CoreLeoni - Generection | |
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| Review von derkleinekolibri vom 14.09.2026 (636 mal gelesen) | |
GOTTHARDs gleichnamiges Debütalbum aus dem Jahre 1992 lenkte den Blick einmal mehr auf die Schweiz. Gediegener Hard Rock pflasterte fortan den Weg der Eidgenossen. Von Anfang an dabei: Leo Leoni, schon damals ein äußerst talentierter Gitarrist. 2017 widmete er sich dann einem eigenen Projekt - CORELEONI waren geboren. Bisher brachte es die Band um Leo Leoni und seine (aktuellen) Mitstreiter Alex Motta (Schlagzeug), Eugent Bushpepa (in Albanien 1984 geborener Sänger), Jgor Gianola (Gitarre) und Mila Merker (Bass) auf drei Studioalben und ein Livealbum. Für Eugent Bushpepa ist es mittlerweile das zweite Studioalbum, auf welchem er seine glanzvolle Stimme zur Schau stellen darf. Anfangs orientierten sich CORELEONI noch an älteren GOTTHARD-Songs, die sie aufarbeiteten. Nun aber, mit "Generection", gibt es bisher unveröffentlichtes Material im unverwechselbaren CORELEONI-Sound, der zwar zugegebenermaßen an GOTTHARD erinnert, aber noch härter und voluminöser daherkommt. Vintage Modern nennen die Jungs den bewusst gewählten analogen Sound, eine Ode an die klassischen Hard Rock-Produktionen der 70er und 80er Jahre. Wer genau zuhört, dem fallen bluesige Injektionen auf, die dem schweizerischen Hard Rock eine besondere Note verleihen. Zwei der Songs triefen vor bombastischen Klängen und gehen derart ins Ohr, dass sich binnen Sekunden jedes noch so kleine bisschen Ohrenschmalz in Moleküle auflöst: 'Howling At The Moon' ist ein Neckbreaker vor dem Herrn und 'Believe' schmeichelt mit softigen, sanften Klängen den Ohren. Da ergeben die letzten acht Buchstaben des Albumtitels "Generection" plötzlich einen ganz anderen Sinn.Der 11. September 2026 ist jener Tag, ab welchem man offiziell entweder das Vinyl (10 Titel), die Digipak-CD-Edition (enthält eine zweite CD mit dem Konzert "Live At Hallenstadion", insgesamt 19 Titel) oder die digitale Variante mit dem Bonustrack 'Lady Marmalade', 11 Titel, erwerben kann. Schade übrigens, dass es die (sehr gelungene) Coverversion von 'Lady Marmalade' weder auf Vinyl noch auf CD gibt. Das Cover kommt mit den beiden Löwenköpfen, angelehnt an Leonis Vornamen, sehr geschmackvoll und fast schon majestätisch daher. Die Antwort "Ricola" auf den 28 Jahre alten Werbespruch "Wer hat's erfunden" wird ab sofort umgemünzt - die neue Antwort heißt jetzt CORELEONI. Es wird sich in den folgenden Jahren zeigen, ob die Schweizer ihre Qualität halten oder gar noch ein wenig verbessern können. Viel Luft nach oben ist da jedenfalls nicht mehr. Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Last Goodbye 02. Generation Rock 03. Howling At The Moon 04. Sex On The Beach 05. Believe 06. Vision 07. Rock'n'Roll Rebel 08. Don't Tell Me 09. I'm Afraid I'm In Love 10. Yearning 11. Lady Marmalade (Bonustrack) | Band Website: Medium: CD, LP, Digital Spieldauer: 42:24 Minuten VÖ: 11.09.2026 |
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GOTTHARDs gleichnamiges Debütalbum aus dem Jahre 1992 lenkte den Blick einmal mehr auf die Schweiz. Gediegener Hard Rock pflasterte fortan den Weg der Eidgenossen. Von Anfang an dabei: Leo Leoni, schon damals ein äußerst talentierter Gitarrist. 2017 widmete er sich dann einem eigenen Projekt - CORELEONI waren geboren. Bisher brachte es die Band um Leo Leoni und seine (aktuellen) Mitstreiter Alex Motta (Schlagzeug), Eugent Bushpepa (in Albanien 1984 geborener Sänger), Jgor Gianola (Gitarre) und Mila Merker (Bass) auf drei Studioalben und ein Livealbum. Für Eugent Bushpepa ist es mittlerweile das zweite Studioalbum, auf welchem er seine glanzvolle Stimme zur Schau stellen darf. Anfangs orientierten sich CORELEONI noch an älteren GOTTHARD-Songs, die sie aufarbeiteten. Nun aber, mit "Generection", gibt es bisher unveröffentlichtes Material im unverwechselbaren CORELEONI-Sound, der zwar zugegebenermaßen an GOTTHARD erinnert, aber noch härter und voluminöser daherkommt. Vintage Modern nennen die Jungs den bewusst gewählten analogen Sound, eine Ode an die klassischen Hard Rock-Produktionen der 70er und 80er Jahre. Wer genau zuhört, dem fallen bluesige Injektionen auf, die dem schweizerischen Hard Rock eine besondere Note verleihen. Zwei der Songs triefen vor bombastischen Klängen und gehen derart ins Ohr, dass sich binnen Sekunden jedes noch so kleine bisschen Ohrenschmalz in Moleküle auflöst: 'Howling At The Moon' ist ein Neckbreaker vor dem Herrn und 'Believe' schmeichelt mit softigen, sanften Klängen den Ohren. Da ergeben die letzten acht Buchstaben des Albumtitels "Generection" plötzlich einen ganz anderen Sinn.
