Venom - Into Oblivion | |
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| Review von Eddieson vom 08.05.2026 (587 mal gelesen) | |
Wenn man in der Metalwelt unterwegs ist, sollte man VENOM kennen. Nein, ich korrigiere, dann muss man VENOM kennen. Immerhin haben die Engländer den einen oder anderen Klassiker rausgehauen. Zwar kam nach "Possessed" kein Album mehr, das auch nur annähernd an die Klassiker und auch der spätere Bruch mit Abaddon und Mantas, der ursprünglichen Klassiker-Besetzung, hat der Karriere vielleicht auch nicht besonders gut getan, aber Cronos machte unbeirrt weiter und mit Dante und Rage hat er seit vielen Jahren zweit Mitstreiter, mit denen er nun das 16. Album veröffentlicht. Dann schauen wir doch mal genauer hin, was VENOM 2026 so zu bieten haben.Man startet sehr dynamisch direkt mit dem Titeltrack, der gar ein wenig thrashig aus den Boxen knallt. Der Sound ist räudig, Cronos' rauer Gesang klingt extrem gut und der Song entfaltet eine ordentliche Wucht. Das folgende 'Lay Down Your Soul' erinnert natürlich an den Song 'Black Metal', der ja schon zu den wichtigsten Songs gehört, den VENOM jemals geschrieben haben. Der Song läuft dann, im Gegensatz zum vorherigen Track, etwas zackiger und Cronos hat seine alte Klangfarbe wieder angenommen. 'Nevermore' verankert sich dann wieder im Midtempo und kann vor allem mit einem starken Riff punkten, ebenso auch 'Man & Beast', welcher zu einem echten Nackenbrecher mutiert. Leicht punkig wird es dann mit 'Death The Leveller' und 'As Above, So Below' baut sich langsam und böse auf und explodiert dann wieder zu einer starken thrashigen Granate. Cronos Gesang schwingt hier mit einem starken 80er-Vibe, der sehr stimmig ist. 'Kicked Outta Hell' ist natürlich so ein plakativer Titel, genauso wie 'Metal Bloody Metal'. Zwar können beide Songs auch nicht komplett überzeugen, weil dazu einfach zu wenig passiert und VENOM hier natürlich sehr fandienlich handeln. Dafür gibt es aber mit 'Legend' und 'Live Loud' wieder zwei Tracks, die ordentlich Spaß machen und vor allem letzter wieder eine starke Energie verbreitet. Auch nach hinten raus fällt das Album nicht stark ab, sondern kann das Level halten. Hier gibt es auch hier keine großen Neuigkeiten, die die Fans jetzt komplett ausrasten lassen würden, denn dafür hat man das alles schon mal irgendwo gehört, aber trotzdem ist dass alles hier weit ab von schlecht. Es sind VENOM, die hier spielen und genau die Handschrift trägt das Album auch. Braucht man das Album nun? Das ist ja eine rein subjektive Entscheidung. An die ersten drei Alben kommen sie natürlich nicht ran, werden sie auch nie wieder, da lege ich mich jetzt mal fest. Als beinharter VENOM-Fan sollte man sich "Into Oblivion" schon zulegen und wenn man VENOM erst noch kennenlernen möchte empfehlen sich natürlich auch zuerst die Alben bis "Possessed". Dennoch klingt "Into Oblivion" gut, hat einen wuchtigen Sound, es ist unverkennbar VENOM und eine Steigerung zu 'Storm The Gates' ist es auch. Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Into Oblivion 02. Lay Down Your Soul 03. Nevermore 04. Man & Beast 05. Death The Leveller 06. As Above So Below 07. Kicked Outta Hell 08. Legend 09. Live Loud 10. Metal Bloody Metal 11. Dogs Of War 12. Deathwitch 13. Unholy Mother | Band Website: www.venomslegions.com Medium: CD, LP Spieldauer: 43:50 Minuten VÖ: 01.05.2026 |
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Wenn man in der Metalwelt unterwegs ist, sollte man VENOM kennen. Nein, ich korrigiere, dann muss man VENOM kennen. Immerhin haben die Engländer den einen oder anderen Klassiker rausgehauen. Zwar kam nach "Possessed" kein Album mehr, das auch nur annähernd an die Klassiker und auch der spätere Bruch mit Abaddon und Mantas, der ursprünglichen Klassiker-Besetzung, hat der Karriere vielleicht auch nicht besonders gut getan, aber Cronos machte unbeirrt weiter und mit Dante und Rage hat er seit vielen Jahren zweit Mitstreiter, mit denen er nun das 16. Album veröffentlicht. Dann schauen wir doch mal genauer hin, was VENOM 2026 so zu bieten haben.
