das Album ist mittlerweile auch schon 27 Jahre alt. Egal, was andere denken, es ist ein Klassiker und ein Referenzalbum für den Melodic Death Metal, deshalb hat es "Slaughter Of The Soul" einfach verdient mal in Gänze gespielt zu werden. AT THE GATES machen da auch keine Spielchen. In der richtigen Reihenfolge der Tracks wird das Album runtergespielt. Auch das instrumentale 'The Flames Of The End' wird von der Band selbst gespielt, lediglich die Keyboards kommen aus der Konserve. Um auf die Spielzeit zu kommen, hängen AT THE GATES noch "The Night Eternal" von der "At War With Reality" dran. AT THE GATES können einfach nicht schlecht. Vor allem mal Songs zu hören, die sonst nicht so häufig den Weg in die Setlist finden, wie 'Need' oder 'Unto Others', macht natürlich doppelt so viel Spaß. Auf einer etwas kleineren Bühne standen HYPOCRISY 1998 schon mal hier, allerdings noch im Zelt und veröffentlichten diese Show als "Hypocrisy Destroys Wacken - 98". Unter dem Motto "Destroys Wacken Again" stehen sie nun wieder hier, mittlerweile auf der großen Faster Stage. Die Setlist ist selbstverständlich nicht dieselbe wie damals. Lediglich 'Roswell 47' wurde damals wie heute gespielt. Es mag an dem etwas stärkeren Wind liegen, der momentan über das Gelände fegt, aber von weiter weg ist der Sound anfangs leider ziemlich miserabel, dies fängt sich aber zum Glück nach einiger Zeit. Nachdem sie mit dem flotten Titeltrack des aktuellen Albums starten, gehen sie direkt mit 'Fire In The Sky' vom Gas. Danach arbeiten sie sich quer durch ihre Diskografie und beenden ihr Set natürlich mit dem HYPOCRISY-Song schlechthin 'Roswell 47'. Nach HYPOCRISY steht dann mal etwas Freizeit an. Platten kaufen, essen und trinken steht auf dem Plan, während WIND ROSE vor einer überraschend großen Menge auf der Wackinger Stage spielen und NASYT mit ihrem Tough Guy Hardcore die Bretter der W:E:T Stage zerlegen. (Ed)

Boddy steht derweil bei ALLIGATOAH und danach bei BEHEMOTH. So voll wie bei ALLIGATOAH war es vor der Louder Stage bei vorherigen und auch bei den nachfolgenden Konzerten nicht. Das überwiegend weibliche Publikum ist ziemlich aus dem Häuschen. "Niemand hat die Absicht eine Ballade zu singen.", sagt der gebürtige Niedersachse zu Beginn seiner Show. Mir war der Rapper zuvor nicht bekannt, aber mir gefallen die Show und die satirischen Elemente. Gitarren waren bei seinem Auftritt natürlich weniger zu hören. (Bo)

Ich freue mich sehr, als ich das weiße Drumkit von Inferno sehe. Jemand neben mir, dem es ähnlich geht wie mir, sagt zu mir: "Ich habe schon zu meinem Kumpel gesagt, dass BEHEMOTH nicht jedermanns Sache sind, aber dass Show geil ist." Und somit lässt sich vielleicht auch erklären, warum eine Extreme Metal Band fast 75.000 Zuschauer anzieht. Nergal sagt, dass sie noch nie vor einem derart großen Publikum gespielt haben. Schade nur, dass es noch recht früh am Tag ist, denn die Show von BEHEMOTH wirkt nachts natürlich viel besser. Los geht es mit 'Ora Pro Nobis Lucifer'. Die Auswahl der Setlist ist nicht so ganz nach meinem Geschmack, da sie 'Blow Your Trumpets Gabriel' und 'Lucifer' nicht spielen. Dennoch ist das Konzert eines meiner diesjährigen Wacken-Highlights und auch die beiden neuen Songs funktionieren live sehr gut. Den perfekten Song für den Abschluss bildet dann natürlich 'O Father O Satan O Sun'. (Bo)



