Chaosaddiction - Kintsugi | |
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| Review von Baterista vom 16.05.2026 (502 mal gelesen) | |
Mit ihrem Debütalbum "Kintsugi" liefern die Portugiesen CHAOSADDICTION eine Hommage an den Groove- und Thrash-Metal der frühen 90er und treffen diesen musikalischen Zeitgeist perfekt: dicke Riffs, ordentlich Wucht und jede Menge Energie. Die Band aus Porto verbindet Einflüsse von MACHINE HEAD, SEPULTURA, PANTERA oder FEAR FACTORY mit Hardcore-Elementen und schnürt daraus ein Album, das weniger auf Innovation als vielmehr auf pure Wirkung setzt. Und genau das funktioniert erstaunlich gut. "Kintsugi" will nicht das Rad neu erfinden: Es soll ballern, antreiben und Laune machen. Vom ersten Moment an walzt die Platte mit ordentlich Groove und genau dem richtigen Maß an Aggression durch die Boxen. Das Material wirkt dabei angenehm direkt und unverkrampft, ohne sich in technische Spielereien oder unnötigen Experimenten zu verlieren.Songs wie 'Sinto Muito' oder 'Lovesick' zeigen besonders gut, worum es CHAOSADDICTION geht: Hardcore-Attitüde, massive Grooves und die Art von Energie, die förmlich nach Moshpit schreit. Überhaupt besitzt das gesamte Album eine rohe Live-Dynamik, die hervorragend zur Musik passt. Man merkt, dass die Band nicht nur im Studio funktionieren will, sondern vor allem auf der Bühne. Trotz aller Härte steckt dabei mehr hinter "Kintsugi", als es zunächst scheint. Der Albumtitel bezieht sich auf die japanische Kunst, zerbrochene Keramik mit wertvollen Materialien zu reparieren und dadurch noch wertvoller zu machen. Inhaltlich verarbeitet die Band Themen wie Herzschmerz, Wut, Verlust und Heilung – allerdings ohne dabei den Vorwärtsdrang und die Dynamik auszubremsen. Natürlich bleibt vieles stilistisch vertraut. Wer hier Innovation oder einen völlig neuen Ansatz erwartet, dürfte enttäuscht werden. Aber darum geht es vermutlich auch gar nicht. CHAOSADDICTION verstehen ihre Musik mehr als Liebeserklärung an die großen Groove- und Metal-Alben der 90er, ohne Genre-Limits – und genau deshalb funktioniert dieses Album so gut. Fazit: "Kintsugi" ist ein fettes, energiegeladenes Debüt, das mit starken Riffs, ordentlich Groove und hohem Spaßfaktor überzeugt. Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Into Chaos 02. Drama King 03. Sinto Muito 04. Lovesick 05. Goodbye (See You In Hell) 06. Yet I Live 07. She's A Drug (feat. Miguel Ingles) 08. Fuck You, Next 09. Someone | Band Website: Medium: CD, digital Spieldauer: 36 Minuten VÖ: 27.03.2026 |
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Mit ihrem Debütalbum "Kintsugi" liefern die Portugiesen CHAOSADDICTION eine Hommage an den Groove- und Thrash-Metal der frühen 90er und treffen diesen musikalischen Zeitgeist perfekt: dicke Riffs, ordentlich Wucht und jede Menge Energie. Die Band aus Porto verbindet Einflüsse von MACHINE HEAD, SEPULTURA, PANTERA oder FEAR FACTORY mit Hardcore-Elementen und schnürt daraus ein Album, das weniger auf Innovation als vielmehr auf pure Wirkung setzt. Und genau das funktioniert erstaunlich gut. "Kintsugi" will nicht das Rad neu erfinden: Es soll ballern, antreiben und Laune machen. Vom ersten Moment an walzt die Platte mit ordentlich Groove und genau dem richtigen Maß an Aggression durch die Boxen. Das Material wirkt dabei angenehm direkt und unverkrampft, ohne sich in technische Spielereien oder unnötigen Experimenten zu verlieren.
