Gluttony - Eulogy To The Blasphemy | |
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| Review von Eddieson vom 29.03.2026 (488 mal gelesen) | |
Für mich kann es ja gar nicht genug Death Metal geben und ich weiß nicht, auf welchen Friedhöfen sich Rico von F.D.A. Records rumtreibt und immer wieder neue Bands ausgräbt, aber ich bin ihm sehr dankbar dafür. So hat sich sein Label zu einer echten Fundgrube entwickelt. So gibt es heute GLUTTONY, die uns mit "Eulogy To Blasphemy" ihr viertes Album präsentieren. Ganz nach alter Tradition des schwedischen Death Metals gibt es hier den typischen HM2-Sound, sägende Gitarren, derbe Growls und die genretypischen Zombie- und Gore-Lyrics. Also letztendlich gibt es hier alles, was das Death Metal-Herz begehrt, nebst Zombie-Artwork natürlich.Gleich der Opener 'All These Trees Are Gallows' ist ein schöner Einstieg mit Ohrwurm- und Mitgröl-Garantie und rasantem Tempowechsel. Etwas gemächlicher geht es dann bei 'Hung From Entrails' zu und mit 'Excoriation Thrall' wird das Tempo wieder nach oben geschraubt. Klar, das musikalische Korsett ist eng geknüpft, aber es würde auch nicht zur Musik von GLUTTONY passen, sich irgendwie daraus zwängen zu wollen. Hier ist alles auf den simplen und schwedischen Old School Death Metal getrimmt. Natürlich wurde dem Album auch dementsprechend der passende Sound verpasst. Schön schmutzig und räudig schallt es hier aus den Boxen, was dem Album natürlich eine authentische Atmosphäre verleiht. Ein paar ordentliche Nackenschläge gibt es dann noch mit 'Corpses Eating Corpses' und 'Threshold To Nonexistance'. Einen würdigen und dynamischen Abschluss findet das Album dann mit 'Immured By Rotting Corpses', das in knapp über drei Minuten nochmal alles zerschlägt. Ist man Fan von Death Metal? Ist man Fan vom Old School Death Metal? Ist man Fan vom schwedischen Old School Death Metal, dann kann man mit "Eulogy To Blasphemy" absolut nichts falsch machen. Einfach zugreifen. Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Intro 02. All These Trees Are Gallows 03. Hung From Entrails 04. Excoriation Thrall 05. Eulogy To Blasphemy 06. Awoken In Autopsy 07. A Face Devoured By Rats 08. Corpses Eating Corpses 09. Threshold To Nonexistance 10. A Haunting Wordless Choir 11. Immured By Rotting Corpses | Band Website: Medium: CD, LP Spieldauer: 39:00 Minuten VÖ: 13.03.2026 |
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Für mich kann es ja gar nicht genug Death Metal geben und ich weiß nicht, auf welchen Friedhöfen sich Rico von F.D.A. Records rumtreibt und immer wieder neue Bands ausgräbt, aber ich bin ihm sehr dankbar dafür. So hat sich sein Label zu einer echten Fundgrube entwickelt. So gibt es heute GLUTTONY, die uns mit "Eulogy To Blasphemy" ihr viertes Album präsentieren. Ganz nach alter Tradition des schwedischen Death Metals gibt es hier den typischen HM2-Sound, sägende Gitarren, derbe Growls und die genretypischen Zombie- und Gore-Lyrics. Also letztendlich gibt es hier alles, was das Death Metal-Herz begehrt, nebst Zombie-Artwork natürlich.
