Soulburn - Quantifying Cosmic Doom | |
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| Review von Eddieson vom 11.06.2026 (588 mal gelesen) | |
Sechs Jahre nach "Noa's D'Ark" melden sich SOULBURN mit ihrem neuen Album "Quantifying Cosmic Doom". Es liegt eine lange Reise hinter der Band, die die Fertigstellung des Albums forderte, doch hat es sich gelohnt? Ich sage: Jein! Keine Frage, das neue Album ist ein extrem ambitioniertes Werk geworden. Auch hier werden die verschiedenen Grenzen zwischen Death, Black und Doom voll ausgelotet und teilweise überschritten. Das machen die Holländer gleich schon im Opener 'The Braveheart Of Nightmares'. Der Song startet als Black/Death-Geballer, wird dann ruhiger und der cleane Gesang von Twan Van Geel bringt den Song in eine doomige Stimmung, im Wechsel mit dem kreischenden Growls fühlt man sich immer mal wieder an aktuelle ENSLAVED oder auch EREB ALTOR erinnert. Ob es den ruhigen Schlussteil mit gesprochenen Worten dann wirklich noch gebraucht hätte, darf dann jeder für sich entscheiden. Das folgende 'Powehi, The Embellished Dark Source Of Unending Creation' ist ein extrem atmosphärischer Song, auch hier ist der cleane Gesang sehr prägnant und setzt sich gut im Ohr fest, doch man kann nicht genau sagen, wo die Band letztendlich hin möchte. Der schamanische Mittelteil fällt so ein bisschen aus dem Rahmen. Das aggressive Duo bestehend aus 'A Pyramid Absurd' und 'An Impious Journey Through The Cathedra's Mouth' tut dann dem Album wirklich gut, nicht nur weil zweiterer eine geile Nummer inklusive starker Melodie ist, sondern auch, weil es dem Album eine deutliche Richtung gibt.Das ändert sich auch mit den folgenden Songs erst mal nicht, da wird straight die Black/Death-Keule geschwungen. Zwar ist hier nicht alles Gold, aber das ist nicht weiter schlimm, denn weit entfernt von schlecht sind SOULBURN hier allemal. 'Down Among The Stars' ist dann wieder einer der Songs, der sich mir nicht recht erschließen will. Durch diese Tracks und auch 'The Desolationist' oder 'In The Very Time That Will Rot Us' wirkt das Album etwas zu zerfahren. Vielleicht waren SOULBURN da doch etwas überambitioniert? Also nicht falsch verstehen, das ist alles gut gemacht und auch der cleane Gesang weiß zu gefallen, doch ist das als Gesamtwerk für mich nicht so richtig greifbar und so kann ich nicht sagen, was SOULBURN uns mit dem Album sagen wollen. Aber vielleicht muss auch einfach nicht immer alles zerdacht werden, sondern einfach die Musik genommen werden, wie sie ist. Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. The Braveheart Of Nightmares 02. Powehi, The Embellished Dark Source Of Unending Creation 03. A Pyramid Absurd 04. An Impious Journey Through The Cathedral's Mouth 05. Stalactites Of Molten Flesh 06. M87 - What Hopes To Be Born? 07. Iconox Spew Black At The Razor's Edge 08. Down Among The Stars 09. The Desolationist 10. In The Very Time That Will Rot Us 11. An Innocuous Swathe Of Sky | Band Website: www.facebook.com/official.soulburn/ Medium: CD, LP, MC Spieldauer: 61:13 Minuten VÖ: 12.06.2026 |
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Sechs Jahre nach "Noa's D'Ark" melden sich SOULBURN mit ihrem neuen Album "Quantifying Cosmic Doom". Es liegt eine lange Reise hinter der Band, die die Fertigstellung des Albums forderte, doch hat es sich gelohnt? Ich sage: Jein! Keine Frage, das neue Album ist ein extrem ambitioniertes Werk geworden. Auch hier werden die verschiedenen Grenzen zwischen Death, Black und Doom voll ausgelotet und teilweise überschritten. Das machen die Holländer gleich schon im Opener 'The Braveheart Of Nightmares'. Der Song startet als Black/Death-Geballer, wird dann ruhiger und der cleane Gesang von Twan Van Geel bringt den Song in eine doomige Stimmung, im Wechsel mit dem kreischenden Growls fühlt man sich immer mal wieder an aktuelle ENSLAVED oder auch EREB ALTOR erinnert. Ob es den ruhigen Schlussteil mit gesprochenen Worten dann wirklich noch gebraucht hätte, darf dann jeder für sich entscheiden. Das folgende 'Powehi, The Embellished Dark Source Of Unending Creation' ist ein extrem atmosphärischer Song, auch hier ist der cleane Gesang sehr prägnant und setzt sich gut im Ohr fest, doch man kann nicht genau sagen, wo die Band letztendlich hin möchte. Der schamanische Mittelteil fällt so ein bisschen aus dem Rahmen. Das aggressive Duo bestehend aus 'A Pyramid Absurd' und 'An Impious Journey Through The Cathedra's Mouth' tut dann dem Album wirklich gut, nicht nur weil zweiterer eine geile Nummer inklusive starker Melodie ist, sondern auch, weil es dem Album eine deutliche Richtung gibt.
