Mork - Monolitt | |
|---|---|
| Review von Eddieson vom 04.07.2026 (519 mal gelesen) | |
Überall liest man Vergleiche zwischen MORK und DAKTHRONE. Ich bin da ganz ehrlich, ich kann die nicht ganz nachvollziehen. Schon allein, weil MORK mindestens alle zwei Jahre ein Black Metallisches Statement raushauen, das die letzten Veröffentlichungen von DARKTHRONE qualitätsmäßig weit übertreffen. DARKTHRONE leben von ihrem kultigen Kauzfaktor, MORK hingegen liefern Album für Album absolute Qualitätsware. Da bildet auch das neue Output "Monolitt" keine Ausnahme. Dabei konzentriert sich Mainman Eriksen gar nicht mal alleine nur auf Black Metal, sondern lässt auch immer mal wieder andere Einflüsse zu. So geht es beim Opener 'Under Vekten Av Verden' auch mal etwas thrashiger zu. 'Ødelagt' überrascht dann wieder mit einer plötzlich eingebauten ruhigen Passage und 'Torden' mit abwechslungsreichem Tempowechsel.Absolutes Highlight des Albums ist das knapp sieben Minuten laufende 'Inn I En Annen Afære', welches nicht nur mit cleanen Gitarren eröffnet wird, dann mit massiven Riffs fortfährt, sondern auch mit starken Melodien überzeugen kann und somit zu einem der besten MORK-Songs überhaupt wird. Aber auch nach hinten raus ist bei "Monolitt" kein Abrauschen zu spüren. Das langsame 'Martyr' kommt herrlich brachial, 'Jutul' hat nicht nur schneidende Riffs, sondern auch der cleane Gesang bringt viel Atmosphäre mit sich. Und das abschließende 'Utryddelse' zeigt sich dann noch schön variabel und rundet das Album gut ab. MORK halten auch mit "Monolitt" das Qualitätslevel und können somit bis Dato kein schlechtes Album in ihrer Diskografie verzeichnen. Gesamtwertung: 7.5 Punkte
| |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Under Vekten Av Verden 02. Odelagt 03. Torden 04. Skromt 05. Ferdamann 06. Inn I En Annen Saere 07. Martyr 08. Jutul 09. Utryddelse | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 47:06 Minuten VÖ: 19.06.2026 |
Alle Artikel
Überall liest man Vergleiche zwischen MORK und DAKTHRONE. Ich bin da ganz ehrlich, ich kann die nicht ganz nachvollziehen. Schon allein, weil MORK mindestens alle zwei Jahre ein Black Metallisches Statement raushauen, das die letzten Veröffentlichungen von DARKTHRONE qualitätsmäßig weit übertreffen. DARKTHRONE leben von ihrem kultigen Kauzfaktor, MORK hingegen liefern Album für Album absolute Qualitätsware. Da bildet auch das neue Output "Monolitt" keine Ausnahme. Dabei konzentriert sich Mainman Eriksen gar nicht mal alleine nur auf Black Metal, sondern lässt auch immer mal wieder andere Einflüsse zu. So geht es beim Opener 'Under Vekten Av Verden' auch mal etwas thrashiger zu. 'Ødelagt' überrascht dann wieder mit einer plötzlich eingebauten ruhigen Passage und 'Torden' mit abwechslungsreichem Tempowechsel.
