Draconian - In Somnolent Ruin | |
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| Review von Eddieson vom 09.05.2026 (700 mal gelesen) | |
Im Hause DRACONIAN ist in den letzten sechs Jahren, also zwischen "Under A Godless Veil" und dem aktuellen Album "In Somnolent Ruin", viel passiert: Daniel Arvidsson wechselt von der Gitarre an den Bass, Niklas Nord übernimmt die Gitarre, Jerry Torstensson am Schlagzeug ist raus, dieses übernimmt jetzt Daniel Johansson und der Posten der Sängerin hat sich ebenfalls geändert, denn Heike Langhans ist ebenfalls raus und ihre unmittelbare Vorgängerin Lisa Johansson ist wieder zu hören. So, haben wir das schon mal aufgedröselt, dann können wir uns jetzt dem musikalischen Teil widmen und hören, was "In Somnolent Ruin" so zu bieten hat.'I Welcome Thy Arrow' eröffnet den neuen Longplayer und erzeugt schon mal eine sehr düstere Stimmung, was nicht zuletzt an dem Intro liegt. Dann übernimmt Sängerin Lisa und kurz danach setzen dann die Instrumente ein. Ein kraftvolles Schlagzeug, massive Riffs und eine starke Leadgitarre. Der Kern der Songs ist der Wechselgesang zwischen Lisa Johansson und den starken Growls von Johan Ericson, der so prägnant und atmosphärisch eingesetzt wird, dass eine wahre Freude ist. Doch auch die Instrumentalfraktion kann absolut punkten, vor allem, was in Punkto Melodie geboten wird, lässt den Opener schon gleich zu einem Highlight des Albums werden. Das folgende 'The Monochrome Blade' geht dann etwas aggressiver zu Werke, was in erster Linie an den stärker eingesetzten Growls liegt. Doch auch Sängerin Lisa kommt zum Einsatz und kann hier ihre volle Stimmkraft ausnutzen, um den Hörer eine Gänsehaut nach der nächsten über den Rücken zu jagen. 'Anima' ist dann der ruhige Part des Albums. Ein kraftvoller, leicht balladesker Song, bei dem Daniel Änghede, der einigen vielleicht von ASTROQUEEN bekannt ist, an den Vocals aushilft. Der Track überzeugt mit emotionaler Tiefe und setzt sich mit dem Gefühl des Verlorenseins und der Selbstreflexion auseinander. Generell haben DRACONIAN sich wieder schwere Themen ausgesucht, die in den poetischen Texten von Jacobsson behandelt werden. Mit massiven Doom-Songs geht es dann weiter. 'The Face Of God' und 'I Gave You Wings' liefern astreine Doom-Melodien und Riffs. Letzterer etwas ruhiger gehalten, dafür aber nicht weniger massiv oder wuchtiger. Kurzes Interlude dann mit 'Asteria Beneath The Tranquil Sea', und mit 'Cold Heavens' geht es weiter. Der wird im oberen Tempo gehalten und liefert eine extrem intensive Gesangsleistung beider Gesangs-Protagonisten. Ein ausgedehnter Instrumentalpart eröffnet dann 'Misanthrope River', darüber die Erzählung von Simon Bibby, bevor dann der Gesang Lisas wieder einsetzt. Auch wenn das Tempo verringert wird, bleibt die Intensität. 'Lethe' bringt das Album dann zum Ende. Ebenfalls wieder ein massiver Track, der von seinen ruhigen Passagen und den wütenden Ausbrüchen lebt und mit einem langen Instrumentalpart und den emotionalen Worten "Oh shooting star ... drown in me! Drink. Forget. Repeat." endet. DRACONIAN haben mit "In Somnolent Ruin" ein Album voller Massivität, Erhabenheit, Wut und auch Zerbrechlichkeit geschrieben, das so in diesem Jahr noch seinesgleichen suchen wird - Wahnsinnsteil! Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. I Welcome Thy Arrow 02. The Monochrome Blade 03. Anima 04. The Face Of God 05. I Gave You Wings 06. Asteria Beneath The Tranquil Sea 07. Cold Heavens 08. Misanthrope River 09. Lethe | Band Website: www.draconian.se/ Medium: CD, LP Spieldauer: 54:55 Minuten VÖ: 08.05.2026 |
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Im Hause DRACONIAN ist in den letzten sechs Jahren, also zwischen "Under A Godless Veil" und dem aktuellen Album "In Somnolent Ruin", viel passiert: Daniel Arvidsson wechselt von der Gitarre an den Bass, Niklas Nord übernimmt die Gitarre, Jerry Torstensson am Schlagzeug ist raus, dieses übernimmt jetzt Daniel Johansson und der Posten der Sängerin hat sich ebenfalls geändert, denn Heike Langhans ist ebenfalls raus und ihre unmittelbare Vorgängerin Lisa Johansson ist wieder zu hören. So, haben wir das schon mal aufgedröselt, dann können wir uns jetzt dem musikalischen Teil widmen und hören, was "In Somnolent Ruin" so zu bieten hat.
