Moonspell - Far From God | |
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| Review von Eddieson vom 05.07.2026 (541 mal gelesen) | |
Nach über fünf Jahren und zwei dazwischenliegenden Livealben ("From Down Below" und "Opus Diabolicum") legen MOONSPELL mit "Far From God" nun ihr 14. Studioalbum vor. In einer ganz bestimmten Art waren die letzten MOONSPELL-Alben ja immer wie die berühmte Schachtel Pralinen, bei der man nie weiß, was man bekommt. Das 2021er "Hermitage" war für MOONSPELL-Verhältnisse doch recht schwer zugänglich, hatte aber dafür mit dem Titeltrack einen der stärksten Song seit Jahren. Okay, schmeißen wir also das neue Album auf den Plattenteller und hören, was passiert.Eröffnet wird das Album mit dem Duo 'Croww Your Heart' und dem Titeltrack. Beide Songs gleichen einer smoothem Gothic Rock-Nummer, die dem Hörer den Einstieg in das Album sehr einfach machen. Mit einer guten Bassmelodie und einem unterlegten leicht gruseligen Keyboardteppich beginnt dann 'Biblical'. Fernando steigt mit einem zurückhaltenden Gesang ein. Erst wirkt der Song als würde er mit angezogener Handbremse gespielt, doch dann bricht er noch aus sich heraus und auch Fernando packt seine bedrohlichen Shouts aus. Der Mittelpunkt des Albums ist das folgende 'The Great Wolf In The Sky'. Der Song bietet alles, was MOONSPEL ausmacht: Epik, Dunkelheit, Melancholie und Aggressivität. Untertstüzt von der spanischen Violinistin Alicia Nurho gibt es mit diesem Track eine verdammt vielschichtige und abwechslungsreiche Nummer, die wirklich unter die Haut geht. 'Your Promise Of Light' ist ebenfalls eine sehr düstere Nummer, was einfach an der Simplizität des Songs liegt. Ruhiger Anfang, der ein wenig an PARADISE LOST erinnert, dann dramatischer Ausbruch und wieder zurück zum ruhigen Weiterverlauf. Einfach, aber effektiv. 'For The Love Of Mortals' läuft so ein bisschen an einem vorbei, lässt aber beim Gitarrensolo aufhorchen. Den härtesten Songs des Albums gibt es dann mit 'Our Freedom To Fall'. Auch der erinnert stark an PARADISE LOST, nicht nur durch die Art des Gesanges, sondern auch wegen der Gitarren. "Far From God" schließt dann mit 'Reconquista' ab. Eine getragene Nummer, die mit einigen aggressiven Ausbrüchen auffährt und eingestreuten portugiesischen Textpassagen Akzente setzt. Ein Song, der das Album zu einem runden Ende bringt. Ob "Far From God" nun das "Irreligious" des 21. Jahrhunderts ist, wie es der Promotext sagt, sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass das aktuelle Album eine wunderschöne dunkle Perle des Gothic Rocks geworden ist. Es bringt nicht nur jede Menge Dunkelheit mit sich, sondern auch ein gutes Stück Vielseitigkeit. Fans dürfen sich freuen. Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Cross Your Heart 02. Far From God 03. Biblical 04. The Great Wolf In The Sky (ft. Alicia Nuhro on strings) 05. Your Promise Of Light 06. For The Love Of Mortals 07. Our Freedom To Fall 08. Reconquista | Band Website: www.moonspell.com Medium: CD, LP, digital Spieldauer: 42:20 Minuten VÖ: 03.07.2026 |
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Nach über fünf Jahren und zwei dazwischenliegenden Livealben ("From Down Below" und "Opus Diabolicum") legen MOONSPELL mit "Far From God" nun ihr 14. Studioalbum vor. In einer ganz bestimmten Art waren die letzten MOONSPELL-Alben ja immer wie die berühmte Schachtel Pralinen, bei der man nie weiß, was man bekommt. Das 2021er "Hermitage" war für MOONSPELL-Verhältnisse doch recht schwer zugänglich, hatte aber dafür mit dem Titeltrack einen der stärksten Song seit Jahren. Okay, schmeißen wir also das neue Album auf den Plattenteller und hören, was passiert.
