Beartooth - Pure Ecstasy | |
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| Review von Eddieson vom 25.08.2026 (697 mal gelesen) | |
BEARTOOTH haben sich in den vergangenen Jahren zu einer konstanten Größe im Hardcore/Metalcore gespielt. Ihre Verbindung von aggressiven Parts, melodischen Gitarren und dazu der passende und wechselnde Gesang zwischen Geschrei und melodischem Klargesang trifft den Nerv der Zeit und eine große Fangemeinde. Nach diesem Rezept spielen sie auch auch auf dem neuen Longplayer "Pure Ecstasy". Mit dem kräftigen Opener und Titeltrack tritt man in das Album ein. Und lässt man mal das Eröffnungsriff in den Körper übergehen, spürt man schon, dass da etwas ganz Großes auf einen zukommt. Der eingestreute, melodische Part ist dann absolut stimmig. Das folgende 'Eyes Closed' beginnt dynamisch mit einem mächtigen Rhythmus. Die Intensität und düstere Atmosphäre lässt die innere Zerrissenheit greifbar werden. Die elektronischen Einflüsse zu Beginn des Songs 'Bullshit' hätten nicht unbedingt sein müssen, stören jetzt aber auch nicht. Ansonsten repräsentiert der Song, der ja auch schon als Vorabsingle veröffentlicht wurde, das Album schon recht gut, eben weil BEARTOOTH hier ihre Stärken der aggressiven Seite in Verbindung mit der melodischen Seite sehr gut ausspielen. Wuchtig wird es dann mit 'Beautiful Again', doch generell fällt das Album sehr wuchtig aus, was nicht nur an den vielen fetten Riffs auf dem Album liegt, sondern auch an dem druckvollen Sound, der die fetten Riffs aus den Boxen schallen lässt. Brachial wird es dann mit 'Stadiums', der aber nicht nur mit mächtig Wumms rüberkommt, sondern auch vielfältig und mit einigen kleinen überraschenden Snippets gespickt ist. Der abwechslungsreiche Gesang ist dann das Topping. 'Free' ist dann so ein bisschen der Ruhepol des Albums, während 'Sorry' dann extrem Eingängig ist. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der zweite Teil des Albums abfällt, denn 'Lose You To Find Me' ist zwar auch extrem eingängig und radiotauglich, verringert aber trotzdem nicht die Wucht des gesamtem Albums. Die wird dann nämlich mit dem aggressiven 'You' wieder voll ausgelebt. 'For Me By Me' ist dann ein kleiner Lückenfüller, bevor es dann mit dem abschließenden 'I Made It' melodisch und emotional zu Ende geht. BEARTOOTH schaffen es also mal wieder, auf einem fantastischen Weg die Gratwanderung zwischen aggressiver Härte und melodischen Emotionen voll auszuleben, ihre Stärken auszuspielen - und so haben sie mit "Pure Ecstasy" nicht nur ein sehr emotionales Album geschrieben, sondern natürlich auch ein sehr vielfältiges. Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Pure Ecstasy 02. Eyes Closed 03. Bullshit 04. Beautiful Again 05. Stadiums 06. Free 07. Sorry 08. Lose You To Find Me 09. You 10. For Me By Me 11. I Made It | Band Website: www.beartoothband.com Medium: CD, LP Spieldauer: 2026-08-26 Minuten VÖ: 28.08.2026 |
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BEARTOOTH haben sich in den vergangenen Jahren zu einer konstanten Größe im Hardcore/Metalcore gespielt. Ihre Verbindung von aggressiven Parts, melodischen Gitarren und dazu der passende und wechselnde Gesang zwischen Geschrei und melodischem Klargesang trifft den Nerv der Zeit und eine große Fangemeinde. Nach diesem Rezept spielen sie auch auch auf dem neuen Longplayer "Pure Ecstasy". Mit dem kräftigen Opener und Titeltrack tritt man in das Album ein. Und lässt man mal das Eröffnungsriff in den Körper übergehen, spürt man schon, dass da etwas ganz Großes auf einen zukommt. Der eingestreute, melodische Part ist dann absolut stimmig. Das folgende 'Eyes Closed' beginnt dynamisch mit einem mächtigen Rhythmus. Die Intensität und düstere Atmosphäre lässt die innere Zerrissenheit greifbar werden. Die elektronischen Einflüsse zu Beginn des Songs 'Bullshit' hätten nicht unbedingt sein müssen, stören jetzt aber auch nicht. Ansonsten repräsentiert der Song, der ja auch schon als Vorabsingle veröffentlicht wurde, das Album schon recht gut, eben weil BEARTOOTH hier ihre Stärken der aggressiven Seite in Verbindung mit der melodischen Seite sehr gut ausspielen. Wuchtig wird es dann mit 'Beautiful Again', doch generell fällt das Album sehr wuchtig aus, was nicht nur an den vielen fetten Riffs auf dem Album liegt, sondern auch an dem druckvollen Sound, der die fetten Riffs aus den Boxen schallen lässt.
