A Forest Of Stars - Stack Overflow In Corpse Pile Interface | |
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| Review von TexJoachim vom 04.05.2026 (357 mal gelesen) | |
Eine sehr britische Sinfonie!Eigentlich wäre mit dieser Einleitung bereits alles gesagt, aber ein so kurzes Review würde der Scheibe nicht gerecht werden. (Ganz davon abgesehen würde mir die restliche Redaktion schnaubend im Nacken stehen.) Also holen wir kurz weiter aus: "Stack Overflow In Corpse Pile Interface" ist Album Nummer sechs der britischen Band aus Leeds. Acht Jahre sind seit dem Vorgängeralbum vergangen und A FOREST OF STARS haben die Zeit genutzt: Wenn man dem Waschzettel der Plattenfirma glauben schenken darf, haben die Briten in der Zwischenzeit ein vollständiges Album geschrieben und verworfen, um dann "Stack Overflow In Corpse Pile Interface" zu erschaffen. Da wir allerdings keine Möglichkeit haben, diese These irgendwie zu überprüfen, nehmen wir sie einfach als romantische Beschreibung britischer Exzentrizität, womit wir direkt wieder beim aktuellen Album angekommen sind. Auch 2026 sind A FOREST OF STARS musikalische Exzentriker. Ihr Black Metal ist genauso verschroben wie zuvor und scheut weiterhin eine genauere Kategorisierung. Das ist famos, wenn einem das Gebotene gefällt. Harsche Vocals und musikalische Raserei treffen auf zarte, manchmal an MY DYING BRIDE erinnernde Violinklänge. Längere Passagen kommen vollkommen instrumental daher, die Songs gehen ineinander über, sodass man von einem Gesamtkunstwerk sprechen muss. Im direkten Vergleich zu den Vorgängeralben kommen häufiger cleane Vocals zum Ausdruck, auch der Gebrauch von Fäkalsprache scheint leicht angestiegen zu sein. Hier tut sich besonders 'Street Level Vertigo' deutlich hervor. In Ermangelung eines Textblattes bleibt es an dieser Stelle allerdings bei Mutmaßungen. Apropos Lyrics, ich hätte tatsächlich gerne einen Blick auf selbige geworfen, allein um dem Albumtitel und den Songtiteln eventuell etwas näher kommen zu können. Aber egal, gelobt sei was knallt, und das tut dieses Album tatsächlich gut. Die Mischung aus ruhigen und wilden Passagen, zusammengehalten von Violine und keiferndem Gesang, macht deutlich Spaß, wenn auch zum Ende des Albums deutliche Ermüdungserscheinungen beim Hörer hervorgerufen werden. Fazit: Auch auf Album Nummer sechs gehen die Yorkshire-Veteranen konsequent ihren eigenen Weg. Wer die Vorgänger-Scheiben goutiert hat, wird auch Geschmack an "Stack Overflow In Corpse Pile Interface" finden, so viel ist sicher. Mir ist das Werk satte neun Punkte wert, die Wartezeit auf das Album hätte aber durchaus kürzer ausfallen dürfen! Anspieltipps: 'Ascension Of The Clowns', 'Roots Circle Usurpers' Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Ascension Of The Clowns 02. Street Level Vertigo 03. Mechanically Separated Logic 04. Roots Circle Usurpers 05. Sway, Draped In Vague 06. Not Drinking Water | Band Website: www.aforestofstars.co.uk/ Medium: CD Spieldauer: 1:13:33 Minuten VÖ: 08.05.2026 |
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Eine sehr britische Sinfonie!
