Triumpher - Piercing The Heart Of The World | |
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| Review von Eddieson vom 06.03.2026 (1014 mal gelesen) | |
2019 von Sänger Mars in Griechenland gegründet, konnten TRIUMPHER vor allem mit ihrem zweiten Album "Spirit Invictus" mächtig Staub aufwirbeln. Ihre Mischung aus epischen Heavy Metal gepaart mit einigen extremen Elementen des Metal versprüht eine unbändige Energie, die sich nicht nur aus der Konserve mit mächtig Power, sondern auch live auf verschiedenen Festivals und Touren verbreiten konnten.Jetzt steht also mit "Piercing The Heart Of The World" das wichtige dritte Album. Wie Sänger Mars mir im Interview verraten hat, legt auch er besonders viel Wert auf das dritte Album. Hat es doch für eine Band eine besondere Bedeutung. TRIUMPHER hätten das Album nicht besser eröffnen können als mit dem schon im Vorfeld veröffentlichten hymnischen 'Black Blood'. Der Song vereint dezente symphonische Parts mit epischer Power, dicken Riffs, einem treibenden Schlagzeug und Mars unverwechselbarer Stimme, die er hier in den verschiedensten Facetten zum Vorschein bringt. TRIUMPHER machen keinen Hehl daraus, dass sie jede Menge MANOWAR und BATHORY gehört haben und noch immer hören. Doch die Griechen vereinen ihre Einflüsse zu etwas ganz Eigenständigem und Großem. Den nächsten Abriss gibt es dann mit 'Destroyer', einer Speed Metal-Nummer, die vor allem mit schneidenden Riffs, einer starken Energie, dicken Chören und einem melodischen Refrain punkten kann. Auch 'The Mountain Throne' ist bereits als Single veröffentlicht worden. Und mit eben diesem Song wollen TRIUMPHER eben jenen Thron erklimmen. Anfangs im Midtempo gehalten, baut sich der Song zu einer immer schneller werdenden Nummer auf. Sänger Mars keift und singt unterstützt von Chören, dass es eine wahre Freude ist und sich seine Gesangmelodien im Kopf festsetzen. 'Ithaca (Return Of The Eternal King)' ist dann eine absolute Gänsehaut-Nummer. Schwer beeinflusst von Eric Adams singt sich Mars hier in jedes metallische Herz. Ein langes und ruhiges Intro eröffnet den Song, bevor er sich dann zu einer Hymne aufbaut. Ein eindringlicher Track mit ganz viel Drama und Pathos. Dramatisch und ruhig geht es mit dem zweiminütigen Zwischenspiel 'Vaults Of Immortals' weiter, bevor es dann mit 'The Flaming Sword' wieder in die hymnische Richtung geht. Schwer beeinflusst vom US Epic Metal. Kraftvolle Riffs und ein starker Refrain sind die beiden Aushängeschilder des Tracks. Bedrohlich wird es dann mit 'Erinyes', bei dem die Griechen vor allem im Gesang wieder ihre extreme Seite ausleben. Ein sehr intensives Klangerlebnis. Den Abschluss bietet dann das über neun Minuten laufende 'Naus Apidalia'. Hier scheint es, als würden TRIUMPHER das komplette Album nochmal in einen Song packen. Klassischer US Epic Metal trifft auf massive Chöre, das treibende Schlagzeug, galoppierende Rhythmen, Mitsing-Refrains, viel Energie und noch mehr Kraft. Ein würdiger Abschluss eines kraftvollen Albums. In der kurzen Zeit zwischen "Spirit Invictus" und "Piercing The Heart Of The World" haben sich TRIUMPHER enorm entwickelt. Die Band wirkt reifer und gefestigter und hebt sich damit auf die nächste Stufe. Mit dieser Melange aus True Metal, Epic Metal und den extremen Anleihen aus Black Metal legen sie nicht nur eine massive Intensität an den Tag, sondern packen den Hörer auch sofort und lassen ihn nicht wieder los. "Piercing The Heart Of The World" ist Drama, Epos, Aggressivität, hymnenhaft und majestätisch in seiner eigenen Liga. Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Black Blood 02. Destroyer 03. The Mountain Throne 04. Ithaca (Return Of The Eternal King) 05. Vaults Of Immortals 06. The Flaming Sword 07. Erinyes 08. Naus Apidalia | Band Website: www.facebook.com/Triumpher.official Medium: CD, LP Spieldauer: 44:45 Minuten VÖ: 06.03.2026 |
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2019 von Sänger Mars in Griechenland gegründet, konnten TRIUMPHER vor allem mit ihrem zweiten Album "Spirit Invictus" mächtig Staub aufwirbeln. Ihre Mischung aus epischen Heavy Metal gepaart mit einigen extremen Elementen des Metal versprüht eine unbändige Energie, die sich nicht nur aus der Konserve mit mächtig Power, sondern auch live auf verschiedenen Festivals und Touren verbreiten konnten.
