Detach The Islands - Concrete Jungle | |
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| Review von Metal Guru vom 30.06.2026 (427 mal gelesen) | |
DETACH THE ISLANDS (seltsamer Bandname) sind quasi 'ne "All-Star-Band" (wenn auch in their own field), bestehend aus den beiden Sechssaitern Siddhu Anandalingam (JUAN BOND, SEMAPHORE) und Jay Kohler (JUAN BOND, SEMAPHORE), dem Schlagwerker/Textschreiber Emmett Ceglia (FLUORIDE, HUSBANDRY, SEMAPHORE), dem Vier- oder Fünfsaiter Eric Messihi (ex-FOR SLEEPING OR JUMPING) sowie dem Vokalisten Scot Moriarty (ex-ORGAN DEALER). Okay, alle mehrfach aktiv/berüchtigt, alle multipel eingespannt/berühmt - in their own field. Kenne dennoch nicht eine der genannten Kapellen beziehungsweise einen der Mucker. Druff jeschissn - here comes:"Concrete Jungle" ist just another EP: Sechs Stücke in 22 Minuten und 19 Sekunden. Geht los mit dem POISON THE WELL-Cover 'Nerdy': Da ich das Original nicht kenne, hab' ich "nur" diese Interpretation und ja - DETACH THE ISLANDS Version kann Mensch hören: Gebell hyper-aggressiv, Geschrei ultra-wütend (= gefällt sehr), Clean Vocals irgendwie immer 'n paar Hertz zu hoch und komplett punchlos (= gefällt überhaupt nicht). Bereits beim zweiten (und Titel-)Stück 'Concrete Jungle' handelt es sich um ein Instrumental (!) mit viel Drive, aber ohne jegliche Melodie im traditionellen Sinne. Viel Stress-Schlachzeuch, viel Echo-Gitarre, viel Distortion-Bass. Gefällt, also auch hörbar! Track No. 3 ('Time Stands Still When You Look At Me') ist nicht mehr und nicht weniger als 'ne Geräuschcollage, KEINE Musik! Nix gegen Geräuschcollagen, Klangkulissen, Soundteppiche, aber wenn schon "nur" 'ne EP, warum dann viereinhalb Minuten Geräusche - muss DAS beziehungsweise müssen DIE sein? Tracks No. 4 - No. 6 ziehen dann vom Aggressions-/Härte-/Wutgrad deutlich an, allerdings fast durchweg in eine "zerfahrene Richtung", soll heißen: Ist gerade mal eine Art "Groove" aufgebaut, wird DER auch gleich wieder zerschlagen. Und immer wieder diese seltsam stimmenden Echo-/Hall-Klampfen, manchmal auch die Vocals: hinterlassen irgendwie 'nen unfertigen, improvisierten, entfernten Eindruck ... Also, mich erinnern DETACH THE ISLANDS (nicht immer, aber) immer mal wieder an CONVERGE, DILLINGER ESCAPE PLAN, KING PARROT und PIG DESTROYER - allesamt High Energy-Krachkapellen. Da mir die Genannten gut gefallen, gefallen mir auch DETACH THE ISLANDS - nur nicht ganz so gut. Beim nächsten Mal (so es denn ein solches gibt): Bitte länger, bitte mehr, bitte öfter davon! Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Nerdy (2:51) 02. Concrete Jungle (4:26) 03. Time Stands Still When You Look At Me (4:03) 04. Takyon (Death Yon) (3:10) 05. Culture Architects (3:12) 06. Refugee Anatomy (4:37) | Band Website: Medium: EP Spieldauer: 22:19 Minuten VÖ: 01.05.2026 |
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DETACH THE ISLANDS (seltsamer Bandname) sind quasi 'ne "All-Star-Band" (wenn auch in their own field), bestehend aus den beiden Sechssaitern Siddhu Anandalingam (JUAN BOND, SEMAPHORE) und Jay Kohler (JUAN BOND, SEMAPHORE), dem Schlagwerker/Textschreiber Emmett Ceglia (FLUORIDE, HUSBANDRY, SEMAPHORE), dem Vier- oder Fünfsaiter Eric Messihi (ex-FOR SLEEPING OR JUMPING) sowie dem Vokalisten Scot Moriarty (ex-ORGAN DEALER). Okay, alle mehrfach aktiv/berüchtigt, alle multipel eingespannt/berühmt - in their own field. Kenne dennoch nicht eine der genannten Kapellen beziehungsweise einen der Mucker. Druff jeschissn - here comes:
