Rise Of Kronos - Slaves Of Time | |
|---|---|
| Review von Paddel vom 26.04.2026 (522 mal gelesen) | |
RISE OF KRONOS sind zurück. Die Veröffentlichung von "Imperium" (2024) liegt noch gar nicht so lange zurück, aber die Hanseaten sind Arbeitstiere und legen mit "Slaves Of Time" bereits das fünfte Studioalbum seit Bandgründung (2021) vor. Geografisch gesehen stehen mir die Hamburger sehr nahe. Ich bin auch ein Nordlicht und betrachte RISE OF KRONOS als regionales Death Metal-Produkt. In der jungen Bandgeschichte von RISE OF KRONOS galt für mich immer: Das aktuelle Album ist immer das stärkste Album. "Imperium" hat aber so stark vorgelegt, dass "Slaves Of Time" dieses Niveau in meinen Ohren "nur" noch bestätigen kann. Das Album fängt sehr sperrig an. Die ersten Nummern 'Conception Of Humanity' und 'Escalate The Rot' waren schwer zugänglich für mich. Die zweite Albumhälfte wird von 'Lit The Sky' eingeläutet. Ein Nackenbrecher: Treibend und groovig. Tom Robinson (Vocals) presst hier auch ein richtig schönes "Blegh!" aus seiner Kehle. 'Into The Ashes' klingt in seinen besten Momenten wie ein MeloDeath-Stück aus der ARCH ENEMY-Ära von Angela Gossow. Starkes Stück. 'Poison Of The Gods' wurde schon vorab als Album-Vorbote ausgekoppelt. Ein moderner Death Metal-Banger mit hoher Intensität und die Stimmbänder von Tom leisten hier auch hervorragende Arbeit. Die Albumproduktion klingt druckvoll, dynamisch und bringt vor allem das Schlagzeugspiel von Ur- und Gründungsmitglied Marco Bechreiner, der neben Tom schon seit den alten SURFACE-Zeiten dabei ist, hervorragend zur Geltung. "Slaves Of Time" ist eine sehr ordentliche Death Metal-Platte. Für den sperrigen Einstieg ziehe ich einen halben Punkt ab: 7,5/10. Anspieltipps: 'Lit The Sky', 'Into The Ashes', 'Poison Of The Gods' Gesamtwertung: 7.5 Punkte
| |
| Trackliste | Album-Info |
| 01. Heresy 02. Conception of Humanity 03. Escalate the Rot 04. Slaves of Time 05. Custodians Of Reality 06. Lit The Sky 07. Black Breath 08. Into The Ashes 09. Poison of the Gods 10. Chords Of Dismemberment 11. The Liberation 12. Phantom Eternity | Band Website: Medium: CD Spieldauer: 47:04 Minuten VÖ: 17.04.2026 |
Alle Artikel
RISE OF KRONOS sind zurück. Die Veröffentlichung von "Imperium" (2024) liegt noch gar nicht so lange zurück, aber die Hanseaten sind Arbeitstiere und legen mit "Slaves Of Time" bereits das fünfte Studioalbum seit Bandgründung (2021) vor. Geografisch gesehen stehen mir die Hamburger sehr nahe. Ich bin auch ein Nordlicht und betrachte RISE OF KRONOS als regionales Death Metal-Produkt. In der jungen Bandgeschichte von RISE OF KRONOS galt für mich immer: Das aktuelle Album ist immer das stärkste Album. "Imperium" hat aber so stark vorgelegt, dass "Slaves Of Time" dieses Niveau in meinen Ohren "nur" noch bestätigen kann.
