Virodh - Harvest Of Desolation | |
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| Review von Metal Guru vom 04.03.2026 (471 mal gelesen) | |
VIRODH sind die vier Inder Pranaw Chhetri (Schlagzeug), Sourav Koer (Gitarre, Texte), Arun Natarajan (Bass) und Rudra Sharma (Stimme, Texte), laut Beipackzettel eine (Zitat) "... brutal technical death metal band". Okay. Von Koer ursprünglich als One Man-Band gegründet, mutierte VIRODH schon bald zu einer auftrittsfähigen/live-tauglichen Truppe (Zitat No. 2) "... with the purpose of making the mother of all brutality alive". Strong words, mein lieber Herr Krematoriumsverein, veeery strong words indeed!"Harvest Of Desolation" besteht aus acht (faktisch nur sieben, siehe hierzu auch weiter hinten) Stücken in 33 Minuten und 42 Sekunden. Für 'ne EP möglicherweise zu lang, für 'ne Full Length tendenzmäßig zu kurz - meiner Meinung nach. Aber egal, der Technik-Jünger/die Todes-Jüngerin nimmt, was er/sie kriegen kann, nicht wahr? Track No. 1 ('Initiation') startet den technisch toten Reigen und kann mit seinen gerade mal 22 unheilvollen Sekunden bestenfalls als Stimmungsmacher, schlimmstenfalls als Zeitverschwendung bezeichnet werden. Bleiben sieben "richtige" Stücke, denen Folgendes gemein ist: brachialer Bass, derbe Drums, manchmal mahnendes, meist monotonales Gegrunze und übelste Verzerrung. Takt-/Tempo-/Tonartwechsel gibt's zu Hauf, Gelegenheit zum Verschnaufen dafür um so kürzer/seltener/weniger. Anders: Jeder der vier indischen Todestechniker scheint überall immer alles zu geben, was zwar temporär beeindruckt, letztlich aber erschlägt. Puh! Brutal Technical Death Metal aus Indien? Hm, klang interessant, deshalb meine Orderung. Nach dreimaliger Hörung empfinde ich VIRODHs Mucke aufgrund ihrer "überall-immer-alles"-Attitüde primär als anstrengend - trotz der überschaubaren Gesamtspielzeit. Ich hätte mir mehr Abwechslung/Dynamik/Pausen, von mir aus auch a bisserl mehr Eigenständigkeit/Individualität/Wiedererkennungswert gewünscht. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal ... Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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| Trackliste | Album-Info |
| 01. Initiation (0:22) 02. Swept In Dismay (5:21) 03. Dissolution Of Karma (4:49) 04. Kafkaesque (4:54) 05. Kings Of Deceit (4:54) 06. Harvest Of Desolation (4:21) 07. Great Depression (4:17) 08. Whispers In The Void (4:44) | Band Website: Medium: CD, Digital Spieldauer: 33:42 Minuten VÖ: 06.03.2026 |
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VIRODH sind die vier Inder Pranaw Chhetri (Schlagzeug), Sourav Koer (Gitarre, Texte), Arun Natarajan (Bass) und Rudra Sharma (Stimme, Texte), laut Beipackzettel eine (Zitat) "... brutal technical death metal band". Okay. Von Koer ursprünglich als One Man-Band gegründet, mutierte VIRODH schon bald zu einer auftrittsfähigen/live-tauglichen Truppe (Zitat No. 2) "... with the purpose of making the mother of all brutality alive". Strong words, mein lieber Herr Krematoriumsverein, veeery strong words indeed!