Während BEHEMOTH die Harder Stage zerlegen, gehe ich mal rüber zur Louder Stage, wo VENOM ihren Auftritt haben. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Die Band packt mich überhaupt nicht. Der Funke will einfach nicht überspringen. Die Engländer wirken nur noch wie ein Schatten ihrer selbst und so breche ich das ab. Ich treffe mich wieder mit Boddy und wir beschließen uns einen guten Platz zu suchen, um die Premiere von SLIPKNOT auf dem Wacken zu schauen. Und dann passiert etwas, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ich muss dazu sagen, dass ich nie der riesen SLIPKNOT-Fan war und bin. Damals aber das erste Album gekauft, doch schon beim zweiten Album das Interesse verloren. Doch heute haben die Jungs aus Iowa mich gepackt. Wahnsinn, was für eine Energie hier von der ins Publikum springt. SLIPKNOT packen gleich mit dem Opener 'Disasterpiece' das Publikum und ziehen den Würgegriff mit 'Wait And Bleed' und 'All Out Life' noch um einiges enger. Es ist ein echtes Psycho-Spektakel, was die neunköpfige Band auf der Bühne veranstaltet. Anfangs scheint Frontmann Fronter Corey Taylor auch wirklich ergriffen ob der Reaktionen des Publikums und dass SLIPKNOT endlich das Wacken headlinen, doch im Verlauf der Show rutscht er in das typisch amerikanische Geplänkel ab. Doch das ist Nebensache, Hauptsache ist die Musik, und die weiß in Verbindung mit der Show heute Abend zu überzeugen. Natürlich ist hier alles komplett durchstrukturiert und nichts wird dem Zufall überlassen, aber das tut der Stimmung natürlich keinen Abbruch und neben den Klassikern 'Duality', 'Spit it Out' und 'People = Shit' gibt es auch mit 'The Dying Song (Time To Sing)' einen neuen Song vom kommenden Album "The End, So Far". Zu dem der Frontmann noch erklärt, dass der Albumtitel nichts damit zu tun hat, dass die Band auf Eis gelegt wird oder Ähnliches, das Album ist das Ende eines Kapitels und der Beginn eines Neuen. Was genau das bedeutet, wird sich zeigen. SLIPKNOT schaffen es jedenfalls, meinen anfänglichen Ärger über die Überschneidung von MOONSPELL auf der Wackinger Stage, TIAMAT auf der Headbangers Stage und später dann MANTAR auf der W:E:T, in Luft aufzulösen, denn die Band hat mich gepackt und so bleibe ich einfach hier und schaue mir die Show bis zum Ende an. Ein paar Minuten früher als geplant sind SLIPKNOT dann auch schon durch mit ihrer Show und es sollte eigentlich niemanden geben, der heute unzufrieden sein sollte. Ich schaue mir noch ein wenig ASP und FEUERSCHWANZ an und verschwinde dann in Richtung Zeltplatz. (Ed)

Samstag, 06.08.22


Samstag und schon der letzte Tag des Festivals. Die Ankündigung, dass die HÖHNER auf dem Wacken Open Air auftreten werden, hat mich ja schon etwas skeptisch gemacht und deshalb mache ich mich schon früh auf den Weg Richtung Wackinger Stage um zu schauen, wie die "Karnevalstruppe" beim Metal-Publikum ankommt. Die dort zahlreichen Fans zeigen sich offen und so ist die Party schon im vollen Gange. Die HÖHNER wissen natürlich, wie man ein Publikum ordentlich einheizt und das auch schon am frühen Morgen. Die HÖHNER-Hits 'Wenn Nicht Jetzt, Wann Dann?', 'Viva Colonia' und 'Echte Fründe' sind da natürlich hilfreich. Auch die deutsche Version von 'Nothing Else Matters' hier und heute 'Alles Andere Zählt Nicht' kommt sehr gut an.
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Punk oder Death? SLIME oder ENDSEEKER? Das ist jetzt die Frage. Ich habe mich dann letztlich für ENDSEEKER entschieden und gehe zur Headbangers Stage. Direkt zu beginnen schwingen die Nordlichter den 'Flesh Hammer Prophecy' und schieben direkt 'Merciless Tide' hinterher. Die Stimmung ist trotz der Uhrzeit und den Strapazen der letzten Tage sehr gut. Da die Zeitfenster zwischen den Bands aber immer recht klein sind und wir beschlossen haben, heute Abend wieder abzureisen, steht jetzt schnell Zeltabbau und Aufräumen auf dem Plan. Pünktlich zur traditionellen Pressekonferenz sind wir zurück, während TARJA draußen das Publikum mit ihrer lieblichen Stimme und Bombast-Metal verzaubert. Die Zeit vergeht heute wie im Flug und plötzlich ist es schon 17 Uhr und AS I LAY DYING stehen auf der Bühe. Ihr klassischer Metalcore kommt immer gut an und schon beim Opener 'Blinded' bilden sich die ersten Circle Pits und Crowdsurfer machen sich auf den Weg. Frontmann Tim hatte ja in der Vergangenheit etwas "Pech" mit dem Gesetz, ist sich aber seiner zweiten Chance, die er bekommen hat, wohl bewusst und bedankt sich immer wieder und die Band zeigt heute, warum sie zur Speerspitze des Metalcores gehören. (Ed)

