Endseeker - Coffin Born | |
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| Review von Eddieson vom 15.06.2026 (790 mal gelesen) | |
Das ist es also, das Ende, nach dem ENDSEEKER nun knappe 12 Jahre gesucht haben. Die Suche begann mit der EP "Corrosive Revelation" und endet mit der EP "Coffin Born". Dazwischen lagen vier erfolgreiche Alben, dutzende Konzerte und Touren und jede Menge Spaß. Doch man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist und so haben sich die Hamburger Jungs entschieden, die Band zu begraben. Nicht weil es böses Blut gibt, sondern einfach, weil sie sich neuen Wegen stellen möchten. Sie beenden die Band als gute Freunde und ganz ehrlich, wenn man sich das konstant stabile Line-up über die Jahre hinweg anschaut, dann klingt das mehr als plausibel. Doch ENDSEEKER verabschieden sich nicht nur mit ein paar Shows, die über das Jahr verteilt sind, sondern, wie eben auch schon angemerkt, mit ihrer letzten EP "Coffin Born". Und diese hält natürlich das hohe Level, das sich ENDSEEKER von Beginn an selbst auferlegt haben.Wir steigen direkt mit einem politischen Song der Hamburger ein, der natürlich im gnadenlosen schwedischen Death Metal-Gewand verpackt ist. Der Song richtet sich, wie der Titel schon erahnen lässt, an all diejenigen, die die falschen Vorstellungen haben und der Demokratie abgeschworen haben. Rein musikalisch hat sich bei ENDSEEKER also nichts verändert, hätte ja auch absolut keinen Sinn gemacht. Der Anfang ist also mit 'Enemies Of Peace' gemacht und geht schon gut rein. Mit dem folgen 'No After. No Before' tritt man dann das Gaspedal noch etwas mehr durch. Der melodische Refrain-Part ist gut eingängig und kommt live bestimmt besonders gut. Und während auch der zweite Song eine politische Message trägt, geht es dann mit dem Titeltrack zu dem guten alten Death Metal-Thema Blut, Zombies und Tod zurück. Während die ersten beiden Tracks eher im zackigeren Tempo gehalten sind, geht man mit 'Coffin Born' und 'Life Breeds Death' den Weg des Midtempos, was dann noch mal eine ganz andere Wucht entfaltet. Als letzten Track gibt es gleich zwei Überraschungen. Zum einen hat man sich an einem Song von David Hasselhoff vergangen und zum anderen spielt man diesen zusammen mit den Hamburger-Kollegen von LORD OF THE LOST. 'True Survivor' stammt vom Soundtrack zu "Kung Fury". Hat der Song im Original einen ordentlichen 80er-Vibe, kommt diese Version schön dynamisch und man hat dem nicht zu sehr den Stempel des Death Metals aufgedrückt - denn so wird der Song zu einem echten Highlight. Also: Viel besser kann man sich kaum verabschieden. ENDSEEKER legen mit ihrer letzten Platte noch mal eine starke EP vor, die sich nahtlos in die tadellose Diskografie einreihen kann. Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Enemies Of Peace 02. No After. No Before 03. Coffin Born 04. Life Breeds Death 05. True Survivor [feat. LORD OF THE LOST) | Band Website: www.endseeker.de Medium: EP Spieldauer: 22:59 Minuten VÖ: 19.06.2026 |
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Das ist es also, das Ende, nach dem ENDSEEKER nun knappe 12 Jahre gesucht haben. Die Suche begann mit der EP "Corrosive Revelation" und endet mit der EP "Coffin Born". Dazwischen lagen vier erfolgreiche Alben, dutzende Konzerte und Touren und jede Menge Spaß. Doch man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist und so haben sich die Hamburger Jungs entschieden, die Band zu begraben. Nicht weil es böses Blut gibt, sondern einfach, weil sie sich neuen Wegen stellen möchten. Sie beenden die Band als gute Freunde und ganz ehrlich, wenn man sich das konstant stabile Line-up über die Jahre hinweg anschaut, dann klingt das mehr als plausibel. Doch ENDSEEKER verabschieden sich nicht nur mit ein paar Shows, die über das Jahr verteilt sind, sondern, wie eben auch schon angemerkt, mit ihrer letzten EP "Coffin Born". Und diese hält natürlich das hohe Level, das sich ENDSEEKER von Beginn an selbst auferlegt haben.
