Terror - Still Suffer | |
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| Review von Damage Case vom 24.04.2026 (463 mal gelesen) | |
Die Bildsprache (also das Cover, das beste seit "Live By The Code" aus dem Jahr 2013) des neunten Albums von TERROR sagt mehr oder weniger schon alles: Hier regieren weder Thrash noch Crossover. Das hier ist Hardcore, der sich je nach Belieben mal eines fettes Riffs bedient oder immer wieder mit dem Tempo spielt. Gangshouts sind hier ohnehin Standard. Und wenn ein trippiges Intro sein soll, dann kommt das auch, wie im völlig ungewöhnlichen 'Beauty In The Losses'. Zum Abschluss hagelt es dann im Hidden Track nach 'Deconstruct It' fünf Minuten reinen Westcoast-Hip-Hop über random scheinenden Voicemailnachrichten. Diese Experimente, wie auch schon zum Beispiel 2018 auf "Total Retalation" mit 'Post Armageddon Interlude' eingestreut, sollen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Scott Vogel und seine Mannen ganz genau wissen und fühlen, was sie ihren Fans und ihrer Szene schulden. "Still Suffer" wird keinen Fan von TERROR enttäuschen!Fazit: Unterm Strich bleiben hier zwar gerade einmal 20 Minuten neue Hardcoresalven, doch wer will sich darüber ob dieser Qualität beschweren? Läuft "Still Suffer" eben drei, ach, viermal hintereinander durch. Aber aufgepasst! Die Verfolger sind dicht auf den Spuren. LIONHEART haben vor wenigen Wochen mit "Valley Of The Death II" ein Album rausgeprügelt, das "Still Suffer" mindestens ebenbürtig zur Seite steht. Anspieltipps: 'Fear The Panic' ist ein fieser Brecher im Stil von 'This World Never Wanted Me' - Wahnsinn! 'Promised Only Lies' kann in eineinhalb Minuten so viel, wie 99% aller Mitbewerber nicht in der doppelten Songlänge hinbekommen. Das bis zum alles zermalmenden Slowdown rasante 'Death Of Hope' zitiert munter britischen Punk. Warum? Weil TERROR es können! Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Erase You From My World 02. Still Suffer 03. Promised Only Lies 04. Destruction Of My Soul 05. Fear The Panic 06. Death Of Hope 07. Beauty In The Losses 08. A Deeper Struggle 09. To Hurt The Most 10. Deconstruct It | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 27:09 Minuten VÖ: 24.04.2026 |
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Die Bildsprache (also das Cover, das beste seit "Live By The Code" aus dem Jahr 2013) des neunten Albums von TERROR sagt mehr oder weniger schon alles: Hier regieren weder Thrash noch Crossover. Das hier ist Hardcore, der sich je nach Belieben mal eines fettes Riffs bedient oder immer wieder mit dem Tempo spielt. Gangshouts sind hier ohnehin Standard. Und wenn ein trippiges Intro sein soll, dann kommt das auch, wie im völlig ungewöhnlichen 'Beauty In The Losses'. Zum Abschluss hagelt es dann im Hidden Track nach 'Deconstruct It' fünf Minuten reinen Westcoast-Hip-Hop über random scheinenden Voicemailnachrichten. Diese Experimente, wie auch schon zum Beispiel 2018 auf "Total Retalation" mit 'Post Armageddon Interlude' eingestreut, sollen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Scott Vogel und seine Mannen ganz genau wissen und fühlen, was sie ihren Fans und ihrer Szene schulden. "Still Suffer" wird keinen Fan von TERROR enttäuschen!