HATE aus Polen liegen ja musikalisch auch irgendwo in der Schnittstelle zwischen Black und Death Metal. Sie stehen um 18 Uhr auf der Headbangers Stage. Corpsepaint und Totenköpfe sorgen für Atmosphäre. HATE knallen den Hörern hier mächtig ihren Metal um die Ohren, und während die Band noch spielt schlendere ich rüber zur Harder Stage, um mir einen Eindruck von HÄMATOM zu verschaffen. Boddy weiß aber genaueres. (Ed)
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Drei Auftritte und ein Heißluftballon. Die Marketingberater der Band HÄMATOM haben sich eine Gehaltserhöhung verdient, denn an der Band kommt man in diesem Jahr nicht vorbei. Über den Metal Hammer wurde eine Reise im Heißluftballon verlost. Der glückliche und hoffentlich schwindelfreie Gewinner durfte gemeinsam mit der Band von Hamburg aus in Richtung Wacken fahren. Das erste Konzert von HÄMATOM fand dann auf der Louder Stage am Donnerstag statt. Am Samstag das eigentliche Konzert auf der Harder Stage und am Freitag ein kurzer Auftritt gemeinsam mit der Band SALTATIO MORTIS, zwischen den beiden Hauptbühnen. Die beiden Bands haben im sogenannten Metal Fight Club gewettet, wer innerhalb von 48 Stunden den besseren Song schreibt. Das Ganze wurde bei YouTube dokumentiert und fand seinen Höhepunkt in dem gemeinsamen Auftritt auf dem Wacken. Gewonnen hat dann allerdings der Song von SALTATIO MORTIS, aufgrund der höheren Klicks. (Bo)

Derweil mache ich mich schon wieder auf zur Wasteland Stage, wo THE SPIRIT spielen werden. Es hat sich doch eine beachtliche Menge vor der Bühne versammelt, was man niemanden verdenken kann, denn schließlich haben THE SPIRIT mit ihren drei Alben dreimal ins Schwarze getroffen. Ihre Mischung aus Black und Death, plus DISSECTION und einem ordentlich progressiven Einschlag kommt heute sehr gut beim Publikum an und sie spielen heute so einige andere an die Wand. Somit bleibt zu hoffen, dass man sie in den nächsten Jahren auf einer der Zwillingsbühnen sehen wird, wo sie ein noch größeres Publikum begeistern können.
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Leider muss ich sagen, dass der Samstag für mich nicht so viele Highlights bereithält, wie die vergangenen Tage, aber an ARCH ENEMY bin ich interessiert und stehe vor der Faster Stage. Die Band steht kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums "Deceivier", welches heute mit fünf Songs in der Setlist bedacht und sogar mit 'In The Eye Of The Storm' und 'The Watcher' zwei Live-Premieren feiert. Für letzteren wird sogar heute ein Video mitgeschnitten. Frontfrau Alissa weiß genau, was sie tun muss, um das Publikum auf ihre Seite zu bekommen. Doch dazu bedarf es nicht viel. Die Massen vor der Bühne sind bestens gelaunt und ARCH ENEMY haben die Songs, die es dazu benötigt. Das ist alles sauber gespielt, die Fans dürften zufrieden sein. Dann kommt das, worauf viele der Anwesenden gerne warten. Es ist ja schon Tradition, dass Samstagabend die Bands für das kommende Wacken angekündigt werden. Einige Standards sind dabei und einige Überraschungen. Doch dann ist ja mit dem Festival noch nicht Schluss. POWERWOLF haben noch ihren Auftritt, doch für mich und Boddy ist Feierabend. Wir haben noch mindestens 3 Stunden Autofahrt vor uns und entschließen uns, uns auf den Weg nach Hause zu machen. (Ed)

Zeit für ein Fazit. Also, es war schön, nach Jahren der Ruhe durch Corona, wieder ein Festival zu besuchen. Es waren schöne vier Tage. Wacken hat ja immer seine eigene Atmosphäre, das tolle Wetter trug einen großen Teil dazu bei, die überwiegend positive Stimmung der Besucher, die einfach Bock hatten, ebenso. Die Bands haben ihr Bestes gegeben, die Crew hat ihr Bestes gegeben, alle haben ihr Bestes gegeben. Negativ anzumerken sind die Essenspreise, die deutlich angezogen haben und es gab organisatorische Probleme, die für viel Ärger sorgten, Stichwort "Bändchenausgabe". Für mich aber alles kein Grund, nächstes Jahr nicht wieder hier zu sein. See you in Wacken 2023 - rain or shine und dann auch noch einen Tag länger. (Ed)

Ich war bei einem Wacken Festival noch nie emotional so ergriffen. See you in Wacken, rain or shine ... (Bo)



In Wacken haben sich eine Staublunge geholt: Boddy (Bo) und Eddieson (Ed).

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