Temple Balls - Temple Balls | |
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| Review von Elvis vom 26.03.2026 (504 mal gelesen) | |
TEMPLE BALLS waren mir bereits vor fünf Jahren mit ihrem dritten Album "Pyromide" sehr positiv aufgefallen. Für ihr nunmehr fünftes Werk haben die Finnen sich anstatt eines anderen Titels einfach in guter Tradition entschieden, daraus ein selbst benanntes Album zu machen. In guter Tradition hat wieder Jona Tee von H.E.A.T. das Werk produziert, das kann doch an sich wenig schiefgehen, oder? Musikalisch grundsätzlich nicht, doch leider starb im letzten Herbst mit nur 35 Jahren Gitarrist Niko Vuorela, der insbesondere auch maßgeblich das Songwriting von TEMPLE BALLS geprägt hat. Die Veröffentlichung war sein ausdrücklicher Wunsch und wenn das hier ein Vermächtnis geworden ist, dann ein großes."Temple Balls" ist nämlich von Anfang bis Ende wiederum ein Album, welches die schon vorher bekannten Stärken der Band ausspielt und mit elf knackigen Songs durch knappe 38 Minuten Spielzeit zischt. Das Songwriting sitzt, die Melodien sind in jedem Song da und Luft holen mit Balladen kann man letztlich auch nicht. Jona Tees Produktion ist gewohnt hochwertig und wer die Richtung mag, die H.E.A.T. selbst mittlerweile für sich gefunden haben, der wird bei TEMPLE BALLS ebenfalls sehr glücklich werden. "Temple Balls" kann man daher wunderbar am Stück durchhören, die Songs wandern direkt ins Ohr und machen auch nach zig Durchläufen immer noch mächtig Laune. Also ein mehr als tolles Vermächtnis, bei dem man nun leider abwarten muss, wie es mit der Band nach diesem tragischen Todesfall letztlich weitergehen wird. Wenn es am Ende ein Abschied sein sollte, dann ist es zumindest ein richtig guter. Hoffen wir, dass es nicht so kommt, denn diese Band verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit. Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Flashback Dynamite 02. Lethal Force 03. Tokyo Love 04. There Will Be Blood 05. We Are The Night 06. Hellbound 07. Soul Survivor 08. The Path Within 09. Stronger Than Fire 10. Chasing The Madness 11. Living In A Nightmare | Band Website: templeballsrocks.com/ Medium: CD Spieldauer: 37:58 Minuten VÖ: 13.02.2026 |
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TEMPLE BALLS waren mir bereits vor fünf Jahren mit ihrem dritten Album "Pyromide" sehr positiv aufgefallen. Für ihr nunmehr fünftes Werk haben die Finnen sich anstatt eines anderen Titels einfach in guter Tradition entschieden, daraus ein selbst benanntes Album zu machen. In guter Tradition hat wieder Jona Tee von H.E.A.T. das Werk produziert, das kann doch an sich wenig schiefgehen, oder? Musikalisch grundsätzlich nicht, doch leider starb im letzten Herbst mit nur 35 Jahren Gitarrist Niko Vuorela, der insbesondere auch maßgeblich das Songwriting von TEMPLE BALLS geprägt hat. Die Veröffentlichung war sein ausdrücklicher Wunsch und wenn das hier ein Vermächtnis geworden ist, dann ein großes.
