Devil's Train - Devil's Train | |
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| Review von Stormrider vom 01.07.2026 (391 mal gelesen) | |
Bereits 2012 wurde das Debüt dieser Supergroup bei uns mit satten 9,5 Blutstropfen vom geschätzten Kollegen Lestat besprochen und eingewertet. Das, was R.D. Liapakis (MYSTIC PROPHECY), Jörg Michael (RUNNING WILD, RAGE, STRATOVARIUS und drölfzig andere Bands), Jari Kainulainen (u.a. STRATOVARIUS, MASTERPLAN) sowie der damals weitgehend unbekannte Gitarrist Lakis Ragazas auf dem selbstbetitelten Album zurechtgezimmert haben, klingt aber auch 2026 noch knackig und zeitgemäß. Das mag daran liegen, dass Heavy Rock mit Metal-Schlagseite einfach zeitlos ist, aber auch daran, dass die Songs einfach nichts von ihrem Glanz eingebüßt haben.Man sollte sich daher vom kurzen Harmonica-Intro in 'Fire And Water' nicht aufs falsche Gleis schicken lassen. Denn nach wenigen Sekunden legt der DEVIL'S TRAIN den Hebel auf Vollgas um und der Hard-Rock-Express rauscht mit ordentlich Groove, fetten Riffs und einem Gitarrensolo durch die Gehörgänge mitten ins Hirn. Mit dem Titeltrack rollt die inoffizielle Bandhymne durch den Bahnhof, bevor 'Roll The Dice' und später 'Room 66/64' die metallischen Wurzeln von Mastermind R.D. Liapakis und seinen Mitstreitern offener zur Schau stellen. 'To The Ground' und 'Forever' nehmen anschließend etwas Tempo raus. Ersterer groovt schön bluesig, Letzterer schielt fast schon Richtung Powerballade und die schmalzigen Lyrics verleihen dem Track fast schon einen dezenten Käsefaktor. Aber manchmal gehört ein bisschen Tränentreiben eben einfach dazu. Auch, wenn man mit dem Teufel reist. Zum Glück werfen die Jungs im Maschinenraum danach wieder ordentlich Kohlen ins Feuer. 'Sweet Devil's Kiss' bringt Nacken und Knie zuverlässig in Bewegung, während 'The Answers' mit gefühlvollen Lyrics überrascht, gleichzeitig aber Gitarren auffährt, die ordentlich Dampf im Kessel machen. Den soliden Schlusspunkt dieses Albums setzt das THE GUESS WHO-Cover 'American Woman'. Das Quartett wusste damals mit diesem Album schon genau, was man wollte, nämlich ehrlichen, druckvoll produzierten Hard Rock ohne Schnickschnack. Klar, revolutionär ist das Ganze nicht. War's damals nicht, ist es heute nicht. Muss es aber auch gar nicht sein. "Devil's Train" macht einfach Spaß, ist handwerklich erstklassig eingespielt und liefert jede Menge Songs, die man problemlos immer wieder auflegen kann. Kurz gesagt, das Ding rockt einfach. Und manchmal ist genau das alles, was man braucht. Einsteigen, mitfahren, Spaß haben! - ohne Wertung - | |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Fire And Water 02. Devil's Train 03. Roll The Dice 04. To The Ground 05. Forever 06. Sweet Devils Kiss 07. Find New Love 08. Room 66/64 09. Coming Home 10. Yellow Blaze 11. The Answers 12. American Woman (THE GUESS WHO-Cover) | Band Website: www.devilstrain.com Medium: CD, LP Spieldauer: 41:28 Minuten VÖ: 19.06.2026 |
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Bereits 2012 wurde das Debüt dieser Supergroup bei uns mit satten 9,5 Blutstropfen vom geschätzten Kollegen Lestat besprochen und eingewertet. Das, was R.D. Liapakis (MYSTIC PROPHECY), Jörg Michael (RUNNING WILD, RAGE, STRATOVARIUS und drölfzig andere Bands), Jari Kainulainen (u.a. STRATOVARIUS, MASTERPLAN) sowie der damals weitgehend unbekannte Gitarrist Lakis Ragazas auf dem selbstbetitelten Album zurechtgezimmert haben, klingt aber auch 2026 noch knackig und zeitgemäß. Das mag daran liegen, dass Heavy Rock mit Metal-Schlagseite einfach zeitlos ist, aber auch daran, dass die Songs einfach nichts von ihrem Glanz eingebüßt haben.