Battleroar - Petrichor | |
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| Review von Eddieson vom 21.04.2026 (422 mal gelesen) | |
Acht Jahre haben sich die Griechen Zeit gelassen, ihr neues Album "Petrichor" nach dem letzten Album "Codex Epicus" zu veröffentlichen. Ein Grund, warum das alles so lange gedauert hat, ist nicht bekannt. Vielleicht war es schwierig einen neues Sänger zu finden, denn mit dem zwischenzeitlichen Sänger John Jaycee Cuijpers scheint es ja nicht so ganz geklappt zu haben, zumindest gibt es keine Veröffentlichungen aus der Zeit. Jetzt ist also Michalis Karasoulis am Mikro. Doch nicht nur an der Sängerfront gibt es Neuigkeiten, denn auch mit Loukas Libertos am Bass und mit Zack Kotsikis an der Gitarre gibt es neue Leute. Das erklärt also vielleicht die lange Wartezeit auf das neue Album. Doch jetzt ist es da und wir schauen mal, was es zu bieten hat.Eingeleitet wird "Petrichor" mit einem fast schon cineastischen Monolog, bevor es dann mit 'The Missing Note' den ersten Song gibt. Recht schnell wird klar, dass BATTLEROAR bei ihren Leisten geblieben sind. Kraftvolle Riffs und ein wuchtiges Drumming stechen sofort heraus, der Gesang ist stark mit einer leicht rauchigen Note und wie immer im episch getragenem Tempo. 'Até. Hybris. Nemesis' stellt dann erst mal wieder die Violine in den Vordergrund, bevor die wuchtigen Gitarren dazukommen. Der Song startet im gemächlichen Tempo, baut sich langsam auf und die Violine baut im Verlauf des Songs eine ordentliche Dramatik auf, bevor dieser sich dann mit einer treibenden Doublebass und einem ausladenden Solo fortführt und der Song dann im Duett mit spoken words und Sänger Michaelis ein Ende findet. Auch das mystische 'Legacy Of Suffering (Flagellants)' wird mit der Violine eröffnet. Eine etwas düstere Nummer, die am Ende mit einer Frauenstimmer verstärkt wird. Eine starke Mischung aus epischen Passagen und Momenten zum Fäuste in die Luft recken gibt es bei 'The Earth Remembers, The Rain Forgives'. Eine der stärksten Nummern auf dem Album. Den Nackenmuskelstresstest gibt es dann mit 'What Is Best In Life?' Eine Frage, die BATTLEROAR sich mit diesem Song selbst beantworten. 'Chaosbane' rutscht dann leider etwas durch, da der Track trotz seiner Laufzeit von über sieben Minuten nicht allzu viel zu bieten hat. Das ändert sich dann wieder mit 'Wield The Myth', ein Song, der vor allem durch das Zusammenspiel von Gitarre und Schlagzeug überzeugen kann und dabei eine mitreißende Dynamik entfesselt. 'Storm Inside' ist dann ein Bonus-Track, der dann nochmals die Nackenmuskeln ordentlich strapaziert. Also, alles in allem zeigen sich BATTLEROAR nach acht Jahren der Stille gewohnt stark und laut. "Petrichor" ist eine gelungene Mischung aus epischem und klassischem Heavy Metal, ganz so, wie man es von den Griechen kennt. Fans der Band können sich das Album also bedenkenlos ins Regal zu den anderen Alben stellen. Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. The Last Mythkeeper 02. The Missing Note 03. Atē, Hybris, Nemesis 04. Legacy Of Suffering (Flagellants) 05. The Earth Remembers, The Rain Forgives 06. What Is Best In Life? 07. Chaosbane 08. Wield The Myth 09. Storm Inside (Bonus Track) | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 53:09 Minuten VÖ: 24.04.2026 |
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Acht Jahre haben sich die Griechen Zeit gelassen, ihr neues Album "Petrichor" nach dem letzten Album "Codex Epicus" zu veröffentlichen. Ein Grund, warum das alles so lange gedauert hat, ist nicht bekannt. Vielleicht war es schwierig einen neues Sänger zu finden, denn mit dem zwischenzeitlichen Sänger John Jaycee Cuijpers scheint es ja nicht so ganz geklappt zu haben, zumindest gibt es keine Veröffentlichungen aus der Zeit. Jetzt ist also Michalis Karasoulis am Mikro. Doch nicht nur an der Sängerfront gibt es Neuigkeiten, denn auch mit Loukas Libertos am Bass und mit Zack Kotsikis an der Gitarre gibt es neue Leute. Das erklärt also vielleicht die lange Wartezeit auf das neue Album. Doch jetzt ist es da und wir schauen mal, was es zu bieten hat.
