PRKLZ - Deuce | |
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| Review von Metal Guru vom 28.09.2026 (393 mal gelesen) | |
PLKLZ gründeten sich Ende 1988 nahe dem Schleswig-Holsteinischen Bad Segeberg als RAGNARÖK. Das Trio nahm 1990 - damals unter der (Wiederveröffentlichungsinfo-Zitat No. 1) "Aufsicht" von Kai Hansen (GAMMA RAY, HELLOWEEN) - sein erstes Demo mit dem vor Fantasie nur so strotzenden Titel "The Tape" auf. DAS kam bei Fans und Kritikern (Wiederveröffentlichungsinfo-Zitat No. 2) "traumhaft" an und schwuppp - wurde nicht nur der Basser ausgetauscht und in einen neuen Proberaum umgezogen, sondern auch gleich das nächste (= zweite) Demo in Angriff genommen. "Deuce" nannte sich nicht nur PLKLZs erste Scheibe, sondern nennt sich auch - in diesem wiederveröffentlichten Sonderfall - vorliegende Doppel-CD. CD1 scheint das (1994 veröffentlichte) Original-Debüt PLUS einen Teil des (niemals veröffentlichten) Zweitlings der Norddeutschen zu enthalten, dreht stattliche 78 Minuten und sieben Sekunden, und wer DAS (= Kauen/Schlucken/Verdauen) geschafft hat, sollte erst mal fäddisch sein. CD2 macht dann direkt mit dem Rest der Zweitling-Stücke weiter, glänzt im Anschluss mit dem recht ruppigen BEATLES-Cover 'I Want You (She's So Heavy)' und hängt dann das komplette, oben erwähnte erste RAGNARÖK-Demo dran. Rotiert dann auch überdurchschnittliche 76 Minuten und 35 Sekunden, und wer vorher (= nach CD1) noch nicht fäddisch war, ist es jetzt. Leute, wir reden hier von insgesamt 154 Minuten und 42 Sekunden - DAS nenn' ich mal längentechnische Vollbedienung! Was soll Mensch (in diesem Fall der Herr Rezensent) sagen? Bass, Gitarre und Schlagzeug (mehr is' beziehungsweise war ja nicht) klingen durchweg - direkt, echt, kühl, roh, schnörkellos? Will nicht "blechern", "dünn" oder "unproduziert" sagen, aber Draht-Bass, eine allgegenwärtige Stratocaster und dann die High-Pitch-Snare lassen Volumen vermissen/Wärme wünschen. Na ja, und dann der Gesang, DER Gesang: In den 70ern zelebrierten Krautrockkapellen wie AMON DÜÜL, BIRTH CONTROL, CAN, ELOY, JANE, KRAAN, TRIUMVIRAT (und wie sie alle hießen) ein Englisch, das sowohl von der Aussprache als auch von der Grammatik als auch vom Vokabular her nicht selten zu wünschen übrig ließ. Those days are - thank God Of Zwangszusammenwachsung - looong gone! PRKLZs Englisch beziehungsweise deren Texte klingen aus heutiger Sicht - gut gemeint/schlecht gekonnt, typisch deutsch, unbeholfen? Well, I don't know, aber zu deren "Kernkompetenz" gehörte (der) Gesang ganz klar nicht. Die Songs selbst rangieren von freaky-jazzy über krumm/schief über rock'n'rollig bis hin zu komplett zerfahren. Das Positive daran: Keiner klingt wie der andere. Das Negative daran: Eine klangliche/kompositorische/konzeptionelle "Linie" ist nicht zu erkennen. Die Wiederveröffentlichungsinfo zieht als Vergleiche SLAYER, SEPULTURA, RUSH, METALLICA und KING CRIMSON heran - also, ich weiß nicht ... Hm, schwieriger Fall. Sowohl RAGNARÖK als auch PRKLZ sind komplett an mir vorbei gegangen (und dabei "passierten" sie doch ganz in meiner Kieler Nähe) - sehr seltsam. Aber egal: Die expandierte und remasterte (NICHT remixte) Doppel-CD strengt ganz ordentlich an: Holprig-stressige Männer-Mucke VON holprigen Muckern FÜR gestresste Kerle? Ach, ja: Der Gesang auf "The Tape" (NICHT "Deuce"!) erinnert tatsächlich an RUSHs frühen/gewöhnungsbedürftigen/hexigen Geddy Lee, die für damalige Verhältnisse reichlich hochgetunte Schnarrentrommel hat (wenn schon kein Volumen, dann) zumindest Hall abbekommen, und all das zusammen gefällt einem vom Muckerdasein desillusionierten Mittsechziger schon. Wäre da nicht dieser durchgängige Stressfaktor ... - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| CD1 (78:07) 01. The Man Of The Crowd (3:47) 02. Deuce (6:38) 03. Can't Get Rid Of The Rat (5:53) 04. The Promise (Chapter IV) (4:24) 05. In Those Eyes (7:55) 06. Tip Toe (5:28) 07. The Old Vampire (2:33) 08. The Promise (Chapter II) (5:39) 09. The Promise (Chapter IIb) (1:14) 10. On The Beach (8:02) 11. The Promise (Chapter VI) (7:31) 12. Tortured Clown (4:16) 13. The Promise (Chapter V) (5:39) 14. Blood On The Bricks (3:27) 15. Bed (3:42) 16. Wherever (1:59) CD2 (76:35) 01. Willows (4:41) 02. Yellow Duck Eats Black Bat (5:05) 03. Doll Against Dark (6:09) 04. The Promise (Chapter VII) (1:23) 05. I Want You (She's So Heavy) (7:18) 06. Ragnarok (Intro) (1:50) 07. Springlike (3:32) 08. The Promise (Chapter I) (5:25) 09. The Change Of The Poor Man's Life (8:24) 10. World's End (8:26) 11. The Machine (5:06) 12. The Beast (7:16) 13. Autumn Cannibalism (5:12) 14. Remembrances (6:48) | Band Website: Medium: CD, digital Spieldauer: 154:42 Minuten VÖ: 21.08.2026 |
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PLKLZ gründeten sich Ende 1988 nahe dem Schleswig-Holsteinischen Bad Segeberg als RAGNARÖK. Das Trio nahm 1990 - damals unter der (Wiederveröffentlichungsinfo-Zitat No. 1) "Aufsicht" von Kai Hansen (GAMMA RAY, HELLOWEEN) - sein erstes Demo mit dem vor Fantasie nur so strotzenden Titel "The Tape" auf. DAS kam bei Fans und Kritikern (Wiederveröffentlichungsinfo-Zitat No. 2) "traumhaft" an und schwuppp - wurde nicht nur der Basser ausgetauscht und in einen neuen Proberaum umgezogen, sondern auch gleich das nächste (= zweite) Demo in Angriff genommen. 