Skaphos - The Descent | |
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| Review von Froosti vom 10.06.2026 (471 mal gelesen) | |
Von okkulten Ritualen, den Tiefen des Meeres und H.P. Lovecraft habt ihr sicher nicht zum ersten Mal gehört. Diese Themen sind die Grundlage vieler Bands aus den extremen Bereichen des Metals. SKAPHOS aus Frankreich machen da keine Ausnahme und tobten sich bereits mit drei Alben in diesem Bereich aus. Nach ausgiebigen Touren mit Szenegrößen wie MARDUK oder SUFFOCATION steht nun das vierte Album "The Descent" auf dem Plan. Der finstere Abgrund öffnet sich erneut, aber kann er uns auch verschlingen?Ohne auch nur eine Minute zu verschwenden, zeigen SKAPHOS direkt, wo der Hammer hängt. Tief im Death Metal verwurzelt, ballern sie ohne Gnade nach vorn. Der Abgrund entwickelt einen eiskalten Sog, und ich bin sofort im Sound der Band gefangen. Trotz des gnadenlosen Geschrotes setzen die Gitarren immer wieder spannende Akzente. Die beiden Gitarristen schaffen es, die rohe Gewalt des Death Metals sowie die eiskalten Momente des Black Metals einzufangen und gekonnt in Szene zu setzen. Dabei flimmern auch immer wieder melodische Spielereien herum und lockern das Ganze ein wenig auf. Auch bei den Vocals werden keine halben Sachen gemacht. Gebellte Growls fliegen uns nur so um die Ohren und auch der eine oder andere heisere Schrei bleibt nicht aus. Allerdings gibt es ein Problem, das mir das Leben mit "The Descent" schwer macht: das Schlagzeug. Noch nie hat mich Gehacke so sehr gestört wie auf diesem Album. Jeder Ansatz von Atmosphäre oder melodischer Führung wird vollkommen vernichtet. Wie eine Nähmaschine tackern die Drums über allem. Die Produktion verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Die Band agiert auf einem technisch hohen Niveau, das hier besonders hervorsticht und sicher auch vielen gefallen wird. Mir ist das allerdings zu viel und ich bleibe nach ein paar Durchläufen ziemlich unzufrieden zurück. Der technische Vollgas-Ansatz erstickt für mich das Feuer der Platte vollkommen. Somit bleibe ich mit einem Album zurück, das großartige Ansätze bietet, sich aber in seinem technischen Anspruch selbst im Weg steht. Mit "The Descent" erschaffen sie durchaus einen reizvollen Abgrund, in dem ich nur zu gern versinken würde. Was mir allerdings versagt bleibt, könnte für einen Fan des technischen Geholzes ein echter Leckerbissen sein. Solltet ihr euch angesprochen fühlen, dann legt euch die Platte auf den Teller und macht euch ein Bild von SKAPHOS. Gesamtwertung: 5.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Nese Ende 02. Okean 03. Mireborn 04. Ube 05. The Descent 06. Horror Squid 07. The Brine Seal 08. Mariana Tomb | Band Website: www.facebook.com/skaphosofficiel Medium: CD, LP Spieldauer: 33:14 Minuten VÖ: 10.04.2026 |
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Von okkulten Ritualen, den Tiefen des Meeres und H.P. Lovecraft habt ihr sicher nicht zum ersten Mal gehört. Diese Themen sind die Grundlage vieler Bands aus den extremen Bereichen des Metals. SKAPHOS aus Frankreich machen da keine Ausnahme und tobten sich bereits mit drei Alben in diesem Bereich aus. Nach ausgiebigen Touren mit Szenegrößen wie MARDUK oder SUFFOCATION steht nun das vierte Album "The Descent" auf dem Plan. Der finstere Abgrund öffnet sich erneut, aber kann er uns auch verschlingen?
